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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Satanische Bibel


Necro
06.08.2005, 15:42
hat die Satanische Bibel jemand von euch schon gelesen, wenn ja was haltet ihr davon ?

3000043438

Totaler Keks
06.08.2005, 15:47
Ich hab sie zwar nicht gelesen, aber ich muss gestehen, dass es allein von aßen ziemlich lächerlich aussieht. Ich meine "Satanische Bibel" eine solche Bezeichnung für ein Buch, das einer religion angehört, die die Christen verachten...naja...wie gesagt, wegen sowas bin ich Atheist. Weil ich das für Blödsinn halte. Alleine die Sache, eine Bibel herauszubringen halte ich für Effekthascherei...

shadow1
27.10.2005, 13:41
:mauer: die satanische bibel.....
ich habe sie nicht gelesen, es würde mich allerdings interresiern.
doch ich bleibe dabei ich bin atheist.
ich finde die römisch katholische kirche nur noch lächerlich.
und über den ''satanismus'' weiß ich viel zu wenig
lg shadow

Falke
27.10.2005, 14:05
Editediteditediteditediteditediteditediteditedited it

shadow1
27.10.2005, 16:53
Triebgesteuerte Menschen ich denke das ist relativ.
Der Mensch hat doch schon seit anfangan etwas höheres gesucht ...
eine gewisse kraft
wie es die kirche nennt gott.
ich versteh es nicht, aus welchen grund macht der mensch das?
wieso sucht er den glauben an irgend waS?

JohnLemon
27.10.2005, 22:25
Ein sehr unterhaltsames Büchlein ... allerdings nach dem ersten mal Lesen nicht mehr lustig ... eher langweilig ...

SHEOL
27.10.2005, 22:55
Joa...ganz nett das Buch. Aber stellenweise einfach etwas platt...bin jetzt aber auch nicht so tief in der Materie drin. Ich bereue jedenfalls nicht, die Zeit zum Lesen investiert zu haben.

DAIN
27.10.2005, 22:57
Original von shadow1
ich versteh es nicht, aus welchen grund macht der mensch das?
wieso sucht er den glauben an irgend waS?

Ist doch eigentlich logisch...Weil sich die Menschen viele Dinge nicht erklären konnten/können, wie zB Sinn des Lebens, der Tod, die Natur mit ihren Gesetzen...und auch wenn man einige Fragen heute mithilfe der Wissenschaft beantworten kann, so bleiben doch auch noch sehr viele Fragen offen...

SHEOL
27.10.2005, 23:20
...ist halt ein kleiner Seitenhieb auf die Scheinmoral des Christentums. Richtig "ziehen" kann ich aus dem Buch aber auch nichts. Die Sachen, denen ich zustimme waren mir auch ohne "tiefsinnig philosophische" Lektüre klar und mit dem "mysthischem" Teil (Enochian Keys) kann ich nichts anfangen, da ich nicht beurteilen kann, ob das überhaupt fundiert ist. So weit bin ich in die okkulte Materie nie eingetaucht...reizt mich aber auch nicht.

Dysangelium
28.10.2005, 08:25
Original von Falke
Ein einfältiges Pamphlet mit lächerlichen Ideen aber scheinbar großer Strahlkraft --Das klingt zwar etwas voreilig....
Aber ich bin da nun mal absolut unvoreingenommen herangegangen, ja mit sehr hohen Erwartungen - und schon nach einigen wenigen Seiten wurde ich bitter enttäuscht. All seine Leitgedanken sind bar eines revolutionären oder zumindest großen vergeistigten Konzepts - sie sind vielmehr eine schnöde pragmatische Landkarte durch die Wirren einer zutiefst pluralistischen, individualisierten, liberalisierten Gesellschaft; ja der damals anbrechenden Postmoderne - oftmals nich ungleich einfältiger Lebenshilfebücher, wenn auch radikaler formuliert. Wenn ich es so sagen soll: Lavey Satanismus hat viele Ähnlichkeiten mit dem Christentum - Geldverdienen, Leute verarschen, vom Kult leben. Eine menschenfreundliche Psalmodie für triebgesteuerte Menschen.

<<< kurz: der gute herr LaVey hat sich so manche Dinge einfacher vorgestellt als sie sind und sich damit n persönliches gutes geschäft verschafft. Grundsätzlich geb ich dir mit deiner meinung recht.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass in der satanischen bibel nur falsches steht, aber neben gequirlter kacke auch einfach dinge, bei denen ich es für völlig unnötig halte, sie aufzuschreiben: manche dinge weiß man einfach intuitiv - außer diejenigen, die ohne führung gar nicht klarkommen im leben. das macht das buch auch recht langweilig.
Das ist halt viel zu einfach. satanismus ist dann doch mehr als LaVey...

AncientDreams
28.10.2005, 12:10
Ich habs auch gekauft und gelesen ... was soll ich sagen ... vieles ist extrem interessant und auf der nächsten Seite schmunzelt man dann wieder ^^

Aber das wirklich gute an dem Buch war das ich es für 24,95 Euro gekauft und für 25 wieder verkauft habe :D

shadow1
28.10.2005, 12:42
naja...
aba eigentlich auch etwas beschränkt das wir menschen an so was wie den himmel glauben wo irgend ein alter man auf uns herab sieht?
da könnte man doch genau so gut nen schuh anbeten...
jetzt nicht falsch verstehen, ich will damit sagen das es eigentlich doch nur eine symbolische bedeutung hat.
oder nicht?

AncientDreams
28.10.2005, 13:43
Original von shadow1
naja...
aba eigentlich auch etwas beschränkt das wir menschen an so was wie den himmel glauben wo irgend ein alter man auf uns herab sieht?
da könnte man doch genau so gut nen schuh anbeten...
jetzt nicht falsch verstehen, ich will damit sagen das es eigentlich doch nur eine symbolische bedeutung hat.
oder nicht?

Zeig mir erstmal wo hier jemand etwas anderes behauptet hat ^^
Was man glaubt oder eben nicht glaubt ist ja jedem selbst überlassen. Da in diesem hier angesprochenem Buch jedoch eine klare Meinung und ein klarer Glaube glorifiziert wird, kann man sagen ... Lustig, streckenweise interessant aber maximal als kleiner Wegweiser zu nutzen. Denn wirklich nach dem Buch leben will doch keiner, oder?

shadow1
28.10.2005, 14:33
:mauer: nein
ich denke nicht das jemand streng nach dem buch lebt,
obwohl denk mal drüber nach es gibt menschen die leben streng nacht der bibel.
wieso sollte es dann nicht leute geben die streng nach der satanischen bibel leben wollen?

schizophren
28.10.2005, 14:41
also ich habs net gelesen und ich werds au net tun ich brauch das nich, wenn leute meinen das wär ihre bibel solln se se lesen ich werd se ganz bestimmt net anrühren

AncientDreams
28.10.2005, 14:45
Es gibt halt erhebliche Unterschiede zwischen DER Bibel und der satanischen Bibel nicht nur was die Seitenzahl angeht ^^ ... aber lass uns nicht streiten wegen ein paar Seiten Papier

JohnLemon
28.10.2005, 15:41
Stimmt, du brauchst eh nicht drüber streiten ... hast ja immerhin "Gewinn" damit erzielt :D :P

AncientDreams
29.10.2005, 11:36
Original von Waldschrat
Stimmt, du brauchst eh nicht drüber streiten ... hast ja immerhin "Gewinn" damit erzielt :D :P
Rofl ^^
Ganz nach den sat. Grundsätzen lol

Dysangelium
29.10.2005, 18:51
*lach* junge, dat hasse richtig gemacht. ;)
was ich schon mit "intuitiv" meinte, ist, dass viele dinge da drin stehen, die wir an sich schon automatisch tun. ob wir das nu gelesen haben oder nicht, in gewisser weise leben wir also schon danach... die satanische bibel ist halt wirklich nur für leute, die sowieso alles und jedem wie n magnet am arsch kleben, ne wirklich aussergewöhnliche und fantastische sache.
@ shadow1: natürlich sind das alles, was du aufgezählt hast, nur symbole. etwas, wonach sie sich ausrichten können, bzw. etwas, mit dem sie alles, was in ihnen ist, kanalysieren können. und ich denke auch, dass es auf dieser welt allen ernstes auch leute gibt, die nen schuh anbeten ;) (... aber davon war hier wirklich nicht die rede... :P )

Sartael
06.11.2005, 19:47
habs auch gelesen.. bis auf die ritual-scheiss wars recht unterhaltsam. nur leider ist ja jeder satanist nach dem ding. also gab mir eigentlich keine neuen erkenntnisse oder so... bezeichne mich selber immernoch als atheist.

master_of_hell
10.05.2006, 14:50
also ich habe die bibel auch gelesen, muss jedoch sagen, dass es einfach nur gegen das christentum geht, da anton szandor lavey eigentlich nix weiteres als ein gegner der kirche war, im prinziep sind seine thesen nur ein erbessertes christentum...
ich bin und bleibe ein anhänger des germanischen götterglaubens -> i'm a son of odin

Tycho
16.05.2006, 03:39
Habs auch gelesen und muss sagen, was er schreibt ist größtenteils alt. Einfache eine neue, moderne Form des Humanismus.
Und die Rituale sind so nötig wie die Eier vom Papst :rolleyes:

DirtySanchez
06.01.2007, 18:50
Original von Necro
hat die Satanische Bibel jemand von euch schon gelesen, wenn ja was haltet ihr davon ?

3000043438

LaVey war ein ausgezeichneter Menschenkenner, er wußte wie die Menschen "tickten", er wußte worauf sie reagierten, auf welche Reize sie ansprechen...ich begrüße die Denkweise von LaVey, da sie sich nicht auf irgendwelches pseudo-Elitäres Geschwafel stützt, sondern jedem dem nötigen Freiraum gibt. Die satanische Bibel ist sicherlich kein Meisterwerk aber doch unterhaltsam zu lesen!

jesfreric
02.03.2007, 08:06
Hab sie och noch net gelesen...werd ich auch net tun *bin Christ* :P
Jedem sollte sein Glaube selbst überlassen sein...ich kann es aber net verstehn, dass es Leute gibt die sinnlos drüber herziehen.
Hab lange drüber nachgedacht warum ich glauben soll und an was (oder an gar nichts) und bin dann doch beim Christentum (nicht in evangel. oder kath.) geblieben.

Grüße

jesfreric

Refugium
02.03.2007, 08:11
Original von jesfreric
Hab sie och noch net gelesen...werd ich auch net tun *bin Christ* :P
Jedem sollte sein Glaube selbst überlassen sein...ich kann es aber net verstehn, dass es Leute gibt die sinnlos drüber herziehen.
Hab lange drüber nachgedacht warum ich glauben soll und an was (oder an gar nichts) und bin dann doch beim Christentum (nicht in evangel. oder kath.) geblieben.

