Asmo
20.11.2009, 19:34
Seb: Hallo. Wie ist die allgemeine Stimmung im Lager, fast ein Viertel Jahr nach Veröffentlichung des neusten Werkes?
Alles ok soweit. Leider gibt’s immer noch keine Europatour, das kotzt mich ein bisschen an, aber irgendwie ist was das Booking angeht grad der Wurm drin. Aber immerhin haben wir es vor kurzem nach China auf Tour geschafft.
Seb: Welche Reaktionen wurden euch und dem Album am meisten entgegengebracht von Presse und Anhängern?
Von den Musikkritikern hab ich bisher bestes Feedback bekommen. Der überwiegende Teil findet die neue Scheibe super. Bei den Fans ist es so ähnlich, aber hey, die neue CD ist auch die beste Debauchery-Scheibe.
Seb: Seid ihr mit dem Erfolg des Albums zufrieden? Haben sich Erwartungen bestätigt?
Naja, was die Musikkritiker sagen ist eigentlich egal, ich muss die Verkaufszahlen abwarten, dann weiss ich mehr.
Seb: Man liest ja seit eurem ersten Album kein Review mehr, in dem ihr nicht mit Six Feet Under verglichen werdet. Nervt das manchmal oder haltet ihr solche Vergleiche, selbst bei eurem neuen Album, immer noch für angebracht?
Ja es nervt und es ist auch nicht angebracht. SFU haben keine Keyboards, keine Blastbeats, keine Akkustikgitarren und auch keine Samples. Der einzige Vergleichspunkt ist die Stimme und die kann ich nicht ändern. Einflüsse habe ich von Rammstein, AC/DC und Judas Priest. Ich strebe nicht an wie eine andere Death Metal Band zu klingen, ich mach' normale Metal-Musik, nur die Stimme ist eben Death Metal. Nur weil Debauchery kein progressiver Krach ist, wird es mit SFU verglichen, weil SFU eine der weinigen Death Metal Bands sind die auch rocken.
Seb: Ich habe im Internet viele Angaben über euer Line-Up gelesen, doch fast alle haben sich widersprochen. Wer ist jetzt noch fest in der Band und wer nur zu Konzerten?
Die Band bin eigentlich nur ich, für Live-Konzerte und den Teil der Studioaufnahmen, den ich nicht selbst machen kann, habe ich ein Team von eingespielten Musikern.
Seb: Wie kann man zu der Ehre kommen, als Gastmusiker mitmachen zu dürfen? Holt ihr euch Leute, die ihr schon immer mal bei euch spielen haben wolltet oder ergibt sich sowas eher zufällig bei einem Bier?
Der einzige richtige Gastmusiker auf der neuen CD ist der Schmier, und das war völliger Zufall, weil er zur gleichen Zeit mit Headhunter im Studio war und dann hab ich ihn einfach gefragt, ob er Lust hat was zu schreien.
Den Tomasz kenne ich schon ewig, der war mit mir auf der Schule, es war also längst überfällig, dass wir mal was zusammen machen und der Tom Naumann hat schon die letzten zwei CDs die Soli gepielt und spielt im Moment auch live bei Debauchery.
Seb: Dieses Mal war, im Gegensatz zum letzten Album, nur ein Liedcover vorhanden. Werden es beim nächsten Album wieder mehrere sein oder gibt es vielleicht sogar mal wieder eine Akustik-Version eines eurer Lieder zu hören?
Die Slayer-Coverversion wurde für ein Tribute Sampler aufgenommen, sie hat mir nur so gut gefallen, dass ich sie gleich noch aufs Album gepackt hab. Es wird demnächst ein Re-Release vom Torture Pit-Album geben, da sind noch mal zwei Coverversionen als Bonus drauf, die sind eigentlich auch für Tribute-CDs gedacht, aber es kann ja nicht schaden, sie schon mal als Bonus draufzumachen. Ansonsten wird es keine Covers mehr geben. Das bei der Back In Blood-CD war eine einmalige Sache für die Fans. Als kleines Extra zur CD. Ich hab bei Debauchery für jedes der letzten Alben mehr als zehn eigene Songs gehabt. Coverversionen müssen also nicht sein.
Seb: Wie liefen Aufnahmen und Produktion des Albums so ab? War alles im grünen Bereich oder sind unvorhergesehene Probleme aufgetreten, die nach Planänderungen oder Improvisationen verlangten?
Keine Probleme, keine Planänderungen, alles super.
Seb: Wie würdet ihr die Entwicklung eurer Musik beschreiben, verglichen mit den Anfängen und der jetzigen Form?
Es ist eine natürliche Entwicklung. Von der Idee her ist es immer noch das gleiche. Metal mit brutalem Gesang und viel Abwechslung, zwischen Rocksongs, schnellem Zeug und ein bisschem was experimentellem. Diesmal ist eben alles besser geworden, die Rocksongs rocken mehr, die schnellen Songs sind schneller und böser, und die Keyboardballade ist die bisher beste von Debauchery.
Seb: Was steht in nächster Zeit bei euch so auf dem Plan? Wie sieht die Zukunft von Debauchery im Allgemeinen aus?
Keine Ahnung. Hoffentlich bald mal eine Tour, nächstes Jahr vielleicht mal ein paar mehr Sommerfestivals und dann die nächste Cd oder so. Pläne sind meist eh für den Arsch, nachher läuft eh alles anders und geht schief.
Seb: Wann und wo werden wir euch in Zukunft überall live erleben dürfen?
Alle Konzerte stehen immer auf der Homepage, das grösste ist wohl das Summerbreeze. Aber es sind noch ein paar andere, morgen geht’s erst mal nach Athen.
