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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Metal against Merkel


Necro
30.06.2005, 15:16
http://img198.imageshack.us/img198/2167/merkel0os.gif

Am Mittwoch den 24. August ab 18 Uhr im Headbangers Ballroom wird ein Konzert der etwas anderen Art stattfinden. Manos (Fun-Grind), Maintain (Metalcore), sowie weitere Bands, die noch bekannt gegeben werden, werden ihre Instrumente in die Hand nehmen um ein Konzert gegen Angela Merkel zum Besten zu geben.

"Wer will schon eine reaktionäre, eiskalte, eiserne Lady zur Bundeskanzlerin, die so aussieht, als ob sie sich täglich mit einer Heckenschere frisiert? Wir nicht! Die Veranstaltung bleibt überparteilich (es gibt also keine Werbung anderer Parteien). Es geht einzig nur gegen Angela Merkel und ihre Helfershelfer!!!"



Nach dem Konzert wird noch weitergefeiert, der Eintritt beträgt: VVK 6€, AK 7€

Ticket bestellen (mailto:otti@headbangers-ballroom.com)

Quelle (http://www.deadfall.org)

exumer
30.06.2005, 17:06
Soviel zum Thema Metal ist unpolitisch... Traurig... *Kopf-schüttel*


Jetzt demnächst:

Metal gegen Hartz IV
Metal gegen Zahnersatz-Zuzahlung
Metal gegen Autobahnerweiterung Klein-Deggersdorf Ost

Obsidian
30.06.2005, 17:50
Was 'nen Rotz :mauer: Geht doch demonstrieren ihr Hippies... hehe

Skadi
30.06.2005, 18:01
Ich finds klasse!

Nord
30.06.2005, 18:24
ich finds en weng lächerlich

Beschissen
30.06.2005, 18:33
Unpolitisch ist doch eh ein Unwort. Politik ist doch nix was "irgendwo da draussen" stattfindet. Man muss kein Vertreter eines expansionistischen Politikbegriffs sein, um zu sagen, dass Politik überall stattfindet, wo gesellschaftliches Leben abgeht. Und extremistisch ist diese Veranstaltung ja nun nicht.

Antaia
30.06.2005, 18:40
Mir ist es schlichtweg EGAL :P

exumer
30.06.2005, 18:42
Original von Beschissen
Und extremistisch ist diese Veranstaltung ja nun nicht.

Nö, darum gehts mir ja auch net. Kann ja jeder von ahlten was er will, ich finds nur doof, wenn sich Metal bands an politischer Propaganda beteiligen und sei sie noch so demokratisch/unextrem. Ich finde dafür sind andere Subkulturen da, gerade weil man unter Metallern nicht nur eine meinung sondern eigentlich alle zu hören bekommt. Ist nicht so wie beim Punk z.B. (oder Rechts-Skin), dass man politisch vorgefestigt sein muss um in der Szene zu sein. In diesem Sinne ist Metal schon unpolitisch, weils eben nicht auf die private politische Gesinnung ankommt.

Beschissen
30.06.2005, 19:47
Ich seh es zwar so, dass gerade durch diese unterschiedlichen Facetten Politik entsteht,
aber deine Haltung kann ich gut nachvollziehen, gerade wenn man sich anschaut wie in der Punkszene Diskussionen oft erstickt werden durch politische Dogmatiker.
Ich finds nur nicht doof, wenn auch Metalbands mal zum (politischen) Nachdenken anregen. Wenns so platt is wie oben, isses was anderes, die Devise sollte immer noch sein "think for yourself", aber Denkanstösse sind bei mir erwünscht, wir sind ja nicht im Musikantenstadl hier.

Márai
30.06.2005, 20:39
Jepp, wenn man diese Veranstaltung befürwortet oder toleriert, muss man auch andere politische Richtungen im Metal (Schlagwort NSBM) aushalten können. Ansonsten ist etwas ziemlich schräg.
Wer immer schreit, Politik hat im Metal nichts verloren, der müsste sich von solch einer Veranstaltung fern halten. Tut er es nicht, steht er nicht hinter seinen Ansichten die er von sich gibt.
Ich persönlich finde so eine Konzertverantstaltung erbärmlich, obgleich ich Frau Merke,l politisch betrachtet, verachte. Aber man muss die Dinge trennen können.