Jazzpa
19.10.2008, 05:31
Ganz recht, dieser Thread geht um die Spaß Blödel Metal Fraktion J.B.O.
Ich hätte das in so ziemlich jedes Thema schreiben können, aber ich wähle mal ganz klassisch "True, Power und Heavy-Metal" für diesen Thread. Wenn die Administration bessere Ideen hat, kann sie ja gern verschieben.
Ich bin müde und faul, desshalb kopier ich zu den Infos einfach den Wikipedia Eintrag.
Die Band wurde 1989 in Erlangen von den beiden Frontmännern Vito C. und Hannes „G.Laber“ Holzmann nur als „Spaßprojekt“ und ursprünglich nur für einen einzigen Auftritt beim Erlanger Newcomer-Festival gegründet. Der ursprüngliche Name der Band war James Blast Orchester. Aufgrund einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der Plattenfirma von James Last musste die Band ihren Namen im Juni 1996 in die heute gebräuchliche, verkürzte Form ändern, da angeblich eine Verwechslungsgefahr bestand. Heute ist unter ihrem Namenszug häufig James zensiert!chester zu lesen.
Kurz zuvor hatten sie wegen der Zeile „und von Patrizier wird uns schlecht“ Ärger mit der Patrizier-Bräu AG in Fürth. Seitdem wird deren Getränk als Pariser Bier in den Texten weitergeführt. In ihrem Lied Kitzmann Rock’n’Roll wurde die Anspielung auf Patrizier und die Tucher Brauerei durch ein Rückwärts-Abspielen der Textpassagen verschleiert. Die in Erlangen ansässige Brauerei Kitzmann unterstützt die Band mit der Lieferung von Brau-Erzeugnissen und wurde mehrmals in Liedtexten verewigt.
Nachdem im Jahr 2000 zwei Gründungsmitglieder die Band verlassen hatten (Schmitti und Holmer „a Bier“ Graap), kamen 2001 mit Ralph Bach und Wolfram Kellner zwei neue Mitglieder hinzu. Kellner spielte früher bei Fiddler’s Green, was die Zeile „man sagt sogar, dass Wolfram früher Folk-Musik g’macht hätt“ im Song Arschloch und Spaß dabei andeutet.
Am 31. Juli 2004 beging die Band ihr 15-jähriges Bestehen in Erlangen am Dechsendorfer Weiher unter dem Motto „30 Halbe“. Im Jahre 2005 waren sie eine der zahlreichen Vorbands am EuroSpeedway in der Lausitz zum Abschiedskonzert der Böhsen Onkelz vor weit über 100.000 Zuschauern.
Im Jahr 2007 hat die Band beim Earthshaker-Festival, der Kieler Woche und dem Wacken Open Air gespielt.
Am 28. September 2007 ist das neue Album namens Head Bang Boing erschienen.
Stil:
Anfangs wurden überwiegend Cover-Versionen bekannter Stimmungslieder aus der Rock- und Pop-Musik gespielt, wobei die Texte auf amüsante Weise abgewandelt und die Originallieder im Stil des Metal interpretiert wurden. Um 2000 fing die Band an, vor allem auf Eigenkompositionen zu setzen, hat sich aber immer noch der Verbreitung des Blöedsinns (dies ist die von der Band genutzte Schreibweise) verschrieben.
Fälschlich zugeschriebene Lieder:
J.B.O. werden häufig Coverversionen von Liedern zugeschrieben, die nicht von ihnen stammen. U. a. Songs wie Arbeitslos und Spaß dabei (Vicki Vomit), Niemals zu den Toten Hosen gehen (Yeti Girls) oder Moskau (Donald Dark), aber auch englischsprachige Coverversionen, beispielsweise von Weird Al Yankovic. Jedoch nicht nur Coversongs, sondern auch andere Songs, wie Die Muschi von der Uschi von den Hinichen oder Mein Hund ist schwul (Die Prinzen).
Die falsche Zuschreibung entstand vor allem durch Tauschbörsen, wo viele dieser Lieder als Interpreten J.B.O. wiedergeben, wie z. B. „Arbeitslos und Spaß dabei“, „Dosenbier“ oder „Aldi schönen Sachen“
Aus heutiger Sicht erscheint mir die Band mehr als nur belanglos. Ja, gar wertlos und nervig.
Nur ist JBO die Band, die mich als 12 jährigen Spund zum Metal gebracht hat. Damals war die ganze Musik im Gegensatz zu dem, was ich so kannte, extrem hart und toll. Und trotzdem musste ich keine harte Sau spielen, weil die Band ja so schön albern und unernst war. Und es wurden soviele Metal Größen in den Songs zitiert, die ich nur durch JBO kennen gelernt hab.
Heute hör ich kaum noch was, die neuen Sachen besitze ich auch garnicht.
Aber ab und an hör ich nochmal einen Song von der "Meister der Musik", der "Explizite Lyrik" (DAS Cover Album) oder der "Sex Sex Sex" und denk an die alten Zeiten, ich noch jung war und wo Metal und die ganze behinderte Szene für mich Neuland und was erstrebenswertes war.
Im Nachhinein kann ich auch garnicht verstehen, dass ich JBO regelrecht vergöttert habe und als totales Nordlicht so auf diesen fränkischen Humor abgegangen bin. Aber vllt. gibt es hier noch den ein oder anderen Kojoten, der seinen Senf dazu geben mag.