Seb: Vielen Dank für das Interview. Ihr habt das Schlusswort.
Blood For The Blood God!!!
Alles ok soweit. Leider gibt’s immer noch keine Europatour, das kotzt mich ein bisschen an, aber irgendwie ist was das Booking angeht grad der Wurm drin. Aber immerhin haben wir es vor kurzem nach China auf Tour geschafft.
Seb: Welche Reaktionen wurden euch und dem Album am meisten entgegengebracht von Presse und Anhängern?
Von den Musikkritikern hab ich bisher bestes Feedback bekommen. Der überwiegende Teil findet die neue Scheibe super. Bei den Fans ist es so ähnlich, aber hey, die neue CD ist auch die beste Debauchery-Scheibe.
Seb: Seid ihr mit dem Erfolg des Albums zufrieden? Haben sich Erwartungen bestätigt?
Naja, was die Musikkritiker sagen ist eigentlich egal, ich muss die Verkaufszahlen abwarten, dann weiss ich mehr.
Seb: Man liest ja seit eurem ersten Album kein Review mehr, in dem ihr nicht mit Six Feet Under verglichen werdet. Nervt das manchmal oder haltet ihr solche Vergleiche, selbst bei eurem neuen Album, immer noch für angebracht?
Ja es nervt und es ist auch nicht angebracht. SFU haben keine Keyboards, keine Blastbeats, keine Akkustikgitarren und auch keine Samples. Der einzige Vergleichspunkt ist die Stimme und die kann ich nicht ändern. Einflüsse habe ich von Rammstein, AC/DC und Judas Priest. Ich strebe nicht an wie eine andere Death Metal Band zu klingen, ich mach' normale Metal-Musik, nur die Stimme ist eben Death Metal. Nur weil Debauchery kein progressiver Krach ist, wird es mit SFU verglichen, weil SFU eine der weinigen Death Metal Bands sind die auch rocken.
Seb: Ich habe im Internet viele Angaben über euer Line-Up gelesen, doch fast alle haben sich widersprochen. Wer ist jetzt noch fest in der Band und wer nur zu Konzerten?
Die Band bin eigentlich nur ich, für Live-Konzerte und den Teil der Studioaufnahmen, den ich nicht selbst machen kann, habe ich ein Team von eingespielten Musikern.
Seb: Wie kann man zu der Ehre kommen, als Gastmusiker mitmachen zu dürfen? Holt ihr euch Leute, die ihr schon immer mal bei euch spielen haben wolltet oder ergibt sich sowas eher zufällig bei einem Bier?
Der einzige richtige Gastmusiker auf der neuen CD ist der Schmier, und das war völliger Zufall, weil er zur gleichen Zeit mit Headhunter im Studio war und dann hab ich ihn einfach gefragt, ob er Lust hat was zu schreien.
Den Tomasz kenne ich schon ewig, der war mit mir auf der Schule, es war also längst überfällig, dass wir mal was zusammen machen und der Tom Naumann hat schon die letzten zwei CDs die Soli gepielt und spielt im Moment auch live bei Debauchery.
Seb: Dieses Mal war, im Gegensatz zum letzten Album, nur ein Liedcover vorhanden. Werden es beim nächsten Album wieder mehrere sein oder gibt es vielleicht sogar mal wieder eine Akustik-Version eines eurer Lieder zu hören?
Die Slayer-Coverversion wurde für ein Tribute Sampler aufgenommen, sie hat mir nur so gut gefallen, dass ich sie gleich noch aufs Album gepackt hab. Es wird demnächst ein Re-Release vom Torture Pit-Album geben, da sind noch mal zwei Coverversionen als Bonus drauf, die sind eigentlich auch für Tribute-CDs gedacht, aber es kann ja nicht schaden, sie schon mal als Bonus draufzumachen. Ansonsten wird es keine Covers mehr geben. Das bei der Back In Blood-CD war eine einmalige Sache für die Fans. Als kleines Extra zur CD. Ich hab bei Debauchery für jedes der letzten Alben mehr als zehn eigene Songs gehabt. Coverversionen müssen also nicht sein.
Seb: Wie liefen Aufnahmen und Produktion des Albums so ab? War alles im grünen Bereich oder sind unvorhergesehene Probleme aufgetreten, die nach Planänderungen oder Improvisationen verlangten?
Keine Probleme, keine Planänderungen, alles super.
Seb: Wie würdet ihr die Entwicklung eurer Musik beschreiben, verglichen mit den Anfängen und der jetzigen Form?
Es ist eine natürliche Entwicklung. Von der Idee her ist es immer noch das gleiche. Metal mit brutalem Gesang und viel Abwechslung, zwischen Rocksongs, schnellem Zeug und ein bisschem was experimentellem. Diesmal ist eben alles besser geworden, die Rocksongs rocken mehr, die schnellen Songs sind schneller und böser, und die Keyboardballade ist die bisher beste von Debauchery.
Seb: Was steht in nächster Zeit bei euch so auf dem Plan? Wie sieht die Zukunft von Debauchery im Allgemeinen aus?
Keine Ahnung. Hoffentlich bald mal eine Tour, nächstes Jahr vielleicht mal ein paar mehr Sommerfestivals und dann die nächste Cd oder so. Pläne sind meist eh für den Arsch, nachher läuft eh alles anders und geht schief.
Seb: Wann und wo werden wir euch in Zukunft überall live erleben dürfen?
Alle Konzerte stehen immer auf der Homepage, das grösste ist wohl das Summerbreeze. Aber es sind noch ein paar andere, morgen geht’s erst mal nach Athen.
Seb: Vielen Dank für das Interview. Ihr habt das Schlusswort.
Blood For The Blood God!!!