Grüße

jesfreric

...welch`Begründung...wenn Du an etwas glaubst mußt Du auch Verständnis für andere haben...daher macht es Sinn sämtliche Bücher zu lesen, um die anderen Glaubensrichtungen zu verstehen...und jede hat Ihren Sinn....wofür sich dann der Mensch entscheidet...das was ihm am meisten zusagt.....
Ein guter Christ sollte auch über den Tellerrand schauen...

jesfreric
04.03.2007, 16:26
Frage mal einen Satanisten ob er die Bibel gelesen hat. Er wird nein sagen, oder dir Zitate aufzählen die Sinnentrissen oder abwertend sind.
Warum ich nicht die Satanische Bibel lesen will?
Was für eine Frage,...Warum sollte ich ein Buch lesen, was meinen Glauben hart verurteilt,...und mich letztendlich zu einem Gedankengut führt, dass, wenn mir mal was gegen den Strich läuft, ich machen kann was ich will.
Warum sind da Ritualabschnitte enthalten indem ich mich mit "dem Bösen" "einlassen" sollte.
Ich weiß sehr gut,...auch ohne das Buch gelesen zu haben,... was mich dort erwartet!
Und noch einwas! Toleranz sollte es gegenüber JEDEN geben. Moslems, Rechte, Linke, Satanisten, Christen, Hindus, Atheisten,.....aber gegen manche LEHREN sollte man NIE tolerant sein. Man sollte NICHT die verurteilen die diese Lehren vertreten sondern NUR DIE LEHREN. Und für mich sind das Lehren der INTOLERANZ, des EGOISMUS und des HASSES und der GEWALT. Darum würde ich die Satanische Bibel, wie auch "Mein Kampf" von A.H. NICHT lesen! Aber jeder wie er will und für gut hält :)
Grüße

Andi.7779
04.03.2007, 16:46
Satanische Bibel, schon allein der Titel ist ein Widerspruch in sich! Und wenn ich mal jemanden frage, der von sich behauptet er sei Satanist, wie diesen den praktiziert, bekomm' ich jedesmal das eine zu hören: ''Ich mache das was mir gefällt, und bestimme mein Leben selbst!''...Achja, na spätestens wenn diese Bübchen oder Mädis mal arbeiten gehen müssen, werden sie schon sehen, ob sie das machen was ihnen gefällt! Eine Zeitlang kann das schon hinhauen, aber irgendwann wachen auch die auf!

Wilhelm von Junzt
04.03.2007, 17:09
Davon abgesehen hat diese "Bibel" den intellektuellen Anspruch eines Bild-Horoskops. Sollte mal doch was schlaues drinstehen, wurde es wahlweise von Aleister Crowley, Friedrich Nietzsche, Ragnar Redbeard oder Dr. John Dee geklaut.

limpy
04.03.2007, 17:17
Original von jesfreric
Frage mal einen Satanisten ob er die Bibel gelesen hat. Er wird nein sagen, oder dir Zitate aufzählen die Sinnentrissen oder abwertend sind.

frag mal nen christen,ob er die Satanische Bibel gelesen hat
er wird nein sagen und trotzdem irgendwelche zitate aus der christlichen bibel aufzählen ;)

und ohne das buch gelesen zu haben und irgendwelche schlüsse daraus zu ziehen ist auch nicht gerade ein kluger standpunkt



mfg

Nord
04.03.2007, 18:35
Original von limp_killer05
Original von jesfreric
Frage mal einen Satanisten ob er die Bibel gelesen hat. Er wird nein sagen, oder dir Zitate aufzählen die Sinnentrissen oder abwertend sind.

frag mal nen christen,ob er die Satanische Bibel gelesen hat
er wird nein sagen und trotzdem irgendwelche zitate aus der christlichen bibel aufzählen ;)

und ohne das buch gelesen zu haben und irgendwelche schlüsse daraus zu ziehen ist auch nicht gerade ein kluger standpunkt



mfg

dito

du veruteilst etwas was du selbst machst...

wirklich gut

du hast dir übrigens schon selbst die antwort gegeben warum du sie lesen solltest, damit du dir nicht selbst wider sprichst

jesfreric
04.03.2007, 20:06
Hi Leute
Vielleicht habt ihr mich falsch verstanden. Ich bin offen gegenüber jeder Religion. Ich hatte ne Phase, da hab ich (puh...ein 3/4 Jahr) drüber nach gedacht wie mein Leben aussehen soll. Ob Satanist, Atheist, Christ,...
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass für mich,...psersönlich,...Gott der beste von allen ist. NICHT der Gott den uns die kath. Kirche gezeigt hat,...oder fundamentale "Super-Christen",...sondern der Gott, der mich in meinem Metalzimmer mit meinen Schwächen, meinen Fehlern und Abartigkeiten trotzdem über alles liebt. Und das gibt mir echt jeden Tag aufs neue Kraft. Och wenn ich aufm. Reiter-Konzerz oder COBHC- Konzert bin. Und Gott sagt immer: "Ey du...ich lieb dich...bitte lieb auch die anderen Menschen die ich sooooooo lieb hab wie dich".
Und irgendwie sin mir da die Satanistischen Grundgedanken (siehe Gogoroth Gaahl Interviews) extrem zu wider. Ja und ihr habt vielleicht recht. Ich bin nicht offen für die Satan.Bibel. Aber nicht weil ich "Angst" vor ihr hab oder weil Gott sagt:" Ey, du DARFST DAS NICHT!!!" sondern weil ich diese Grundgedanken nicht unterstützen will.
(aber habt schon recht,...hab mich eigentlich bei der letzten mail in bissl selber "angezeigt"). Aber ich bin offen für alles andere was ihr mir bietet....nur nicht für Intoleranten-Hetz-Schei*!!
Grüße

limpy
04.03.2007, 21:17
wieso sollte ich andere menschen lieb haben,dies ned verdient haben?
ich gebe lieber den menschen die liebe,die sie verdienen wie meiner familie und meiner freundin!
und,korrigiert mich,wenn ich falsch liege,aber genau das besagt die Satanische Bibel ;)
und auch wenn ich nicht nach ihr lebe,is das für mich das sinnvollere und logischere!



mfg

Agent Orange
04.03.2007, 21:18
Original von Andi.7779
Satanische Bibel, schon allein der Titel ist ein Widerspruch in sich! Und wenn ich mal jemanden frage, der von sich behauptet er sei Satanist, wie diesen den praktiziert, bekomm' ich jedesmal das eine zu hören: ''Ich mache das was mir gefällt, und bestimme mein Leben selbst!''...Achja, na spätestens wenn diese Bübchen oder Mädis mal arbeiten gehen müssen, werden sie schon sehen, ob sie das machen was ihnen gefällt! Eine Zeitlang kann das schon hinhauen, aber irgendwann wachen auch die auf!

naja... diese selbstbestimmung ist ja auch nicht auf weltliche zwänge bezogen, sonder ist die weigerung sich religiösen dogmen zu fügen oder nicht?


das buch werd ich wohl nie lesen... wirkt auf mich eher wie langweilige schundliteratur

Nord
04.03.2007, 21:37
Original von jesfreric
Hi Leute
Vielleicht habt ihr mich falsch verstanden. Ich bin offen gegenüber jeder Religion. Ich hatte ne Phase, da hab ich (puh...ein 3/4 Jahr) drüber nach gedacht wie mein Leben aussehen soll. Ob Satanist, Atheist, Christ,...
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass für mich,...psersönlich,...Gott der beste von allen ist. NICHT der Gott den uns die kath. Kirche gezeigt hat,...oder fundamentale "Super-Christen",...sondern der Gott, der mich in meinem Metalzimmer mit meinen Schwächen, meinen Fehlern und Abartigkeiten trotzdem über alles liebt. Und das gibt mir echt jeden Tag aufs neue Kraft. Och wenn ich aufm. Reiter-Konzerz oder COBHC- Konzert bin. Und Gott sagt immer: "Ey du...ich lieb dich...bitte lieb auch die anderen Menschen die ich sooooooo lieb hab wie dich".
Und irgendwie sin mir da die Satanistischen Grundgedanken (siehe Gogoroth Gaahl Interviews) extrem zu wider. Ja und ihr habt vielleicht recht. Ich bin nicht offen für die Satan.Bibel. Aber nicht weil ich "Angst" vor ihr hab oder weil Gott sagt:" Ey, du DARFST DAS NICHT!!!" sondern weil ich diese Grundgedanken nicht unterstützen will.
(aber habt schon recht,...hab mich eigentlich bei der letzten mail in bissl selber "angezeigt"). Aber ich bin offen für alles andere was ihr mir bietet....nur nicht für Intoleranten-Hetz-Schei*!!
Grüße

lol du machst dir aus dem christentum was dir passt, das kannst du genauso mit dem satanismus machen(im übrigen passt das eher zum satanismus als zum christentum, so versteh ich den satz "tuh was du willst" unter anderem)

zu den gorgoroth interviews, auch da seh ich kein unterschied du hast ja auch ausdrücklich geschrieben das du nicht an den gott glaubst den die katholiken und protestanten predigen, also warum interessiert dich son interview?

jetzt würd mich mal interessieren hast du denn die christliche bibel schon gelesen?

tyler durden
04.03.2007, 23:16
Original von limp_killer05
wieso sollte ich andere menschen lieb haben,dies ned verdient haben?

Ganz meine Meinung. Aber wenn er damit glücklich wird auch solche zu lieben die auf ihn drauf Scheißen, bitte.

Vanadium
04.03.2007, 23:29
Original von jesfreric
Frage mal einen Satanisten ob er die Bibel gelesen hat. Er wird nein sagen, oder dir Zitate aufzählen die Sinnentrissen oder abwertend sind.
Grade solche Leute haben oft die Bibel gelesen!

DerMarc
05.03.2007, 00:03
@jesfreric:
Also, ich verstehe dich und teile deine Ansichten teilweise.

Aber das:
Original von jesfreric
Und Gott sagt immer: "Ey du...ich lieb dich...bitte lieb auch die anderen Menschen die ich sooooooo lieb hab wie dich".

finde ich irgendwie... seltsam.... aber na ja :D ;)

Aber ansonsten versteh ich dich voll und ganz. Deine Einstellung finde ich sogar besser als die mancher dogmatischer, menschenhassender Spackos. ... Ja, warum wohl? ;)

Immerhin hast du dir das selbst ausgesucht und lebst nach den Regeln, die du für dich als richtig empfindest. Das finde ich klasse, denn heutzutage gibt es genug Menschen, die denken, dass sie auf ihrem Weg frei sind, sich aber dann doch als üble Dogmatisten entwickeln.

Aber egal: @topic
Satanische Bibel = Produkt eines drogensüchtigen Vollspackos, der Kohle machen wollte. Tut mir leid, aber ich kann immer noch keine Versager ernstnehmen, die sich irgendeinen ruhmreichen Lebenslauf zusammen dichten, wild durch die Gegend vögeln und dauernd high sind...
Es sei denn sie machen gute Musik, hahaha.
Ne, also ersnthaft. Wer diesen Schund liest und den für voll nimmt, und dann noch meint, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen, über den kann ich nur lachen.

jesfreric
05.03.2007, 11:46
@limp_killer05

Warum man andere Menschen auch noch versuchen sollte zu lieben? Du hast gesagt, du liebst deine Familie + Freundin.
Ich frage dich daher,...was können die "Idioten" auf der Welt dafür (Sorry...kein bessrer Begriff eingefalln :D) wenn sie unfähige Eltern hatten und sie damit zu Psychos geworden sind (jedenfalls ein paar). Ich hab es selber schon erlebt bei einem Freund von mir. Übers Gitarre spieln. Er sagte immer: " Ich spiel die schnellsten Riffs". Dann sagte ich "Nö du...wollnwa erstmal sehn" ---->dann Streit (*kindisches Benehmen*). Doch als ich ihm zu stimmte, dass er der bessere sei, fing er plötzlich an und sagte:" Ach du...ich denk wir sin gleichgut!".
Wenn du willst, dass dich jemand respektiert oder auch liebt, dánn musst schon du den ersten Schritt machen, weil du mit der Trägheit des anderen rechnen musst!"
Ich könnt täglich 1000 MEnschen in Luft jagen, aber ich versuch mich wenigstens zusammen zu reißen und die Argumente der anderen zu verstehn.

@Nord
Pass auf...Für mich ist der christliche Sinn von "Tu was du willst" = "Mache was du willst - aber achte auf deinen Mitmenschen".

Der satanische Sinn von "Tu mach du willst" ist für mich gleich = "Mache was du willst,...dir ist es aber erlaubt, deine Mitmenschen nicht zu beachten".

