Asmo
20.11.2009, 19:34
Seb: Moin. Wie ist die Stimmung zur Zeit im Lager, so kurz vor der Veröffentlichung des neue Albums?
Andreas: Natürlich fühlt man sich gut, wenn man weiß, dass sein neustes Werk ab 22. Feber überall in den Läden erhältlich ist. Natürlich sind wir auch gespannt, wie das Album bei den Leuten ankommen wird.
Seb: Eine wichtige Frage für alle Bands und vor allem für deren Zukunft ist natürlich, wie erfolgreich man mit dem ist, was man veröffentlicht (hat). End Of Time ist nun bereits euer drittes Album. Habt ihr durch die Erfahrungen mit euren ersten beiden Alben schon eine gewisse Vorstellung, wie euer neuer Silberling in der Metal-Welt ankommen wird oder rechnet ihr mit etwas Unvorhersehbarem?
Andreas: So etwas ist immer schwierig vorauszusagen. Wir lassen es einfach auf uns zukommen.
Seb: Wie sieht es so mit dem Ausbau der Fangemeinschaft außerhalb des deutschsprachigen Raumes aus? Gibt es dort eine messbare Nachfrage eurer Werke und finden dort (zukünftig) Konzerte statt oder seid ihr aus bestimmten Gründen vorrangig bei euch vor Ort präsent?
Andreas: Wir wollen auf jeden Fall unsere Fangemeinschaft ausbauen. Dies wollen wir mit Konzerten in unserer Region, als auch mit Konzerten in Deutschland usw. erreichen. Wir arbeiten auch an der Planung einer 14-tägigen Tour im Herbst.
Seb: Wie ich durch meine regelmäßigen Streifzüge durch die Ecken des Internets gelesen habe, bin ich nicht der einzige Redakteur, der in eurer Musik ein Stück von Amon Amarth raushört und dies auch schreibt. Nervt es, sowas vermehrt lesen zu müssen und fühlt ihr euch dadurch fälschlicherweise eurer Eigenständigkeit beraubt oder ist es auch egal, solange ihr nicht als fader Klon abgestempelt werdet, was ihr ja auch hörbar nicht seid?
Andreas: Nein, nervt uns keineswegs, zumal Amon Amarth eine echt geile Band ist.
Man wird sowieso immer Änlichkeiten zu anderen Band raushören – das Rad neu zu erfinden, ist heutzutage nahezu unmöglich.
Seb: Das neue Werk hat ja einen einjährigen Entstehungsprozess hinter sich. Konnten denn in dieser Zeit alle Ideen zufriedenstellend eingebracht und umgesetzt werden? Würdet ihr im Nachhinein noch gerne was umändern oder findet ihr alles perfekt so wie es ist?
Andreas: Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden. Es ist wieder eine deutliche Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum „Tormented Souls“ zu erkennen. Ich denke, wir haben uns beim Songwriting, der Spielgenauigkeit und der Produktion und Klangqualität der CD stark verbessert. Natürlich findet man immer wieder Stellen, wo man sich denkt, da hätte man etwas anderes oder besseres machen können. Im Großen und Ganzen denke ich aber doch, dass wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein können.
Seb: Gab es während den Aufnahmen irgendwann man mal einen Stillstand, weil ihr etwas komplett umdichten musstet oder verlief alles nach Plan? Gab es hier und da vielleicht mal kleine Änderungen der Pläne wegen spontaner Kreativitätsschübe?
Andreas: Nein, eigentlich nicht. Wir hatten ja vor den eigentlichen Aufnahmen eine Vorproduktion gemacht, bei der wir die Verbesserungen und Änderungen der Songs gemacht haben.
Somit mussten wir bei der eigentlichen Aufnahmen keine grossen Änderungen mehr vornehmen.
Seb: Seid ihr zufrieden mit der Arbeit, die Fredrik Nordström geleistet hat oder wäre es Frevel, an einer so szene-bekannten und erfahrenen Person auch nur die kleinste Kritik zu üben?
Andreas: Unsere hohen Erwatungen an Fredrik Nordströms Studio wurden bei Weitem übertroffen – unser Geld war gut investiert. Es war für uns eine wertvolle Erfahrung, mit derart kompetenten und aufgeschlossenen Leute zusammen zu arbeiten.
Nein, uns fällt momentan kein Kritikpunkt ein, außer vielleicht, dass das Studio am Ende der Welt liegt. Ein kleines Nest am Land mit Namen „Hyssna“. Da war überhaupt nichts los am Abend. Andererseits konnte man sich dadurch voll auf die Musik konzentrieren.
