DerMarc
04.02.2008, 14:22
Es gibt Sachen, auf die ist man einfach nicht vorbereitet, wenn man zu einem Konzert geht.
Da ist man schon fast da, da hält plötzlich ein Auto neben einem und es blubbert fröhlich auf Englisch drauf los. Nach 5 Sekunden hat man sich gefasst und versteht, dass die beiden Herren im Auto auch zum Konzert wollen und die Zeche nicht finden.
Ein freundlicher Fingerzeig auf das etwa 20 Meter entfernte Schild, auf dem groß "Zeche" prangt, hilft ihnen dann endlich weiter.
Vor der Zeche ist es dann auch noch entspannt leer, auch wenn der nicht mehr ganz so neue, rote Anbau immer noch befremdlich wirkt.
Eines sei noch anzumerken: Es ist Januar und WARM! Da wird man doch verrückt, wenn man in einer Januarnacht nur mit T-Shirt rumsteht und sich nicht zu Tode friert.
Egal, in der Zeche ist es auch nicht gerade voll, als AVATAR aus Schweden beginnen. Göteburger sind's und das hört man auch. Der melodisch-moderne Death Metal kommt druckvoll herüber und lenkt fast davon ab, dass die Hosen der fünf Jungs so eng sind wie die eigene Haut. Während man also gebannt dafrauf wartet, dass einem gleich die Jeansfetzen um die Ohren fliegen, vergeht eine halbe Stunde, in der die Schweden vor allem Songs von ihrem neuen Album "Schlacht" spielen.
Eigentlich ganz nett, doch auch nichts fesselndes.
Das kommt dann erst mit HOLY MOSES, die nach einem viiiiel zu langen Reggae-Intro auf die Bühne kommen und dann ordentlich Stimmung machen.
Gleich von Beginn an haben Sabina Classen und ihre drei Jungs das Publikum im Griff und begeistern mit ewigen Gassenhauern wie "Finished with the Dogs" und "SSP", aber auch mit Songs neueren Datums, wie "End of Time."
Nur selten wird eine Vorband ihrer Funktion als Aufwärmer so gerecht wie der heilige Moses an diesem Abend, was vor allem an den vielen Fans im Publikum liegt. Sowohl die älteren Semester, welche die Band auch schon beim letzten Auftritt in der Zeche vor gut 20 Jahren gesehen haben könnten, als auch die jüngeren Metalheads feiern den kraftvollen Auftritt, an dem auch die Band sichtlich Spaß hat.
OBITUARY haben dann auch ein leichtes Spiel, die aufgekochte Menge warmzuhalten. Und wer überhaupt so genial ist, seinen Auftritt mit "Find the Arise" und "Chopped in Half" zu beginnen, der braucht sich nicht wundern, dass bereits von der ersten Note an die Haare und auch die Körper durch die Halle fliegen.
Die Zeche ist inzwischen voll, aber nicht überfüllt, was ziemlich angenehm ist. Rauchverbot gilt in NRW ja eigentlich erst ab dem 1.7., aber einige halten sich anscheinend auch jetzt schon dran, was auch mal ganz nett ist.
Der Fünfer aus Florida macht jedenfalls ordentlich Stimmung, mal abgesehen davon, dass sie bereits nach gefühlten 30 Minuten das erste Mal von der Bühne gehen und sich dann erst wieder nach einem völlig überflüssigen Drum Solo zeigen.
Dann kommt auch nicht mehr viel spektakuläres und nach drei weiteren Songs ist dann endgültig Schluss. Zugaberufe werden sofort, noch bevor die Band richtig von der Bühne verschwunden ist, von der Pausenmusik erstickt, was einen dann irgendwie leicht enttäuscht zurücklässt.
Egal. Die Stimmung war gut, der Sound astrein, Merch-Preise ok usw. Da wünscht man sich doch öfter mal so richtig schöne Konzerte in der Zeche, die inzwischen aber leider viel zu selten stattfinden.
Da ist man schon fast da, da hält plötzlich ein Auto neben einem und es blubbert fröhlich auf Englisch drauf los. Nach 5 Sekunden hat man sich gefasst und versteht, dass die beiden Herren im Auto auch zum Konzert wollen und die Zeche nicht finden.
Ein freundlicher Fingerzeig auf das etwa 20 Meter entfernte Schild, auf dem groß "Zeche" prangt, hilft ihnen dann endlich weiter.
Vor der Zeche ist es dann auch noch entspannt leer, auch wenn der nicht mehr ganz so neue, rote Anbau immer noch befremdlich wirkt.
Eines sei noch anzumerken: Es ist Januar und WARM! Da wird man doch verrückt, wenn man in einer Januarnacht nur mit T-Shirt rumsteht und sich nicht zu Tode friert.
Egal, in der Zeche ist es auch nicht gerade voll, als AVATAR aus Schweden beginnen. Göteburger sind's und das hört man auch. Der melodisch-moderne Death Metal kommt druckvoll herüber und lenkt fast davon ab, dass die Hosen der fünf Jungs so eng sind wie die eigene Haut. Während man also gebannt dafrauf wartet, dass einem gleich die Jeansfetzen um die Ohren fliegen, vergeht eine halbe Stunde, in der die Schweden vor allem Songs von ihrem neuen Album "Schlacht" spielen.
Eigentlich ganz nett, doch auch nichts fesselndes.
Das kommt dann erst mit HOLY MOSES, die nach einem viiiiel zu langen Reggae-Intro auf die Bühne kommen und dann ordentlich Stimmung machen.
Gleich von Beginn an haben Sabina Classen und ihre drei Jungs das Publikum im Griff und begeistern mit ewigen Gassenhauern wie "Finished with the Dogs" und "SSP", aber auch mit Songs neueren Datums, wie "End of Time."
Nur selten wird eine Vorband ihrer Funktion als Aufwärmer so gerecht wie der heilige Moses an diesem Abend, was vor allem an den vielen Fans im Publikum liegt. Sowohl die älteren Semester, welche die Band auch schon beim letzten Auftritt in der Zeche vor gut 20 Jahren gesehen haben könnten, als auch die jüngeren Metalheads feiern den kraftvollen Auftritt, an dem auch die Band sichtlich Spaß hat.
OBITUARY haben dann auch ein leichtes Spiel, die aufgekochte Menge warmzuhalten. Und wer überhaupt so genial ist, seinen Auftritt mit "Find the Arise" und "Chopped in Half" zu beginnen, der braucht sich nicht wundern, dass bereits von der ersten Note an die Haare und auch die Körper durch die Halle fliegen.
Die Zeche ist inzwischen voll, aber nicht überfüllt, was ziemlich angenehm ist. Rauchverbot gilt in NRW ja eigentlich erst ab dem 1.7., aber einige halten sich anscheinend auch jetzt schon dran, was auch mal ganz nett ist.
Der Fünfer aus Florida macht jedenfalls ordentlich Stimmung, mal abgesehen davon, dass sie bereits nach gefühlten 30 Minuten das erste Mal von der Bühne gehen und sich dann erst wieder nach einem völlig überflüssigen Drum Solo zeigen.
Dann kommt auch nicht mehr viel spektakuläres und nach drei weiteren Songs ist dann endgültig Schluss. Zugaberufe werden sofort, noch bevor die Band richtig von der Bühne verschwunden ist, von der Pausenmusik erstickt, was einen dann irgendwie leicht enttäuscht zurücklässt.
Egal. Die Stimmung war gut, der Sound astrein, Merch-Preise ok usw. Da wünscht man sich doch öfter mal so richtig schöne Konzerte in der Zeche, die inzwischen aber leider viel zu selten stattfinden.