Und ja, ich habe die Bibel schon gelesen (jedenfalls das meiste) und bin dadurch zu dem Entschluss gekommen, dass die kath. Kirche und evang. Kirche zwar die Grundgedanken vertreten aber die Umsetzung zum Teil verpatzt haben.
In der Bibel wird ein Gott dargestellt (Neues Testament) der für JEDEN da ist. Jesus war bei Mördern und Huren,....und er machte ihnen KEINE Vorwüfe für ihr Leben!!
Die kath. und och zum Teil die evang. Kirche regt sich über Musik, Schwule, Rechte, Sex vor der Ehe...auf. Für mich ist das das Gegenteil von dem was in dr Bibel steht.
Jesus fand auch einige Dinge schlecht,...aber er sah die größte Sünde nicht als groß genug an, dass ein Mensch nicht mehr geliebt werden soll.
Jeder muss so handeln wie er es mit Gott vereinbaren kann. Die einen können das machen, die anderen nicht! Und das steht übrigens auch in den Römer-Briefen der Bibel.
Und wenn es den Eindruck macht, dass ich mir einige Dinge so lege wie ich will, dann liegt das daran, dass Gott kein Betonklotz ist der irgendwo steht, sondern wie ein Wind ist, der zu jedem ist Haus kommt.
Gott interessiert sich für jeden Menschen. Es gab mal ein Zitat von John Ortberg:
"Lieber kommt Gott aus seinen "großen" Höhen zu uns Menschen in die Gosse als ein heiliger Gott von unheiligen Menschen zu sein!"
Gott hat also ken Bock, dass wir unten im Dreck sitzen,...sondern er will immer mit uns zusammen sein. Er will mit einer Mutter Teresa als auch mit einem 2. Charles Manson zusammen sein! Sowohl mit mir.. als auch mit dir. Und diesen Fakt, diese Hoffnung,kann mir keine andere Religion geben. Nicht eine....
Ob mein Glauben wahr ist?---keine Ahnung. Vielleicht finde ich mich nach meinem Tod im totalen Nichts wieder...oder ich werde als Schnabeltier wiedergeboren"...aber wenn es mit Gott stimmt, und es gibt genug "Hinweise" dafür....dann :D
´Tschau°

tyler durden
05.03.2007, 12:38
@ jesfreric:

Sehr gut argumentiert. Findet man selten bei Christen.
ABER: Wenn es mit Gott stimmt und keine Sünde groß genug ist daß er mich nicht trotzdem liebt und nach meinem Tod in den Himmel reinläßt ist es auch nicht weiter schlimm wenn ich mich zu Lebzeiten nicht mit ihm befasse und nicht an ihn glaube und nicht bete. :D

cradleweib
05.03.2007, 14:25
Also ich hab sie mal zum Teil gelesen und ich weiß nich, also bei manchen dingen kann man echt nur "lachen" aber manches find ich auch echt interessant!

Sokar
05.03.2007, 14:28
Jop @tyler, darum besteht auch allgemeinhin der Glaube, dass alle zum Christentum gehören, ob sie wollen oder nicht :D das ist alles ne Definitionssache.

@ jesfireric

"wenn sie unfähige Eltern hatten und sie damit zu Psychos geworden sind (jedenfalls ein paar)"
ich finde diese Ausdrucksweise schlimm, aber gut. Ich geb dir in deinem Punkt recht nur ist das Ganze tatsächlich - und das belegst du ja auch - eine Rechtfertigung. Eine Rechtfertigung für Handlung und Tat..natürlich, Kirche und Gläubige versuchten dieses Defizit (das ja erst seit dem neuen Testament besteht) zu umgehen, da es auch weiterhin hieß: tue was gut ist, sei ein "guter" Mensch, nur so wirst du nicht bestraft. Wenn man diesen kirchlichen Faktor also rauslässt - und das tust du - steht der Wille "geliebt zu werden" im Vordergrund. Ein ganz großer Kritikpunkt ist für mich aber dabei der fatalistische Gedanke. Ich muss nichts tun, um geliebt oder anerkannt oder respektiert zu werden. Ich bin Mensch und ob ich Vergewaltiger, Mörder oder Kindergärtner bin, Gott hat uns ja alle lieb und wird uns allen vergeben. Da ich Menschen aber nicht aus ihrem Grund des "Mensch-sein" beurteilen möchte, ist dies - für mich - kompletter Nonsens. Diese ganze Chose ist Psychologie..im Endeffekt fährst du aber am besten damit, dir das aus zu suchen was für dich (im Moment) am besten ist, tut sowieso jeder, egal wie sehr er für eine Seite oder eine Argumentation wettert...

zur "Satanischen Bibel": schließe mich da weitestgehend dem Marc an, seh ich genauso...braucht niemand. Übrigens: Katzen am Schwanz annen Baum nageln is schwul, es sei denn mann benutzt speizelle Nägel dafür :D

Nord
05.03.2007, 14:56
@jesfreric nur weil etwas einem erlaubt ist muss man es ja nicht machen oder?

ich versteh einfach dein problem nicht(und nein ich bin kein satanist und auch kein christ, und ich könnt auch jeden tag 1000 leute töten und mach es nicht aber nicht wegen irgend einem glauben, das hat auch nix damit zutun an was einer glaubt, sondern wie er "ist" und wie sein leben bisher gelaufen ist)

limpy
05.03.2007, 17:46
Original von jesfreric
@limp_killer05

Warum man andere Menschen auch noch versuchen sollte zu lieben? Du hast gesagt, du liebst deine Familie + Freundin.
Ich frage dich daher,...was können die "Idioten" auf der Welt dafür (Sorry...kein bessrer Begriff eingefalln :D) wenn sie unfähige Eltern hatten und sie damit zu Psychos geworden sind (jedenfalls ein paar).


ich sehe tag täglich sehr viele leute,die es in meinen augen nicht verdient haben,geliebt zu werden...zumind. nicht von mir!
leute ohne respekt,ohne anstand,...
ich wünsche ihnen ja nicht den tod oder so,aber ich beachte sie einfach nicht
das hat sehr selten was mit den eltern zu tun,sondern eher mit den gesellschaftlichen umständen (is auch nicht besser,klar ;) )

nur werd ich nicht mit jeden menschen,den ich nicht ausstehen kann,anfangen zu diskutieren und ihn eine chance geben

gibt sicher auch menschen,die mich ned mögen,aber genauso will ich von denen nicht deren liebe aufgedrückt bekommen :P

wie gesagt,ich liebe lieber die menschen,die es verdienen und bei denen ich das gefühl hab,das gleiche zurück zu bekommen ;)



mfg

jesfreric
05.03.2007, 22:26
@tyler durden

erstmal danke.... :)
Und ja du hast ZUM TEIL recht. Es gibt tatsächlich eine Bibelstelle die heißt: "Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen. Keine Gewalten die es auf der Erde gibt" - außer eine....wir selbst.
Gott wird uns nie wegen unserer Sünden verstoßen.
Aber ich habe einmal von einem klugen Mann gehört: "Gott ist eigentlich richtig fair. Er bietet uns das Leben bei sich an. Aber diejenigen, die nicht wollen, wird er auch nicht dazu zwingen die GANZE Ewigkeit mit ihm zu verbringen!"...Fair oder? :D
Ein Christ brauch sich also nicht wegen den Sünden Gedanken zu machen die er begangen hat,...
Lass es mich so erklären. Wenn du eine Freundin hast, dann schlägst du sie auch nicht ins Gesicht und sagst:"Aber morgen, dann bin ich lieb!"...Nein!
So kannst du nicht auch nicht sagen: "Ich leb so "unchristlich" wie ich will,...aber nach dem Tod,...dann werde ich schön artig sein!" :P(soll nicht bös gemeint sein!)
Und du solltest natürlich auch nicht davon ausgehen, dass dein Leben mit Gott nach dem Tod beginnt. Jesus sagt: "Wenn ihr wollt, dann könnt ihr das Paradies hier und jetzt und sofort in euer Leben bringen."
Und noch was kleines...vom Beten hat Gott gar nichts. Man muss als Christ NICHT beten. Man macht das nur für sich allein. So oft wie man will und es für richtig hält. Für jeden Tag,...für andere mehr oder weniger.


@cradleweib
Hast recht...es gibt Abschnitte die einfach nur zum Feiern sin aber auch sinniges Zeug. Und man ist als Christ auch net verpflichtet alle Dinge aus der Bibel zu glauben. Nur das Gott dich liebt,...und Jesus sein Sohn ist.

@Sokar
Hast auch recht. Wir Menschen können machen was wir wollen! Wir werden NIE von Gottes Liebe getrennt.
Aber es gibt immer noch einen Unterschied. Die Menschen, die NICHT mit Gott leben wollen, werden seine "Herrlichkeit" und Liebe nie wirklich im Herzen erfahren können. Und schau dir mal die Antwort von ganz oben an (@tyler durden)

@Nord
Hast vollkommen recht. Ich als Christ glaube aber, dass der Glaube an Jesus Menschen völlig verändern kann(...ja auch zum positven :P).
Ich denke also, dass es bestimmt Fälle gibt, die von Natur aus freundlich und lieb sind und keine Christen gibt. Und solche Leute sind manchmal um sehr vieles "christlicher" als irgendwelche Christenmenschen. Aber das Angebot was Gott dir macht richtet sich ja auch net nur darauf.
(Hoffe ich hab deine Antwort irgendwie getroffen...)

@limp_killer05
Mir geht es auch so. Leute die einen lieben, kann man um ein vielfaches besser "lieben" als seine "Feinde".
Doch irgendwie tun die mir die anderen trotzdem Leid. Weil sie haben so etwas wie Zuneigung, Verständnis, Liebe und so vermutlich völlig...verlernt,...verloren. Und irgendjemand muss ihnen zeigen, dass es auch Spaß machen kann net nur voll auf sich konzentriert zu sein.

Viele Grüße

Elgolas
05.03.2007, 23:42
Original von limp_killer05
wie gesagt,ich liebe lieber die menschen,die es verdienen und bei denen ich das gefühl hab,das gleiche zurück zu bekommen ;)


Wenn Gott meint liebt eure Feinde, dann würd ich dat jetzt mal im übertragenen sinne sehen. Also nicht dem der dir eine aufs maul heut gleich ein busserl geben. Sondern einfach für manche leute verständnis zeigen und gegebenenfalls nicht nachtragend sein.

jesfreric
06.03.2007, 07:36
@Elgolas

Ja das stimmt. Aber jetzt mal trotzdem weitergedacht...Gott würde sogar die lieben, die ihm mit der Faust ins Gesicht schlagen.
Weil Jesus war doch Gottes Sohn. Sprich...er hatte die Vollmacht zu lieben wie Gott, aber auch eine ganze himmlische Armee heraufzubeschwören und alles platt zu wälzen.
Doch bei seiner Folterung, Geißelung, Schmach und sogar bei seiner Hinrichtung (siehe Film "The Passion")....verurteilt Jesus seine Scharfrichter und Folterer nicht. Im Gegenteil...Er sagt seinem Vater (Gott) :"Bitte Vater,...vergib ihnen,...denn sie wissen doch nicht was sie tun".
Das ist wohl das "busserl geben" :D
Das heißt Gottes Sohn, der eigentlich (solang man an Gott glaubt) der oberste Fürst der Welt ist, setzt sich mehr als unser Verstand begreifen kann für Leute ein, die ich und auch viele anderen vermutlich damals auf allermeiste gehasst und verschmäht hätte!
Aber wir Menschen sind halt och nur Menschen und können bestimmt zu unserem Lebensende nie so werden, dass wir jeden Menschen aus Herzen lieben können. Aber wir können (mit Gottes Hilfe - wer will) ihm immer ähnlicher werden...