Seb: Wer ist eigentlich Peter in the Betou ist? Ich hab den Namen auf eurer Homepage aufgeschnappt und wollte diese Person, die es euch Wert war, namentlich erwähnt zu werden, nicht einfach unbeachtet unter den Tisch fallen lassen. Sollte man ihn schon von anderen Bands her kennen oder arbeitet er eher für unbekanntere Gruppen? Werden wir in Zukunft vielleicht noch einiges von ihm hören?
Andreas: Peter in the Betou ist Besitzer der Tailormaid Mastering Studios. Er hat schon einige internaltionale Acts gemastert, wie z.B. Dimmu Borgir, Hypocrisy, Dark Tranquillitiy, Dark Funeral, Marduk usw.
Seb: Wie ich bereits im Review angemerkt habe ist der Sound des neuen Albums feiner und sauberer als auf dem Vorgänger. Hatte das besondere Gründe, vielleicht um den technischen Aspekt des Gitarrenspiels mehr in den Vordergrund zu rücken oder war es eher der Drang nach etwas Neuem?
Andreas: Natürlich legen wir drauf Wert, unsere Riffings ausgefeilt und abwechslungsreich zu gestalten, obwohl wir finden, dass auch auf den bisherigen Alben die Riffings nicht weniger anspruchsvoll waren.
Die Aufnahmequalität der Produktion und bessere Instrumente/Verstärker machten sicherlich das meiste davon aus.
Seb: Da ich ja nur eine Promo im Pappschuber bekommen habe, bekam ich leider keinen Einblick in die Lyrics. Sind Lieder und Texte voneinander abhängig, erzählen sie eine tiefere Geschichte oder reicht es vollkommen aus, sich die Titel durchzulesen, um den Inhalt zu begreifen? Gibt es zu den Lyrics etwas besonderes anzumerken?
Andreas: Also für die Texte ist unser Sänger Wibs zuständig, der überwiegend blasphemische und provozierende Lyrics schreibt. Er beschäftigt sich sehr intensiv und ausführlich mit seinen Texten.
Aber wie zum Beispiel bei I CURSE YOU wiederum, handelt der Text von einem Menschen, der ihm übel mitgespielt hat. Die Texte für die Lieder kommen also aus dem Alltag und der Fantasie.
Seb: Da man im Laufe der Zeit ständig dazu lernt und der Mensch stetig nach Verbesserung strebt, nehme ich einfach mal an, dass auch ihr euch mit eurem neuen Album verbessern und steigern wolltet. Wo seht ihr alles eine Verbesserung im Vergleich zu euren vorigen Alben?
Andreas: Wir finden, es ist eine deutliche Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum „Tormented Souls“ zu erkennen. Wir haben uns beim Songwriting, der Spielgenauigkeit, Produktion und Klangqualität der CD stark verbessert.
Seb: Was diente euch als Inspirationsquelle und Ideenerzeuger? Waren es verschiedene Spirituosen und Biere oder war es wie immer die übliche Erfahrung durch die Vergangenheit und Einflüsse anderer Bands?
Andreas: Sex , Drugs and Alkohol.
Seb: Was habt ihr für eure Zeit nach der Veröffentlichung des Albums geplant? Wird es eine Deutschland-Tour geben oder eher vereinzelte Konzerte über das gesamte Land verteilt? Habt ihr vielleicht schon eine kleine aber konkrete Vision davon, wo ihr euch in ein paar Jahren seht? Vielleicht als Headliner einer kleinen Europatour oder als Vorgruppe einer berühmten Truppe?
Andreas: Wir wollen das aktuelle Album so gut wie möglich promoten, um unsere Band bekannter zumachen.
Außerdem werden wir 2008 einige Livekonzerte und Festivals spielen. Unter anderem das Summer Nights Festival auf Burg Frauenstein mit Obituary, Mayhem,… Der Schwerpunkt wird auf Deutschland und Österreich liegen. Für Herbst ist eine 14-tägige Tour in Planung. Genauere Details und Termine findet ihr auf unserer Myspace Seite www.myspace.com/bandlostdreams (http://www.myspace.com/bandlostdreams) und unserer Webseite www.lost-dreams.com (http://www.lost-dreams.com/)
Es ist schwierig vorauszusagen, wo wir in ein paar Jahren stehen werden, man wird sehen.
Seb: Ich bedanke mich für das Interview und wünsche weiterhin noch viel Erfolg. Wie üblich gebe ich an dieser Stelle dankend ab und überlasse der Band die letzten Worte, um noch etwas in eigener Sache los zu werden.