Ich hätte das in so ziemlich jedes Thema schreiben können, aber ich wähle mal ganz klassisch "True, Power und Heavy-Metal" für diesen Thread. Wenn die Administration bessere Ideen hat, kann sie ja gern verschieben.
Ich bin müde und faul, desshalb kopier ich zu den Infos einfach den Wikipedia Eintrag.
Die Band wurde 1989 in Erlangen von den beiden Frontmännern Vito C. und Hannes „G.Laber“ Holzmann nur als „Spaßprojekt“ und ursprünglich nur für einen einzigen Auftritt beim Erlanger Newcomer-Festival gegründet. Der ursprüngliche Name der Band war James Blast Orchester. Aufgrund einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der Plattenfirma von James Last musste die Band ihren Namen im Juni 1996 in die heute gebräuchliche, verkürzte Form ändern, da angeblich eine Verwechslungsgefahr bestand. Heute ist unter ihrem Namenszug häufig James zensiert!chester zu lesen.
Kurz zuvor hatten sie wegen der Zeile „und von Patrizier wird uns schlecht“ Ärger mit der Patrizier-Bräu AG in Fürth. Seitdem wird deren Getränk als Pariser Bier in den Texten weitergeführt. In ihrem Lied Kitzmann Rock’n’Roll wurde die Anspielung auf Patrizier und die Tucher Brauerei durch ein Rückwärts-Abspielen der Textpassagen verschleiert. Die in Erlangen ansässige Brauerei Kitzmann unterstützt die Band mit der Lieferung von Brau-Erzeugnissen und wurde mehrmals in Liedtexten verewigt.
Nachdem im Jahr 2000 zwei Gründungsmitglieder die Band verlassen hatten (Schmitti und Holmer „a Bier“ Graap), kamen 2001 mit Ralph Bach und Wolfram Kellner zwei neue Mitglieder hinzu. Kellner spielte früher bei Fiddler’s Green, was die Zeile „man sagt sogar, dass Wolfram früher Folk-Musik g’macht hätt“ im Song Arschloch und Spaß dabei andeutet.
Am 31. Juli 2004 beging die Band ihr 15-jähriges Bestehen in Erlangen am Dechsendorfer Weiher unter dem Motto „30 Halbe“. Im Jahre 2005 waren sie eine der zahlreichen Vorbands am EuroSpeedway in der Lausitz zum Abschiedskonzert der Böhsen Onkelz vor weit über 100.000 Zuschauern.
Im Jahr 2007 hat die Band beim Earthshaker-Festival, der Kieler Woche und dem Wacken Open Air gespielt.
Am 28. September 2007 ist das neue Album namens Head Bang Boing erschienen.
Stil:
Anfangs wurden überwiegend Cover-Versionen bekannter Stimmungslieder aus der Rock- und Pop-Musik gespielt, wobei die Texte auf amüsante Weise abgewandelt und die Originallieder im Stil des Metal interpretiert wurden. Um 2000 fing die Band an, vor allem auf Eigenkompositionen zu setzen, hat sich aber immer noch der Verbreitung des Blöedsinns (dies ist die von der Band genutzte Schreibweise) verschrieben.
Fälschlich zugeschriebene Lieder:
J.B.O. werden häufig Coverversionen von Liedern zugeschrieben, die nicht von ihnen stammen. U. a. Songs wie Arbeitslos und Spaß dabei (Vicki Vomit), Niemals zu den Toten Hosen gehen (Yeti Girls) oder Moskau (Donald Dark), aber auch englischsprachige Coverversionen, beispielsweise von Weird Al Yankovic. Jedoch nicht nur Coversongs, sondern auch andere Songs, wie Die Muschi von der Uschi von den Hinichen oder Mein Hund ist schwul (Die Prinzen).
Die falsche Zuschreibung entstand vor allem durch Tauschbörsen, wo viele dieser Lieder als Interpreten J.B.O. wiedergeben, wie z. B. „Arbeitslos und Spaß dabei“, „Dosenbier“ oder „Aldi schönen Sachen“
Aus heutiger Sicht erscheint mir die Band mehr als nur belanglos. Ja, gar wertlos und nervig.
Nur ist JBO die Band, die mich als 12 jährigen Spund zum Metal gebracht hat. Damals war die ganze Musik im Gegensatz zu dem, was ich so kannte, extrem hart und toll. Und trotzdem musste ich keine harte Sau spielen, weil die Band ja so schön albern und unernst war. Und es wurden soviele Metal Größen in den Songs zitiert, die ich nur durch JBO kennen gelernt hab.
Heute hör ich kaum noch was, die neuen Sachen besitze ich auch garnicht.
Aber ab und an hör ich nochmal einen Song von der "Meister der Musik", der "Explizite Lyrik" (DAS Cover Album) oder der "Sex Sex Sex" und denk an die alten Zeiten, ich noch jung war und wo Metal und die ganze behinderte Szene für mich Neuland und was erstrebenswertes war.
Im Nachhinein kann ich auch garnicht verstehen, dass ich JBO regelrecht vergöttert habe und als totales Nordlicht so auf diesen fränkischen Humor abgegangen bin. Aber vllt. gibt es hier noch den ein oder anderen Kojoten, der seinen Senf dazu geben mag.