Grüße

Sokar
06.03.2007, 13:33
Hm. Du predigst n bisschen viel @ jesferic ;)

Na nich böse gemeint. Aber mal zum Thema: nich nur Jesus war "Gottes" Sohn nach neu-testamentalischer Definition. Und das du dir zurecht legst, was Gott wie meint und warum (sprich du sagst "Gott sagt ja.." oder "Gott macht ja.." - wissen kannst du das schlecht, kennst du "ihn" persönlich? ;)) beweist nur das du dir eben zurecht legst, wie du es gerne hättest. Das ist eine psychologische Sicht des Selbstschutzes und der Lebensphilosophie. Trotzdem: wenn ich nach meinen Wertvorstellungen lebe, brauche ich niemanden, keinen Gott, bei dem ich mir sicher bin das er mich liebt. Nächstenliebe kann ich auch für meinen Feind empfinden, ohne das ich mich an einen Jesus erinnere der uns durch seinen Tod angeblich die Erbsünde abnahm. Und wie gesagt, lieben um des "Mensch-seins" empfinde ich als übertrieben. Übrigens das Motiv, "Gott" näher zu kommen, ihm ähnlicher zu werden, ist auch tief in vielen, satanistischen Definitionen verankert (ohne laveypapperlapapp).
Gott ist eine Legitimation für Flucht und Demut, für Erklärung und Fatalismus. (The Passion war..glorizifizierend)

Elgolas
06.03.2007, 14:14
Hmm, das is so ziemlich genau was ich davon halte, nur besser ausgedrückt :D
Kurz gesagt, der Mensch erschuf Gott und nicht umgekehrt. (Berichtige mich wenn ich etwas falsch verstanden habe, aber das trifft meinen "Glauben" in einem Satz.)

Wilhelm von Junzt
06.03.2007, 16:22
@ Elgolas: Lass die Vergangenheitsform weg ;)!

jesfreric
06.03.2007, 20:17
Mit persönlich kennen...meinst du da,... ob ich ihn gesehen habe? Nein...Das hab ich nicht.
Aber ZURECHTLEGEN,...so wie ich will,...ist es leider auch nicht. Denn es gibt zahlreiche Dinge, die mich auch in die Schranken weisen.
Ich wollte mit meinen Antworten NICHT sagen, dass es bei Gott KEINE Grenzen gibt.
Er gibt uns Richtlinien, von denen er erwartet, dass wir danach handeln. Aber wenn wir es nicht schaffen, dann vergibt uns Gott.
Also Gott sagt NICHT: "Macht was ihr wollt". Er gibt sogannte "Gesetze" ("Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"), die eingehalten werden sollen.
Und wenn wir dagegen verstoßen, dann errichten wie selbst eine Mauer zwischen ihm und Gott (deswegen kam Jesus,....)
Es ist also NICHT egal was du tust,...aber von Gottes Liebe kann dich trotzdem NICHTS trennen! Keine Sünde.
Das ist ein Unterschied. Und woher ich weiß was Gott will. Die Bibel ist voll von lebenssituationen die man aufs heutige Leben übertragen kann und ....auch wenns für euch extrem doof klingen mag,...ich spüre es.
Z.B. Ihr wisst ja das ich gegen Rechtsradikalismus bin. Bei uns gibt es einen rechten außenseiter. Er hat keine Freunde außer ein paar grölende Glatzen. Ich habe ihn nie beachtet. Doch eines Tages...wirklich plötzlich hatte ich das Gefühl mit ihm zu reden. Und gerade da brauchte er meine Hilfe....Zufall? Genauso Zufall wie jene Geschichte aus meinem Leben?
Mein Opa hatte durch eine Hep.B Leberzirose. Als er an seinem Geburtstag notoperiert werden musste wegen einer geplatzten Krampfader an seiner Halsschlagader,...betete ich:"Bitte Gott...gib mir nur noch 2 Jahre mit ihm".
Mein Opa wurde ca. 2 Wochen nach seiner OP (die Ärzte sagten es wäre ein Wunder!) wieder gesund. 2 Jahre später lag er an seinem Geburtstag wieder im Krankenhaus. 2 Wochen danach schlief er am Schoß meiner Oma ein.


Und eine Frage an euch persönlich. Woran glaubt ihr eigentlich. Denn die Frage,...sollte sich jeder einmal stellen. Soll nicht böse gemeint sein! Werde euch auch nicht Missionieren :P

Grüße

JohnLemon
06.03.2007, 20:39
Original von jesfreric
Ich hatte ne Phase, da hab ich (puh...ein 3/4 Jahr) drüber nach gedacht wie mein Leben aussehen soll. Ob Satanist, Atheist, Christ,...


Hm, du bist jetzt 18 Jahre alt, laut den Angaben in deinem Profil, und du hast davon ein dreiviertel Jahr darüber nachgedacht, welchem Glauben du dich anschließt?

Entschuldige, aber allein deshalb nehm' ich dich nicht für voll.

Man wächst in einen Glauben, in guten wie in schlechten Zeiten, das über Jahre und Jahrzehnte hinweg und man entscheidet sich nicht einfach mal so für einen Glauben.
Zumal auch zum Christ sein ein wenig mehr Informationsmaterial gehören sollte als nur die Bibel, auf die du dich berufst.

Und nebenbei, hätten die Leute damals wirklich alle "Mein Kampf" gelesen, hätten sie gewußt, was sie erwartet ... ein Buch nicht zu lesen, weil man evtl. mit dem Inhalt nicht konform geht ist dumm. Ich befasse mich selbst immer wieder mit dem Koran, der Bibel und anderen Schriften, aber nicht weil ich das des Glaubens wegen machen, sondern damit ich weiß, worüber ich rede.

Sich auf ein Buch zu berufen, in welchem vielleicht von viel Liebe geredet wird, gleichzeitig aber eine doch recht intolerante Regel bezüglich anderer Gottheiten aufstellt, ist widersprüchlich.
Abgesehen davon, diese Vorstellung, dass alle, die nicht nach Schema XY leben, nach ihrem Ableben an einen unangenehmen Ort kommen, ist für mich auch keine Ausdruck von Toleranz. Irgendwie versteckt sich da für mich immer sio etwas schulmeisterhaftes. "Na gut, dann glaubst du eben nicht an Gott, darfst du auch gerne so handhaben. Tolerier' ich auch. Aber warte nur ab, du wirst die Zeche noch dafür zahlen" - und genau so denken viele Gläubige, egal welcher Religion (ja, hier greife ich jetzt auf ein wenig Pauschalisieren zurück, aber nicht ohne Grund).

Mal abgesehen davon sagst du, dass Gott auch diejenige lieben würde, die ihm mit der Faust ins Gesicht schlagen würden. Okay, kann sein, vielleicht auch nicht, ist auch egal. Aber wäre das wirklich der Weg für den Menschen, damit es allen gut geht und kein Hass, kein Neid, nichts negatives zwischen den Menschen stehen würde? Aus meiner Sicht wird hier versucht, die Natur zu überwinden, denn der Kampf untereinander gehört nun mal mit zum Leben. Es mag vielleicht hart und zynisch klingen, wenn gerade jmd. so redet, der unter einem festen Dach mit etwas Warmen im Bauch vor einem PC sitzt, aber im Endeffekt ist es so.
Natürlich muss es nicht so sein, dass ich vor die Türe gehe und dem Erstbesten, der mir begegnet, auf's Maul haue. Aber es leben auf dieser Kugel ca. 6,7 Milliarden Menschen (war die letzte Zahl, die ich aufgeschnappt habe; im Endeffekt ist's egal, ob plus oder minus 0,xy Menschen tatsächlich auf diesem Planeten leben) und wenn alle wirklich das Gleiche denken und fühlen und auch nach den gleichen Schemata leben würde, würde einen das nicht an so etwas wie "Faschismus" erinnern und wo bliebe da die wirkliche Toleranz für andere Lebensweisen, denn theoretisch kann die Menschheit doch nur dann als eine Menschheit friedlich miteinander leben, wenn alle gleich geschaltet sind vom Fühlen und Denken her, was aber schier ein Ding der Unmöglichkeit ist, da einem die Natur da einen Strich durch die Rechnung macht. Es reicht nur ein Mensch aus, der seinen Glauben zu ernst nimmt und dem Nachbar ans Bein pinkelt, weil er eben einen anderen Glauben hat.
Theoretisch funktioniert auch der Kommunismus. Theoretisch müsste auch diese Demokratie halbwegs funktionieren ...

Abgesehen davon, warum soll ich andere bemitleiden? Jeder hat in einem gewissen Rahmen die gleichen Möglichkeiten. Zugegebenermaßen, in diesem Land ist es schwierig, aus den üblichen Gefilden auszubrechen dank Verdummung durch diverse Medien, aber dennoch hat jeder die Möglichkeit zu erkennen, dass er evtl. auf dem "falschen" Weg ist.
Zu einem gewissen Grad kann ich Mitleid mit jemanden haben und ich bin zu einem gewissen Grad auch bereit, jemandem zu helfen. Aber es muss auch aus Eigenverantwortung heraus geschehen.

So, und jetzt lese ich mir den Rest durch, aber das hat mir gerade unter den Fingernägeln gebrannt ...

Sokar
06.03.2007, 20:45
Ersteinmal mein Beileid was den Tod deines Großvaters betrifft.

Du sagst es selbst, Jesus hat uns die Erbsünde abgenommen und ein durch und durch egoistischer Mensch kann jetzt sagen "dann ist ja alles prima, warum mich an göttliche Gesetze halten? Er vergibt doch eh!". Nach deiner Definition liebt Gott mich, ob ich mich an seine Richtlinien halte oder nicht, wenn mir das also reicht, brauch ich mich an nichts halten, das war mein Standpunkt zuvor, deine Aussagen betreffend.

Ich sagte ja, wenn du glaubst zu "spüren" (das will ich gar nicht bestreiten) das es den Gott, den du so für dich selbst definierst, gibt - bestens. Nur das heißt noch lange nicht das das für irgendwen anderen greifbar oder was Handfestes sein muss oder das mich das von der "Richtigkeit" deines Glaubens überzeugt. Und die Bibel definierst du die ganze Zeit über für dich selbst - belegt durch eine Kirche die diese vielleicht komplett anders interpretiert oder andere Gläubige - das heißt wenn du sagst "Gott sagt" oder "Gott meint" dann "spürst" du (um bei deinen Worten zu bleiben) das, dann ist das trotzdem keine Tatsache - ergo Definitionssache, ergo Psychologie. Für Jemanden der andere Prinizipien hat könnte es falsch interpretiert sein, dass Gott von aller Sünde freispricht, für viele Christen kommen "Sünder" in die Hölle, also ist es deine persönliche Sache wie du das definierst und nichts allgemeingültiges mehr, wodurch die Bibel als Rechtfertigung ihre Argumentationsbasis verliert ;)

Für mich sind die dort dargestellten Dinge Parabeln, Metaphorik und Analogie, das belegst du ja auch ("Lebensssituationen"). Außerdem fällt diesem Buch aus dem Gesichtspunkt der Geschichte eine - für mich - gänzlich andere Gewichtpunkt zu, wenn ich zum Beispiel das "Christentum" in seinen Anfängen als Sekte betrachtet sehe und Jahrtausende davor, in der (grundlegend ähnliche Inhalte ware sicherlich gleichbleibend) ganz andere Weltbilder vorherrschten.

"Woran glaubt ihr eigentlich" - ist eine sehr allgemein gestellte Frage. Es gibt einen Thread der dieses Thema behandelt, hab ich mich auch schon zu geäußert falls du es nachlesen möchtest. Das würde hier den Rahmen sprengen und war selbst da so knapp wie möglich formuliert.

