Ipp
17.07.2009, 09:30
http://www.firebox.fi/files/firebox/kannet2/sm_god_small.jpg
Spiritus Mortis, wohl die älteste finnische Doom Band. Seitdem Albert von Reverend Bizarre mit dabei ist, dürfte sich die Band wohl über mehr Aufmerksamkeit freuen.
Sami Hynninen - Vocals (2009-)
Jussi Maijala - Guitar (1987-)
Kari Lavila - Guitar (2006-)
Teemu Maijala - Bass (1987-) + Vocals (1987-1996)
Jarkko Seppälä - Drums (2003-)
Das neue Album erinnert stark an Reverend Bizarre,...kein Wunder beim neuen Sänger. Aber das neue Album erschließt sich mir nicht ganz. Die Songs sind für sich einzeln genommen sehr gut. Jedes Lied hat seine eigenen Charakteristika und wirkt, aber wenn man die CD als Ganzes durchspielt, ist es einfach zu viel und der rote Faden fehlt. Genau das Gleiche ist es mit der aktuellen Grand Magus CD „Iron Will“. Guter Start, viele gute Songs aber auf CD wirkt das Gebräu nicht. Ich bin mir aber sicher, dass die Songs live ihre ganze Wirkung entfalten, aber auf CD fehlt einfach das impulsive, das dreckige und „erlebte“ eines Konzertes. Die Kompositionen stimmen aber das „Etwas“ fehlt. Es ist auch so das die Songs nicht genug Raum haben um mich sich vollständig zu entfalten. Es sind gute Heavy/Doom Metal Songs aber,...aber, da muss mehr kommen in Zukunft.
Edit:
Ha! Mit dem Beginn von “Heavy Drinker” weiß ich nun was mich am meisten bei diesem Album stört,...es ist diese Fröhlichkeit die sich arg beizt mit der doomigen Depression. Zwei Zustände die einfach nicht zusammen gehören. Auch wenn die Gitarrenwände erdrückend sind, der Text negativer Natur und alles sich als akustische Welle über einen aufbäumt, bleibt dennoch immer diese lustige Fröhlichkeit bestehen, die mich stört und an allen Ecken durchblickt. Das was Meisterwerke von Warning und Reverend Bizarre vermieden haben, kommt hier durch die Löcher gekrochen und setzt den Dolch an den Corpus des Hörvergnügens.
Okay, was bleibt nun unterm Strich? Ein zweischneidiges Album. Für ein Heavy Metal Album ist es zu depressiv, für ein Doom Album zu fröhlich von der Stimmung. Aber funktioniert die Kombination Heavy / Doom auf längere Zeit? Auf CD eher nicht, aber vielleicht live? Mit ihrem neuen Sänger muss die Band anscheinend erst noch ihre Richtung finden,…
Spiritus Mortis, wohl die älteste finnische Doom Band. Seitdem Albert von Reverend Bizarre mit dabei ist, dürfte sich die Band wohl über mehr Aufmerksamkeit freuen.
Sami Hynninen - Vocals (2009-)
Jussi Maijala - Guitar (1987-)
Kari Lavila - Guitar (2006-)
Teemu Maijala - Bass (1987-) + Vocals (1987-1996)
Jarkko Seppälä - Drums (2003-)
Das neue Album erinnert stark an Reverend Bizarre,...kein Wunder beim neuen Sänger. Aber das neue Album erschließt sich mir nicht ganz. Die Songs sind für sich einzeln genommen sehr gut. Jedes Lied hat seine eigenen Charakteristika und wirkt, aber wenn man die CD als Ganzes durchspielt, ist es einfach zu viel und der rote Faden fehlt. Genau das Gleiche ist es mit der aktuellen Grand Magus CD „Iron Will“. Guter Start, viele gute Songs aber auf CD wirkt das Gebräu nicht. Ich bin mir aber sicher, dass die Songs live ihre ganze Wirkung entfalten, aber auf CD fehlt einfach das impulsive, das dreckige und „erlebte“ eines Konzertes. Die Kompositionen stimmen aber das „Etwas“ fehlt. Es ist auch so das die Songs nicht genug Raum haben um mich sich vollständig zu entfalten. Es sind gute Heavy/Doom Metal Songs aber,...aber, da muss mehr kommen in Zukunft.
Edit:
Ha! Mit dem Beginn von “Heavy Drinker” weiß ich nun was mich am meisten bei diesem Album stört,...es ist diese Fröhlichkeit die sich arg beizt mit der doomigen Depression. Zwei Zustände die einfach nicht zusammen gehören. Auch wenn die Gitarrenwände erdrückend sind, der Text negativer Natur und alles sich als akustische Welle über einen aufbäumt, bleibt dennoch immer diese lustige Fröhlichkeit bestehen, die mich stört und an allen Ecken durchblickt. Das was Meisterwerke von Warning und Reverend Bizarre vermieden haben, kommt hier durch die Löcher gekrochen und setzt den Dolch an den Corpus des Hörvergnügens.
Okay, was bleibt nun unterm Strich? Ein zweischneidiges Album. Für ein Heavy Metal Album ist es zu depressiv, für ein Doom Album zu fröhlich von der Stimmung. Aber funktioniert die Kombination Heavy / Doom auf längere Zeit? Auf CD eher nicht, aber vielleicht live? Mit ihrem neuen Sänger muss die Band anscheinend erst noch ihre Richtung finden,…