Andreas: Kaufts unsere CD und kommts zu unseren Konzerten.
DANKE FÜR DAS INTERVIEW
Andreas: Natürlich fühlt man sich gut, wenn man weiß, dass sein neustes Werk ab 22. Feber überall in den Läden erhältlich ist. Natürlich sind wir auch gespannt, wie das Album bei den Leuten ankommen wird.
Seb: Eine wichtige Frage für alle Bands und vor allem für deren Zukunft ist natürlich, wie erfolgreich man mit dem ist, was man veröffentlicht (hat). End Of Time ist nun bereits euer drittes Album. Habt ihr durch die Erfahrungen mit euren ersten beiden Alben schon eine gewisse Vorstellung, wie euer neuer Silberling in der Metal-Welt ankommen wird oder rechnet ihr mit etwas Unvorhersehbarem?
Andreas: So etwas ist immer schwierig vorauszusagen. Wir lassen es einfach auf uns zukommen.
Seb: Wie sieht es so mit dem Ausbau der Fangemeinschaft außerhalb des deutschsprachigen Raumes aus? Gibt es dort eine messbare Nachfrage eurer Werke und finden dort (zukünftig) Konzerte statt oder seid ihr aus bestimmten Gründen vorrangig bei euch vor Ort präsent?
Andreas: Wir wollen auf jeden Fall unsere Fangemeinschaft ausbauen. Dies wollen wir mit Konzerten in unserer Region, als auch mit Konzerten in Deutschland usw. erreichen. Wir arbeiten auch an der Planung einer 14-tägigen Tour im Herbst.
Seb: Wie ich durch meine regelmäßigen Streifzüge durch die Ecken des Internets gelesen habe, bin ich nicht der einzige Redakteur, der in eurer Musik ein Stück von Amon Amarth raushört und dies auch schreibt. Nervt es, sowas vermehrt lesen zu müssen und fühlt ihr euch dadurch fälschlicherweise eurer Eigenständigkeit beraubt oder ist es auch egal, solange ihr nicht als fader Klon abgestempelt werdet, was ihr ja auch hörbar nicht seid?
Andreas: Nein, nervt uns keineswegs, zumal Amon Amarth eine echt geile Band ist.
Man wird sowieso immer Änlichkeiten zu anderen Band raushören – das Rad neu zu erfinden, ist heutzutage nahezu unmöglich.
Seb: Das neue Werk hat ja einen einjährigen Entstehungsprozess hinter sich. Konnten denn in dieser Zeit alle Ideen zufriedenstellend eingebracht und umgesetzt werden? Würdet ihr im Nachhinein noch gerne was umändern oder findet ihr alles perfekt so wie es ist?
Andreas: Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden. Es ist wieder eine deutliche Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum „Tormented Souls“ zu erkennen. Ich denke, wir haben uns beim Songwriting, der Spielgenauigkeit und der Produktion und Klangqualität der CD stark verbessert. Natürlich findet man immer wieder Stellen, wo man sich denkt, da hätte man etwas anderes oder besseres machen können. Im Großen und Ganzen denke ich aber doch, dass wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein können.
Seb: Gab es während den Aufnahmen irgendwann man mal einen Stillstand, weil ihr etwas komplett umdichten musstet oder verlief alles nach Plan? Gab es hier und da vielleicht mal kleine Änderungen der Pläne wegen spontaner Kreativitätsschübe?
Andreas: Nein, eigentlich nicht. Wir hatten ja vor den eigentlichen Aufnahmen eine Vorproduktion gemacht, bei der wir die Verbesserungen und Änderungen der Songs gemacht haben.
Somit mussten wir bei der eigentlichen Aufnahmen keine grossen Änderungen mehr vornehmen.
Seb: Seid ihr zufrieden mit der Arbeit, die Fredrik Nordström geleistet hat oder wäre es Frevel, an einer so szene-bekannten und erfahrenen Person auch nur die kleinste Kritik zu üben?
Andreas: Unsere hohen Erwatungen an Fredrik Nordströms Studio wurden bei Weitem übertroffen – unser Geld war gut investiert. Es war für uns eine wertvolle Erfahrung, mit derart kompetenten und aufgeschlossenen Leute zusammen zu arbeiten.
Nein, uns fällt momentan kein Kritikpunkt ein, außer vielleicht, dass das Studio am Ende der Welt liegt. Ein kleines Nest am Land mit Namen „Hyssna“. Da war überhaupt nichts los am Abend. Andererseits konnte man sich dadurch voll auf die Musik konzentrieren.