Edit: Da war der Schrat doch schon wieder schneller :D also das Ganze ging natürlich an die über dem Genannten

Nord
06.03.2007, 21:39
an was die user glaubeb kannst du hier nachlesen Welche Religion habt ihr? (http://www.metallized.de/thread.php?threadid=6025)

jesfreric
07.03.2007, 08:15
Für mich muss jemand da oben sein. Wer es ist,..weiß ich bis heute nicht zu 100%.
Etwas für ist ist aber klar, dass die Welt, in der wir sind nicht durch Teilchen (oder ohne einen "Gott") entstanden sein kann. Warum?...
Alles besteht aus Teilchen und Energien. Die Wissenschaftler sagen:" Energie kann nicht neu entstehen!"
1. Frage....wo kommen dann denn unsere Energien her, die nie entstanden sein können.
2. Frage....wenn es keinen Gott gibt, muss alles aus Teilchen entstanden sein. Doch wo kommen den die Teilchen her?

Kennt ihr die Urknalltheorie. Schaut euch mal diesen MIST an!
http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall
Bei allen Theorien über die Weltentstehung (ohne Gott) war Materie + Energie schon vorhanden. Aber kommen denn diese Dinge her. Wisst ihr....das ist ein Widerspruch in sich.

Diese Gedankengänge hatte ich vor ca. 4 JAhren

Die neusten sind. "Was oder Wer ist da oben?"
Leben wir in einer Welt wie in Matrix,...liegen wir im Koma und denken wir uns die Welt nur aus? Sind wir ein Computerprogramm.
Daraus ergaben sich fragen wie: "Fühle ich, Lebe ich, Denke ich, werden meine Sinne getäuscht,....."
Ich weiß nicht wie euch es gehen würde. Aber ich hatte vor diesen Fragen mächtige Angst (habe sie auch jetzt noch).
Wenn ich Muslime wäre, wäre ich verloren, denn bei Allah...muss man sich doch seinen Einzug in das Reich verdienen...(schön artig sein + viel glauben und nicht zweifeln)
Wenn ich an Matrix Welten glauben würde...würde ich durchdrehen. DEnn dann gibt es keine Gegenwart und keine Zukunft mehr.
Es blieb nur noch Gott. Der mich nicht aus Taten, sondern nur aus reiner Gnade zu sich nimmt.

Alles was ich hier jemals in diesem Forum gesagt habe kann ich an der Bibel belegen. Ich lege mir die Sachen also NICHT unbedingt so zurecht wie ich will.
Und ich lese noch viele andere "christliche" Bücher über solche Themen. Also räume ich mir auch mehrere "Zweitmeinungen" ein.

@Waldschrat
Verstehst du jetzt? Ich persönlich brauch einen Punkt in meinem Leben in dem ich mich entschieden habe so zu sein wie....JEsus (ich versuch es) ...ansonsten würde ich irgendwann durchdrehen...
Ich würde für mich persönlich keine Richtlinien finden können weil ich sie anzweifeln würde

Refugium
07.03.2007, 08:38
Original von Waldschrat
Original von jesfreric
Ich hatte ne Phase, da hab ich (puh...ein 3/4 Jahr) drüber nach gedacht wie mein Leben aussehen soll. Ob Satanist, Atheist, Christ,...


Hm, du bist jetzt 18 Jahre alt, laut den Angaben in deinem Profil, und du hast davon ein dreiviertel Jahr darüber nachgedacht, welchem Glauben du dich anschließt?

Entschuldige, aber allein deshalb nehm' ich dich nicht für voll.

Man wächst in einen Glauben, in guten wie in schlechten Zeiten, das über Jahre und Jahrzehnte hinweg und man entscheidet sich nicht einfach mal so für einen Glauben.
Zumal auch zum Christ sein ein wenig mehr Informationsmaterial gehören sollte als nur die Bibel, auf die du dich berufst.

Und nebenbei, hätten die Leute damals wirklich alle "Mein Kampf" gelesen, hätten sie gewußt, was sie erwartet ... ein Buch nicht zu lesen, weil man evtl. mit dem Inhalt nicht konform geht ist dumm. Ich befasse mich selbst immer wieder mit dem Koran, der Bibel und anderen Schriften, aber nicht weil ich das des Glaubens wegen machen, sondern damit ich weiß, worüber ich rede.

Sich auf ein Buch zu berufen, in welchem vielleicht von viel Liebe geredet wird, gleichzeitig aber eine doch recht intolerante Regel bezüglich anderer Gottheiten aufstellt, ist widersprüchlich.
Abgesehen davon, diese Vorstellung, dass alle, die nicht nach Schema XY leben, nach ihrem Ableben an einen unangenehmen Ort kommen, ist für mich auch keine Ausdruck von Toleranz. Irgendwie versteckt sich da für mich immer sio etwas schulmeisterhaftes. "Na gut, dann glaubst du eben nicht an Gott, darfst du auch gerne so handhaben. Tolerier' ich auch. Aber warte nur ab, du wirst die Zeche noch dafür zahlen" - und genau so denken viele Gläubige, egal welcher Religion (ja, hier greife ich jetzt auf ein wenig Pauschalisieren zurück, aber nicht ohne Grund).

Mal abgesehen davon sagst du, dass Gott auch diejenige lieben würde, die ihm mit der Faust ins Gesicht schlagen würden. Okay, kann sein, vielleicht auch nicht, ist auch egal. Aber wäre das wirklich der Weg für den Menschen, damit es allen gut geht und kein Hass, kein Neid, nichts negatives zwischen den Menschen stehen würde? Aus meiner Sicht wird hier versucht, die Natur zu überwinden, denn der Kampf untereinander gehört nun mal mit zum Leben. Es mag vielleicht hart und zynisch klingen, wenn gerade jmd. so redet, der unter einem festen Dach mit etwas Warmen im Bauch vor einem PC sitzt, aber im Endeffekt ist es so.
Natürlich muss es nicht so sein, dass ich vor die Türe gehe und dem Erstbesten, der mir begegnet, auf's Maul haue. Aber es leben auf dieser Kugel ca. 6,7 Milliarden Menschen (war die letzte Zahl, die ich aufgeschnappt habe; im Endeffekt ist's egal, ob plus oder minus 0,xy Menschen tatsächlich auf diesem Planeten leben) und wenn alle wirklich das Gleiche denken und fühlen und auch nach den gleichen Schemata leben würde, würde einen das nicht an so etwas wie "Faschismus" erinnern und wo bliebe da die wirkliche Toleranz für andere Lebensweisen, denn theoretisch kann die Menschheit doch nur dann als eine Menschheit friedlich miteinander leben, wenn alle gleich geschaltet sind vom Fühlen und Denken her, was aber schier ein Ding der Unmöglichkeit ist, da einem die Natur da einen Strich durch die Rechnung macht. Es reicht nur ein Mensch aus, der seinen Glauben zu ernst nimmt und dem Nachbar ans Bein pinkelt, weil er eben einen anderen Glauben hat.
Theoretisch funktioniert auch der Kommunismus. Theoretisch müsste auch diese Demokratie halbwegs funktionieren ...

Abgesehen davon, warum soll ich andere bemitleiden? Jeder hat in einem gewissen Rahmen die gleichen Möglichkeiten. Zugegebenermaßen, in diesem Land ist es schwierig, aus den üblichen Gefilden auszubrechen dank Verdummung durch diverse Medien, aber dennoch hat jeder die Möglichkeit zu erkennen, dass er evtl. auf dem "falschen" Weg ist.
Zu einem gewissen Grad kann ich Mitleid mit jemanden haben und ich bin zu einem gewissen Grad auch bereit, jemandem zu helfen. Aber es muss auch aus Eigenverantwortung heraus geschehen.

So, und jetzt lese ich mir den Rest durch, aber das hat mir gerade unter den Fingernägeln gebrannt ...



Danke!

Ich habe...wie Ihr ja schon festgestellt habt...nicht immer LUST...sooo viel zu schreiben, aber genau so sieht es aus...
es soll auch nicht abwertend klingen....aber genau deshalb ist es für mich schwierig soo ernsthafte Diskusionen mit 14 - 18 jährigen zu führen....

Diese ganzen Theorien....sehr schön...das können Wir auch bei so manchen anderen beobachten....jemand beobachtet einen Vorgang stellt gewisse Gleichungen und Gemeinsamkeiten auf und stellt dann seine Einstellung/Einschätzung= Theorie vor....eine gute logische Idee....der Mensch ist aber zu Komplex für solche Verhaltensregeln...

Ich sehe das ziemlich ähnlich...ich finde daher auch neid völlig ätzend, da wirklich alle ähnliche Möglichkeiten haben...der eine nutzt Sie nur und gibt vollen Einsatz ...der Andere lebt halt in den Tag hinein....
Jeder wie er will....

Ich habe mich auch mit mehreren Glaubensrichtungen befaßt....und finde diese Diskussion sehr sehr interessant....aber man muß sich auch so manchen geschichtlichen Hintergrund...kurz vor Augen führen...und dann bitte objektiv die heutigen Glaubensrichtungen betrachten....

Ich finde es absolut unangebracht, hier zu diskutieren, aber andere Glaubensrichtungen nicht zu kennen....oder sich damit wirklich zu befassen....

"Das wäre ja, ......als wenn ich jedem auf der Welt sage, Ihr könnt nur Rosenkohl essen....
und wenn jemand fragt...mensch warum denn keine erdbeeren...

Na aus Überzeugung.......und weil es halt besser ist....

Macht so ein Verhalten Sinn??

...dazu müßte ich doch die Früchte beide probieren und dann untersuchen...um mir eine Meinung darüber bilden zu können...

Welche Frage ich viel interessanter finde...auch wenn ich gerade gewaltig abschweife...

Ist die Kirche ( christliche ) aus einer Sekte wie den Scientologen entstanden....??

bei der Vergangenheit ist die Frage doch erlaubt....

Grundsätzlich..Jeder muß an etwas glauben, um zu existieren...
...der eine an seinen Fußballverein...der andere an Gott....

tyler durden
07.03.2007, 10:39
@ jesfreric:
Wozu überhaupt "Richtlinien"??? Kannst du nicht selbst entscheiden? Brauchst du unbedingt eine Krücke?

@ DevilMan:
Jeder muß an etwas glauben? Wieso? Wozu? Glaub an gar nix und existiere trotzdem.

Refugium
07.03.2007, 10:44
Original von tyler durden
@ jesfreric:
Wozu überhaupt "Richtlinien"??? Kannst du nicht selbst entscheiden? Brauchst du unbedingt eine Krücke?

@ DevilMan:
Jeder muß an etwas glauben? Wieso? Wozu? Glaub an gar nix und existiere trotzdem.


jeder!...jeder glaubt an irgendwas...und wenn du nur an deinen sohn deine frau oder dein girokonto oder was auch immer glaubst...jeder braucht vorbilder und gewisse hobbies oder ähnliches um sich zu orientieren....

tyler durden
07.03.2007, 12:08
Original von DevilMan
Original von tyler durden
@ jesfreric:
Wozu überhaupt "Richtlinien"??? Kannst du nicht selbst entscheiden? Brauchst du unbedingt eine Krücke?

@ DevilMan:
Jeder muß an etwas glauben? Wieso? Wozu? Glaub an gar nix und existiere trotzdem.


jeder!...jeder glaubt an irgendwas...und wenn du nur an deinen sohn deine frau oder dein girokonto oder was auch immer glaubst...jeder braucht vorbilder und gewisse hobbies oder ähnliches um sich zu orientieren....

Das ist jetzt aber sehr weit gefaßt.
Mein Sohn, meine Frau, mein Konto...? Wieso sollte ich da dran glauben?
Vorbilder? Wozu? Um die zu kopieren? Brauch nicht kopieren. Bin ein Original, keine Kopie.
Und Hobbies haben nix mit Glauben zu tun.

Refugium
07.03.2007, 12:16
Original von tyler durden
Original von DevilMan
Original von tyler durden
@ jesfreric:
Wozu überhaupt "Richtlinien"??? Kannst du nicht selbst entscheiden? Brauchst du unbedingt eine Krücke?

@ DevilMan:
Jeder muß an etwas glauben? Wieso? Wozu? Glaub an gar nix und existiere trotzdem.


jeder!...jeder glaubt an irgendwas...und wenn du nur an deinen sohn deine frau oder dein girokonto oder was auch immer glaubst...jeder braucht vorbilder und gewisse hobbies oder ähnliches um sich zu orientieren....

Das ist jetzt aber sehr weit gefaßt.
Mein Sohn, meine Frau, mein Konto...? Wieso sollte ich da dran glauben?
Vorbilder? Wozu? Um die zu kopieren? Brauch nicht kopieren. Bin ein Original, keine Kopie.
Und Hobbies haben nix mit Glauben zu tun.


na...im übertragenden Sinne schon....
ganz ehrlich jeder Mensch sucht sich irgendwo halt...
ER/Sie galubt an etwas....
nur darum geht es alles andere ist "Eigeninterpretation"...wie weit man glaubt oder an was...

Glaube entsteht doch nur durch dieses einfache menschliche Verhalten...das ist doch auch das Phänomen, was Sekten ausnutzen....

So einfach ist es.... :cool:......um mehr geht es gar nicht, aber halt auch nicht um weniger....dieser glaube an irgenetwas...der halt den ich mir irgendwo...wahrscheinlich personifiziert suche...erhält mich in schwierigen Situationen.....oder gibt jemandem einen Sinn.....

tyler durden
07.03.2007, 12:27
Wozu Halt suchen? Braucht man unbedingt eine Krücke um durchs Leben zu kommen? Bzw. im übertragenen Sinn einen Teddybären der einen in der Nacht und in brenzligen Situationen beschützt wie bei einem kleinen Kind? Hat ein erwachsener Mensch sowas wirklich nötig? Braucht man unbedingt einen "vorgefertigen" Sinn im Leben? Macht man sich den Sinn nicht selbst und ändert der sich nicht ständig um so mehr man sich entwickelt? Kann man wirklich mit einem einzigen Sinn durchs Leben kommen? Ist das dann nicht eine Art Stagnation? Ist es nicht viel spannender ohne eigentlichen Sinn, nur mit einer Richtung die man sich aber nicht von anderen aufschwatzen läßt? Reicht es nicht wenn man Ziele hat die aber auch nicht fest sind sondern sich jederzeit ändern können ob man sie jetzt schon erreicht hat oder nicht? Muß man unbedingt irgendwo z.B. bei Sekten dazugehören? Reicht es nicht ein Individuum, also individuell zu sein? Muß man unbedingt einer Gruppe angehören und sich der Gruppendynamik unterwerfen? Setzt man sich dadurch nicht selbst herab?

JohnLemon
07.03.2007, 16:05
Original von jesfreric
Für mich muss jemand da oben sein. Wer es ist,..weiß ich bis heute nicht zu 100%.
Etwas für ist ist aber klar, dass die Welt, in der wir sind nicht durch Teilchen (oder ohne einen "Gott") entstanden sein kann. Warum?...
Alles besteht aus Teilchen und Energien. Die Wissenschaftler sagen:" Energie kann nicht neu entstehen!"
1. Frage....wo kommen dann denn unsere Energien her, die nie entstanden sein können.
2. Frage....wenn es keinen Gott gibt, muss alles aus Teilchen entstanden sein. Doch wo kommen den die Teilchen her?


Dass du an eine höhere Macht glaubst, ist doch kein Verbrechen. Aber warum nennst du diese "Gott" und nennst dich selbst "Christ" und nennst diese Macht nicht z.B. "Allah" und nennst dich "Moslem"? Oder wie auch immer ...

Und wo kommt Gott her?
Warum sollen diese Teilchen irgendwo her kommen und Gott nicht?
Warum kann Gott keinen Ursprung haben?

Original von jesfreric
Kennt ihr die Urknalltheorie. Schaut euch mal diesen MIST an!
http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall
Bei allen Theorien über die Weltentstehung (ohne Gott) war Materie + Energie schon vorhanden. Aber kommen denn diese Dinge her. Wisst ihr....das ist ein Widerspruch in sich.


Siehe oben.

Wo kommt Gott her?

Original von jesfreric
Die neusten sind. "Was oder Wer ist da oben?"
Leben wir in einer Welt wie in Matrix,...liegen wir im Koma und denken wir uns die Welt nur aus? Sind wir ein Computerprogramm.
Daraus ergaben sich fragen wie: "Fühle ich, Lebe ich, Denke ich, werden meine Sinne getäuscht,....."
Ich weiß nicht wie euch es gehen würde. Aber ich hatte vor diesen Fragen mächtige Angst (habe sie auch jetzt noch).


Antworten auf diese Fragen kannst du aber auch in der Philosophie finden. Oder beschäftige dich einmal mit fernöstlichen Glaubenslehren ...

Original von jesfreric
Wenn ich Muslime wäre, wäre ich verloren, denn bei Allah...muss man sich doch seinen Einzug in das Reich verdienen...(schön artig sein + viel glauben und nicht zweifeln)


Was als Christ natürlich vollkommen wegfällt ... *Achtung! Augenzwinkern*

Kommt man deiner Auffassung also einfach so in den Himmel, egal was man auf der Erde so treibt? Na dann, her mit dem Heroin, ich will ein paar Kinder aus dem Weg räumen, die mich nerven ...

Um wieder ernst zu werden:
Man kommt in kein Paradies ohne irgendetwas zu leisten oder nach bestimmten Regeln zu spielen. Diese Regeln sind eben nur immer andere, aber welche die "richtigen" sind, kann wohl niemand sagen, oder (sofern überhaupt etwas nach unserem Tod kommt)?

Original von jesfreric
Wenn ich an Matrix Welten glauben würde...würde ich durchdrehen. DEnn dann gibt es keine Gegenwart und keine Zukunft mehr.
Es blieb nur noch Gott. Der mich nicht aus Taten, sondern nur aus reiner Gnade zu sich nimmt.

Erklärung?

Original von jesfreric
Alles was ich hier jemals in diesem Forum gesagt habe kann ich an der Bibel belegen. Ich lege mir die Sachen also NICHT unbedingt so zurecht wie ich will.
Und ich lese noch viele andere "christliche" Bücher über solche Themen. Also räume ich mir auch mehrere "Zweitmeinungen" ein.

Und ich kann dir auch Textstellen heraus suchen, die andere "christliche Glaubensformen" zu lassen, die dir wahrscheinlich missfallen werden.
Wie war das mit der Geschichte von Jesus und den Händlern, die er aus dem Tempel warf? Stelle ich es geschickt an, bleibt nicht mehr viel übrig von einem pazifistischen Jesus und diverse gewaltbereite Christensekten hätten eine Daseinsberechtigung.

Original von jesfreric
@Waldschrat
Verstehst du jetzt? Ich persönlich brauch einen Punkt in meinem Leben in dem ich mich entschieden habe so zu sein wie....JEsus (ich versuch es) ...ansonsten würde ich irgendwann durchdrehen...
Ich würde für mich persönlich keine Richtlinien finden können weil ich sie anzweifeln würde

Jeder braucht einen Halt im Leben, daran besteht auch kein Zweifel. Für mich ist es die Musik, meine Familie, meine Freunde. Für dich ist es Jesus, ist auch in Ordnung.
Nur, warum zweifelst du nicht an "seinen" Richtlinien, welche zumal in einem Buch stehen, welches nicht gerade mit klaren Worten arbeitet? Wer kann denn schon sagen, wer oder was Jesus war und was seine Lehren sind? Man kann sich auf ein paar Dinge vielleicht festlegen, aber diese eine Lehre lässt sich nur schwerlich finden, denn es gibt noch einen ganzen Stapel mehr an Schriften, welche man hätte in die Bibel packen können, die aber manchen Herren evtl. einfach nicht ins Konzept gepasst haben. Ich möchte nicht wissen, was für Schriften seitens der katholischen Kirche zurück gehalten werden, die evtl. einen Umsturz bezüglich Christentum bedeuten können.
Warum zweifelst du Worte bzw. Taten einer anderen Person nicht an, über die du in einem Buch liest, welches so auslegungsfrei wie kaum ein anderes ist, während du deinem Herzen misstrauen würdest?

Du erwähntest die Matrix. Du glaubst also, jetzt zu sehen, was wahr ist, was existiert, was Hand und Fuß hat? Weißt du wirklich, was (nicht) hinter den Vorhängen passiert?
Natürlich klingt das recht verschwörerisch so, aber im Endeffekt ist unsere Welt jener Matrix nicht so unähnlich wie man meinen möchte.

Nord
07.03.2007, 16:28
@jefreric Für mich muss jemand da oben sein. Wer es ist,..weiß ich bis heute nicht zu 100%.
Etwas für ist ist aber klar, dass die Welt, in der wir sind nicht durch Teilchen (oder ohne einen "Gott") entstanden sein kann. Warum?...
Alles besteht aus Teilchen und Energien. Die Wissenschaftler sagen:" Energie kann nicht neu entstehen!"
1. Frage....wo kommen dann denn unsere Energien her, die nie entstanden sein können.
2. Frage....wenn es keinen Gott gibt, muss alles aus Teilchen entstanden sein. Doch wo kommen den die Teilchen her?

lol sorry aber das ist die typische frage eines christen.
im übrigen kann man genauso fragen woher kam gott(wie du fragst woher kommen die teilchen)?
das ist genau die selbe frage, nur das die wissenschaft sie iegendwann beantworten wird(wenn wir lange genug existieren) die christen werden sie nie beantworten!!!

ah da war der waldschrat schneller

@tyler für mich hört sich das genauso an als würdest du an dich selbst glauben ;)

Refugium
07.03.2007, 16:31
Nord@

auch Dir ein christliches äh...muslimisches...zeugedes MOIN mOIN ;)

Gut gemacht...

tyler durden
07.03.2007, 17:43
Original von Nord
@tyler für mich hört sich das genauso an als würdest du an dich selbst glauben ;)

Wenn man mag kann man das so ausdrücken.
Nur ist das keine Bestätigung daß jeder was braucht woran er glauben kann.
Wenn ich meine daß ich mein Ding durchziehen kann ohne "göttlichen" Beistand oder ohne an irgendwas anderes außerhalb meiner selbst zu glauben sehe ich daß nicht so daß ich an was glaube dadurch daß ich an mich glaube.

Wer meint einen Glauben zu brauchen um sein Leben leben zu können - bitte. Ich bin nicht dazu da anderen irgendwas reinzudrücken, weder einen Glauben noch die Abkehr vom Glauben. Das muß jeder für sich selbst entscheiden. Einen Verstand hat wohl ziemlich jeder.

Aus meiner Sicht ist eben Glaube kindisch. Das soll jetzt aber nicht abwertend gegenüber Gläubigen klingen. Ist nur meine bescheidene Meinung.

Sokar
07.03.2007, 20:53
Original von tyler durden
Original von Nord
@tyler für mich hört sich das genauso an als würdest du an dich selbst glauben ;)

Wenn man mag kann man das so ausdrücken.
Nur ist das keine Bestätigung daß jeder was braucht woran er glauben kann.
Wenn ich meine daß ich mein Ding durchziehen kann ohne "göttlichen" Beistand oder ohne an irgendwas anderes außerhalb meiner selbst zu glauben sehe ich daß nicht so daß ich an was glaube dadurch daß ich an mich glaube.

Wer meint einen Glauben zu brauchen um sein Leben leben zu können - bitte. Ich bin nicht dazu da anderen irgendwas reinzudrücken, weder einen Glauben noch die Abkehr vom Glauben. Das muß jeder für sich selbst entscheiden. Einen Verstand hat wohl ziemlich jeder.

Aus meiner Sicht ist eben Glaube kindisch. Das soll jetzt aber nicht abwertend gegenüber Gläubigen klingen. Ist nur meine bescheidene Meinung.