Seb: Wer ist eigentlich Peter in the Betou ist? Ich hab den Namen auf eurer Homepage aufgeschnappt und wollte diese Person, die es euch Wert war, namentlich erwähnt zu werden, nicht einfach unbeachtet unter den Tisch fallen lassen. Sollte man ihn schon von anderen Bands her kennen oder arbeitet er eher für unbekanntere Gruppen? Werden wir in Zukunft vielleicht noch einiges von ihm hören?
Andreas: Peter in the Betou ist Besitzer der Tailormaid Mastering Studios. Er hat schon einige internaltionale Acts gemastert, wie z.B. Dimmu Borgir, Hypocrisy, Dark Tranquillitiy, Dark Funeral, Marduk usw.
Seb: Wie ich bereits im Review angemerkt habe ist der Sound des neuen Albums feiner und sauberer als auf dem Vorgänger. Hatte das besondere Gründe, vielleicht um den technischen Aspekt des Gitarrenspiels mehr in den Vordergrund zu rücken oder war es eher der Drang nach etwas Neuem?
Andreas: Natürlich legen wir drauf Wert, unsere Riffings ausgefeilt und abwechslungsreich zu gestalten, obwohl wir finden, dass auch auf den bisherigen Alben die Riffings nicht weniger anspruchsvoll waren.
Die Aufnahmequalität der Produktion und bessere Instrumente/Verstärker machten sicherlich das meiste davon aus.
Seb: Da ich ja nur eine Promo im Pappschuber bekommen habe, bekam ich leider keinen Einblick in die Lyrics. Sind Lieder und Texte voneinander abhängig, erzählen sie eine tiefere Geschichte oder reicht es vollkommen aus, sich die Titel durchzulesen, um den Inhalt zu begreifen? Gibt es zu den Lyrics etwas besonderes anzumerken?
Andreas: Also für die Texte ist unser Sänger Wibs zuständig, der überwiegend blasphemische und provozierende Lyrics schreibt. Er beschäftigt sich sehr intensiv und ausführlich mit seinen Texten.
Aber wie zum Beispiel bei I CURSE YOU wiederum, handelt der Text von einem Menschen, der ihm übel mitgespielt hat. Die Texte für die Lieder kommen also aus dem Alltag und der Fantasie.
Seb: Da man im Laufe der Zeit ständig dazu lernt und der Mensch stetig nach Verbesserung strebt, nehme ich einfach mal an, dass auch ihr euch mit eurem neuen Album verbessern und steigern wolltet. Wo seht ihr alles eine Verbesserung im Vergleich zu euren vorigen Alben?
Andreas: Wir finden, es ist eine deutliche Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum „Tormented Souls“ zu erkennen. Wir haben uns beim Songwriting, der Spielgenauigkeit, Produktion und Klangqualität der CD stark verbessert.
Seb: Was diente euch als Inspirationsquelle und Ideenerzeuger? Waren es verschiedene Spirituosen und Biere oder war es wie immer die übliche Erfahrung durch die Vergangenheit und Einflüsse anderer Bands?
Andreas: Sex , Drugs and Alkohol.
Seb: Was habt ihr für eure Zeit nach der Veröffentlichung des Albums geplant? Wird es eine Deutschland-Tour geben oder eher vereinzelte Konzerte über das gesamte Land verteilt? Habt ihr vielleicht schon eine kleine aber konkrete Vision davon, wo ihr euch in ein paar Jahren seht? Vielleicht als Headliner einer kleinen Europatour oder als Vorgruppe einer berühmten Truppe?
Andreas: Wir wollen das aktuelle Album so gut wie möglich promoten, um unsere Band bekannter zumachen.
Außerdem werden wir 2008 einige Livekonzerte und Festivals spielen. Unter anderem das Summer Nights Festival auf Burg Frauenstein mit Obituary, Mayhem,… Der Schwerpunkt wird auf Deutschland und Österreich liegen. Für Herbst ist eine 14-tägige Tour in Planung. Genauere Details und Termine findet ihr auf unserer Myspace Seite www.myspace.com/bandlostdreams (http://www.myspace.com/bandlostdreams) und unserer Webseite www.lost-dreams.com (http://www.lost-dreams.com/)
Es ist schwierig vorauszusagen, wo wir in ein paar Jahren stehen werden, man wird sehen.
Seb: Ich bedanke mich für das Interview und wünsche weiterhin noch viel Erfolg. Wie üblich gebe ich an dieser Stelle dankend ab und überlasse der Band die letzten Worte, um noch etwas in eigener Sache los zu werden.
Andreas: Kaufts unsere CD und kommts zu unseren Konzerten.
DANKE FÜR DAS INTERVIEW