Um dein "Ding" durch zu ziehen brauchst du aber Prinzipien (auch wenn diese veränderbar sind) und persönliche Werte (die ebenfalls). Das "glauben" an diese Werte hat im Endeffekt nichts mit dem Glauben als Substantiv zu tun, nur wertelos läufst du nicht herum und völlig individuell bist du nie, egal wie sehr du versuchst dich von Beeinflussungen und Gruppendynamik fern zu halten.

jesfreric
07.03.2007, 22:55
Hi ihr
Woher kommt Gott...die Frage hab ich mir schon tausendmal gestellt.
Doch ich denke, dass hier nicht Gott an seine Grenzen stößt,...sondern die Wissenschaft. Denn ich sage mir immer: "Für ein Teilchen ist es schon schwer aus dem vollkommenen Nichts aufzutauchen. Es verstößt wohl gegen extrem viele Naturgesetze und ich frage mich, warum nicht auch heute noch Dinge aus dem Nichts "Erscheinen"!
Und auch wenn es aus dem Nichts erscheinen würde...mann!... wer hat das Teilchen so aussehen lassen wie es aussieht. Warum ziehen sich gerade entgegengesetzt geladene Ladungen an, warum reagieren gerade Wasserstoff und Sauerstoff....wer hat die Naturgesetzt denn gemacht. Die Naturgesetzt können sich nicht selber machen. Die Welt (ohne Gott) muss schon auf dem Grund der Naturgesetzt entstanden sein...aber wer machte sie...wer machte das BIOS!Für mich ist es einfach wahrscheinlicher (nicht sicher) das ein allmächtiger Gott das könnte als ein Teilchen.
Könne Teilchen fühlen oder logisch denken. Kann Materie lieben und weinen....kann Materie "Gute-Nacht" sagen....können sich Teilchen freuen oder....
Es klingt KINDISCH. Das weiß ich...Das braucht ihr mir nachher nicht mehr zu sagen.

Macht euch doch mal die Gedanken wie ich. Geht mal durchs Leben und stellt euch vor wie es ist, dass alles was ihr seht nur Lüge ist. Stellt euch mal vor wenn ihr vor den Menschen steht die ihr liebt und denkt,...ihr werdet sie irgendwann verlieren. Dann...ist das Leben SCHEIßE!
Und dann wenns euch vielleicht genauso dreckig geht wie mir es ging dann lest euch mal die Vorschläge durch, die ein Jesus machen würde.
Das kann mir keine andere Religion geben....

Und warum,...auf eine Frage zu antworten, sollte die kath. Kirche Schriften haben die das Christentum umstürzen könnten. Solche "Beweise" wird es nie geben können. Die würden sich dann wohl gegen die ganzen Gotteserfahrungen von heute messen müssen.
Und auf die Frage, warum Jesus die Händler rausschmiss. Na warum denn wohl,...weil ein Haus, wo verzweifelte Menschen Ruhe suchten in eine "Räuberhöhle" verwandelt wurde. Jesus war stinksauer.
Jesus hat aber niemanden vollgelappt, niemanden zamgeschlagen,... er hat aber dafür gesorgt, das endlich mal wieder Ruhe eingekehrt ist.
Jesus ist nicht immer der "Friede-Freude-Eierkuchen"-Typ. Er kann auch Wild werden, trotzdem liebt er auch diese Menschen. Es vielleicht schwer zu verstehen, aber ich kann es....denke ich zu mindest.

Ich will euch das Christentum nicht aufdrängen...und ich finde ich habe endlich mal Leute gefunden, mit man gut darüber reden kann. Aber es gibt Leute die mich einfach nur :mauer:
Die geben dem Christentum keine Chance...NIE...und das kann ich nicht verstehn. Für sie ist sinnlos begründeter Atheismus die Lebenseinstellung und belappen mich bei jeder Gelegenheit, dass ich aber ein schlechter Christ sei.... :mauer: :mauer: :mauer: :mauer: :mauer:

Na dann

Count Carnage
07.03.2007, 23:56
was geht denn hier ab?! :verwirrt: satanische bibel?! hä?

... jedem das seine... dein glauben scheint dir so gut begründet wie mir mein atheismus....
über das thema gott zu reden ist müßig, weil mans schlecht beweisen/ wiederlegen kann.
mit religionen ist das wie mit ideologien: wer dran glauben will, den kriegt man auch mit rationalen argumenten nicht davon ab.. warum auch?

tyler durden
08.03.2007, 00:15
Original von Sokar
Original von tyler durden
Original von Nord
@tyler für mich hört sich das genauso an als würdest du an dich selbst glauben ;)

Wenn man mag kann man das so ausdrücken.
Nur ist das keine Bestätigung daß jeder was braucht woran er glauben kann.
Wenn ich meine daß ich mein Ding durchziehen kann ohne "göttlichen" Beistand oder ohne an irgendwas anderes außerhalb meiner selbst zu glauben sehe ich daß nicht so daß ich an was glaube dadurch daß ich an mich glaube.

Wer meint einen Glauben zu brauchen um sein Leben leben zu können - bitte. Ich bin nicht dazu da anderen irgendwas reinzudrücken, weder einen Glauben noch die Abkehr vom Glauben. Das muß jeder für sich selbst entscheiden. Einen Verstand hat wohl ziemlich jeder.

Aus meiner Sicht ist eben Glaube kindisch. Das soll jetzt aber nicht abwertend gegenüber Gläubigen klingen. Ist nur meine bescheidene Meinung.

Um dein "Ding" durch zu ziehen brauchst du aber Prinzipien (auch wenn diese veränderbar sind) und persönliche Werte (die ebenfalls). Das "glauben" an diese Werte hat im Endeffekt nichts mit dem Glauben als Substantiv zu tun, nur wertelos läufst du nicht herum und völlig individuell bist du nie, egal wie sehr du versuchst dich von Beeinflussungen und Gruppendynamik fern zu halten.

Soso, demnach hab ich also auch 'nen Glauben. Nur war die Diskussion wohl auf das religiöse ausgelegt. Somit auf den religiösen Glauben an einen Gott oder ein "höheres" Wesen oder was auch immer. So ein Glaube ist nichts weiter als der Schutz in dunkler Nacht.

Daß ich wertelos rumlauf hab ich nie behauptet. Aber es sind meine Werte und nicht die von anderen aufgedrängten Und Prinzipien hab ich sicher auch. So würde ich mit einem Arschloch aus Prinzip niemals ein Geschäft machen, auch wenn ich noch so gut dabei abschneiden würde und wer mir zu sehr auf'n Sack geht bekommt aus Prinzip aufs Maul.

Und wie kommst du darauf daß ich nie völlig individuell bin? Kennst du mich? Nein. Wie kannst du das also behaupten?

Ich bin in keinerlei Gruppen aktiv und hab allgemein wenig Kontakt zu anderen Menschen. Und die mit denen ich Kontakt hab haben die Wahl mich so zu akzeptieren wie ich bin oder sich zu verpissen. Ich seh nicht ein mich für andere zu verbiegen. Wer damit klarkommt findet mich durchaus in Ordnung. Dafür komm ich auch mit deren "Eigenheiten" klar solange sie korrekt mit mir sind.

Sicher bin ich ein schwieriger Mensch, aber das sind Individualisten immer.

@ jesfreric:
Hm, wenn du damit glücklich bist ist das ok. Aber mein Weg ist es nicht und wird es nie werden.

Sokar
08.03.2007, 09:36
Original von tyler durden

Soso, demnach hab ich also auch 'nen Glauben. Nur war die Diskussion wohl auf das religiöse ausgelegt. Somit auf den religiösen Glauben an einen Gott oder ein "höheres" Wesen oder was auch immer. So ein Glaube ist nichts weiter als der Schutz in dunkler Nacht.

Daß ich wertelos rumlauf hab ich nie behauptet. Aber es sind meine Werte und nicht die von anderen aufgedrängten Und Prinzipien hab ich sicher auch. So würde ich mit einem Arschloch aus Prinzip niemals ein Geschäft machen, auch wenn ich noch so gut dabei abschneiden würde und wer mir zu sehr auf'n Sack geht bekommt aus Prinzip aufs Maul.

Und wie kommst du darauf daß ich nie völlig individuell bin? Kennst du mich? Nein. Wie kannst du das also behaupten?

Ich bin in keinerlei Gruppen aktiv und hab allgemein wenig Kontakt zu anderen Menschen. Und die mit denen ich Kontakt hab haben die Wahl mich so zu akzeptieren wie ich bin oder sich zu verpissen. Ich seh nicht ein mich für andere zu verbiegen. Wer damit klarkommt findet mich durchaus in Ordnung. Dafür komm ich auch mit deren "Eigenheiten" klar solange sie korrekt mit mir sind.

Sicher bin ich ein schwieriger Mensch, aber das sind Individualisten immer.

Individualität als Solches ist jedem Menschen gegeben, sicher. Ich behaupte auch nicht das du als Mensch nicht individuell bist, nur als Solcher eben auch beeinflussbar. Ob du dich jetzt - als Reaktion auf äußere Einflüsse - diesen näherst oder dich von ihnen entfernst, sie beeinflussen, sie prägen und sie formen dich. Ich halte es für einen Trugschluss, dass das Abwenden von der Gesellschaft individueller sei. Natürlich ist es eine Sache der Einstellung, ich will dir auch nicht deinen Glauben (;)) an den Individualismus absprechen. Es wirkt nur manchmal bei selbst ernannten Individualisten fast zwanghaft sich offensichtlich dagegen zu stellen von "Außen" beeinflusst zu werden und das halte ich nunmal für unabwendbar.
Sicher hast du Recht, hier ging es vorwiegend um religiösen Glauben. Ich sehe aber im Grundprinzip nicht so weite Differenzen zwischen dem Glauben, der sich auf Prinzipien und Werte stützt und dem, der diesen Dingen eine übergordnete "Macht" zuspricht. An etwas glauben (egal was) bedeutet bestimmte Dinge als (zumindest temporär) wahr zu betrachten, als richtig und gut. Ohne diese Richtlinien würde man im stetigen Zweifel mit sich selbst und seiner Umwelt stehen und ich denke dann wäre "leben" an sich nicht ohne Weiteres möglich. Natürlich, und da stimme ich dir voll und ganz zu, ist es individueller (bzw. das bedeutet für mich auch Individualität) sich die Werte selbst zu formen und nicht einfach die Anderer zu adaptieren - nur völlige Individualität ist auch damit nicht möglich, da - so sehe ich das - immer ein Prozeß der Anpassung vorliegt...

tyler durden
08.03.2007, 10:20
@ Sokar:

Ok, du hast natürlich recht damit daß im weitesten Sinne jeder beeinflußbar ist.
Aber ich sehe einen großen Unterschied darin ob ein Mensch unreflektiert Dinge annimmt, sei es jetzt ein Glauben, eine Ideologie, Verhaltensweisen oder was auch immer oder ob er das von seiner Umwelt annimmt was ihm sinnvoll erscheint, ihm entspricht. Natürlich ist kein Mensch eine "Leibnizsche Monade", in dem Sinn ist das unmöglich, denn alles bedingt sich gegenseitig auf eine gewisse Weise. Aber ein Mensch der ohne eigenen Gedankenprozeß sich beeinflussen läßt entspricht für mich einem kleinen Kind von unter sieben Jahren.

Für mich gibt es grob gesehen zwei Arten von Menschen, die Herdentiere die sich nur Gedanken drum machen "Was sollen andere von mir denken, was sollen andere über mich sagen" und entsprechend leben/sich verhalten um das Ansehen der Gesellschaft nicht zu verlieren weil sie Angst davor haben alleine dazustehen. Der "Freundeskreis" und was er von ihnen hält ist besonders wichtig. Die andere Art sind die Individualisten, im Grunde Einzelgänger, die sich einen Dreck drum scheren was andere über sie denken und reden. Haben sie Freunde - sehr gut! haben sie keine oder nur sehr wenige - genauso gut.

Ein Herdenmensch kennt außer dem Leben in der Gesellschaft nur die Einsamkeit. Für einen Individualisten gibt es außerdem noch das Alleinesein, das im Gegensatz zur Einsamkeit keineswegs negativ ist sondern sehr positiv denn nur alleine kann man absolut individuell und authentisch abgehen. In Gesellschaft nimmt man sich natürlich etwas zurück und rülpst und furzt beispielsweise nicht lautstark, man paßt sich also schon den gesellschaftlichen Konventionen in gewissem Maß an. Schließlich hat man keinen Bock auf sinnlosen/vermeidbaren Streß.

Aber man läßt sich eben in keine Schablone pressen. Wenn ich mir z.B. anschau wieviele Menschen sich "Big Brother" anschauen... und es müssen viele sein, ansonsten gäbe es nicht schon die siebte? Staffel von dem Scheiß. Ich denke mir mal daß die Kandidaten dafür nach gewissen Kriterien ausgesucht werden inwieweit sie gesellschaftskonform sind. Natürlich sind wohl auch immer welche dabei die es nicht sind. Die werden dann relativ schnell rausgewählt. Die Menschen die ihr Leben durch die Augen der Masse sehen und sich entsprechend anpassen suchen sich dann nach meiner Theorie ihren "Lieblingscharakter" raus und kopieren Verhaltensweisen die ein Weiterkommen in der Gesellschaft wahrscheinlich erscheinen lassen. Daß man eben nicht weiterkommt mit Verhaltensweisen die der Gesellschaft gegen den Strich gehen wird ihnen anhand derer präsentiert die gleich am Anfang der Staffel rausfliegen. Ganz toll "Big Brother watching you", paß dich an oder flieg raus, im übertragenen Sinn aus der Gesellschaft, verhalte dich entsprechend oder werde zum Außenseiter.

Ganz ehrlich, lieber Außenseiter als programmierter Roboter. Daß man auch als Außenseiter nicht ganz frei ist von Beeinflussungen und sei es nur durch andere Außenseiter streite ich gar nicht ab. Ohne das würde man nie neues kennenlernen. Beispiel neue Musik. Aber in meinem Fall wie auch im Fall der User hier im Forum lernt man eben neue Metalbands kennen statt sich abends den Scheiß von DSDS reinzuziehen. Auch ein schönes Beispiel für den Unterschied von individuellem Geschmack zum massenkompatiblen Gedudel.

Übertragen auf den religiösen Glauben gilt das gleiche. Wie viele Menschen "glauben" wohl nur deshalb weil sie einfach so programmiert wurden? Abhängig davon in welche Gesellschaft sie reingeboren wurden sind sie Christ, Hindu, Moslem, Buddhist, Atheist. Zugegeben, heutzutage sind es wesentlich mehr die sich nicht dem Glaubenssystem oder der Ideologie ihrer Gesellschaft unterordnen. Aber noch vor 100 Jahren hat die Sache noch ganz anders ausgeschaut.

Sokar
08.03.2007, 10:35
Sehe ich genauso. Ich sagte ja, nicht einfach nur zu adaptieren ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, individueller zu sein. Doch glaube ich, dass diese nicht die Einzige ist, das also auch innerhalb bestimmter Normen Individualität möglich ist. Natürlich ist es offensichtlich das wir uns hier in einem Forum einer "Subkultur" bewegen und deswegen teilen wir wohl auch die Meinung was den "Hauptstrom" angeht. Sich von dieser auf einheitlichen Massen und Kollektivismus basierenden Gesellschaft auch aktiv zu distanzieren ist auch meiner Meinung nach notwendig, um überhaupt für sich feststellen zu können, wonach man persönlich strebt, was die eigenen Wertvorstellungen überhaupt bedeuten.
Das diese "Subkultur", so sehr sie sich auch abseits der öffentlichen "Norm" bewegt, trotzdem kein Garant für Individualismus ist, sollte ja klar sein. Auch hier finden sich Menschen zusammen, die Interessen teilen und sei es nur um dies kund zu tun. Im Endeffekt halte ich es nicht für notwendig, sich von Menschen im Generellen zu distanzieren um sein eigenes Ding zu machen, seinen eigenen Weg zu finden, Grundlage dafür ist natürlich immer noch Reflektion und die Fähigkeit, der Wille zu hinterfragen.
Also läuft es darauf hinaus: jeder sollte das machen, was ihn glücklich stimmt. Und das machen wir ja auch

Fette Überleitung zum eigentlichen Thread:
Satanische Bibel - Medium der Polarisierung, unnötig. Gibt andere Bücher :D

tyler durden
08.03.2007, 11:07
@ Sokar:

Sehr schön ausgedrückt. ;)

Im Grunde sehen wir das ganze also eigentlich ziemlich ähnlich. War halt nur nicht gleich von Anfang an ersichtlich. :D

Natürlich muß man sich nicht von Menschen im Generellen distanzieren. Aber wir sind uns wohl auch darin grundsätzlich einig daß die meisten Menschen Scheiße sind. Ich will mich damit nicht über diese Menschen stellen. Niemand steht über mir, niemand steht unter mir. Aber die Art wie die meisten leben ist mit meiner nicht vereinbar. Mit Menschen im Allgemeinen ist es wie mit der Musik. Viel Scheiße dabei und die "Perlen" die fraglos IMMER vorhanden sind muß man suchen.

Was die Satanische Bibel angeht bin ich auch der Ansicht daß man sie nicht unbedingt lesen muß. Genau so wie die "normale" Bibel oder sämtliche anderen religiösen oder philosophischen Schriften. Alles kann, nichts muß, hehe. :D

exumer
08.03.2007, 12:07
Original von tyler durden
@ Sokar:

Ok, du hast natürlich recht damit daß im weitesten Sinne jeder beeinflußbar ist.
Aber ich sehe einen großen Unterschied darin ob ein Mensch unreflektiert Dinge annimmt, sei es jetzt ein Glauben, eine Ideologie, Verhaltensweisen oder was auch immer oder ob er das von seiner Umwelt annimmt was ihm sinnvoll erscheint, ihm entspricht. Natürlich ist kein Mensch eine "Leibnizsche Monade", in dem Sinn ist das unmöglich, denn alles bedingt sich gegenseitig auf eine gewisse Weise. Aber ein Mensch der ohne eigenen Gedankenprozeß sich beeinflussen läßt entspricht für mich einem kleinen Kind von unter sieben Jahren.


Ohne mich jetzt groß in die Diskussion einmischen zu wollen, aber kann man das ("...oder ob er das von seiner Umwelt annimmt was ihm sinnvoll erscheint, ihm entspricht.") nicht auch auf Menschen übertragen, die wirkliche spirituelle Erfahrungen hinter sich haben und deshalb Glauben? Was ist mit jemandem, dem sein Glaube in seinem Innersten einfach richtig erscheint, der auf sein Herz hört (so kitschig das jetzt auch klingen mag) und für sich einfach weiß, dass dies der richtige Weg für Ihn ist? Ich würde nicht über solche Menschen urteilen, viele Menschen wissen genau, an was sie glauben und sehen deinen Glauben (an Dich selbst und die Rationalität) als dieselbe Naivität an, für die du sie verurteilst. Ich mag mich da nicht auf eine Seite stellen und sagen wer jetzt Recht oder Unrecht hat, schlicht weil es eine Antwort auf diese Frage nicht gibt, sondern auch hier ausschließlich der persönliche Glaube mit reinspielt und spätestens da beißt sich die Katze in den Schwanz.....

Refugium
08.03.2007, 12:33
hui...

Also so langsam entsteht hier ein schwarz-weiß denken.
Wir haben jetzt zwei Fronten die nicht von Ihrer Einstellung abweichen und das ist doch genau negativ zu beurteilen....
jetzt weiß ich wenigstens wie Glaubenskriege entstanden sind ;)

Es ist mir auch etwas unverständlich....

Ob man nun an Gott glaubt oder nicht...niemand kann/soll/darf einem anderen etwas aufzwängen...natürlich sollten aber auch ALLE offen für den anderen sein und sich die Meinung und Argumente anhören.

Es ist doch wirklich interessant wer/warum, an was glaubt...ich bin offiziell Christ und gehe trotzdem nicht in die Kirche....und das aus Überzeugung nicht...ich glaube auch das ich sehr inidividuell lebe und mir keiner etwas aufdrängen kann...mache dann auch eher dicht...aber die Gesellschaft als solches gibt doch gewisse Regeln vor...und einige Sachen finde ich auch gut und so ergibt sich eine Lebenseinstellung, die aus allen Mosaiksteinchen etwas ganzes formt.....

MEINEN GLAUBEN!

Jeder entscheidet doch für sich selbst, ob und was er glauben will...

tyler durden
08.03.2007, 13:10
Original von exumer
Original von tyler durden
@ Sokar:

Ok, du hast natürlich recht damit daß im weitesten Sinne jeder beeinflußbar ist.
Aber ich sehe einen großen Unterschied darin ob ein Mensch unreflektiert Dinge annimmt, sei es jetzt ein Glauben, eine Ideologie, Verhaltensweisen oder was auch immer oder ob er das von seiner Umwelt annimmt was ihm sinnvoll erscheint, ihm entspricht. Natürlich ist kein Mensch eine "Leibnizsche Monade", in dem Sinn ist das unmöglich, denn alles bedingt sich gegenseitig auf eine gewisse Weise. Aber ein Mensch der ohne eigenen Gedankenprozeß sich beeinflussen läßt entspricht für mich einem kleinen Kind von unter sieben Jahren.


Ohne mich jetzt groß in die Diskussion einmischen zu wollen, aber kann man das ("...oder ob er das von seiner Umwelt annimmt was ihm sinnvoll erscheint, ihm entspricht.") nicht auch auf Menschen übertragen, die wirkliche spirituelle Erfahrungen hinter sich haben und deshalb Glauben? Was ist mit jemandem, dem sein Glaube in seinem Innersten einfach richtig erscheint, der auf sein Herz hört (so kitschig das jetzt auch klingen mag) und für sich einfach weiß, dass dies der richtige Weg für Ihn ist? Ich würde nicht über solche Menschen urteilen, viele Menschen wissen genau, an was sie glauben und sehen deinen Glauben (an Dich selbst und die Rationalität) als dieselbe Naivität an, für die du sie verurteilst. Ich mag mich da nicht auf eine Seite stellen und sagen wer jetzt Recht oder Unrecht hat, schlicht weil es eine Antwort auf diese Frage nicht gibt, sondern auch hier ausschließlich der persönliche Glaube mit reinspielt und spätestens da beißt sich die Katze in den Schwanz.....

Hm, wirkliche spirituelle Erfahrungen...
Da stellt sich erstmal die Frage ob es sowas gibt oder ob diese "Erfahrungen" reine Einbildung sind weil man eben fest dran glaubt daß sie möglich sind.

Gehen wir der Einfachheit halber einfach mal davon aus daß es solche Erfahrungen wirklich gibt. Dann begründen sie aber WISSEN und nicht GLAUBEN. Denn wenn ich WEISS daß es einen Gott gibt brauch ich nicht an seine Existenz GLAUBEN, ich weiß ja daß es so ist. Für mich sind Wissen und Glauben zwei entgegengesetzte Dinge die nichts miteinander zu tun haben.

Abgesehen davon verurteile ich Gläubige nicht. Genausowenig wie ich Kinder für ihre Naivität verurteile. Es ist wie es ist und ich stelle es für mich fest. Ansonsten mögen es ja sehr reife und erwachsene Menschen sein, aber nicht im Bezug auf den Glauben. Ein Mensch der Selbstvertrauen hat braucht in meinen Augen keinen Glauben, keinen Gott der für meine Begriffe nichts anderes ist als eine Krücke. Wer auf seinen eigenen Beinen laufen kann würde sich auch niemals mit einer Krücke abschleppen.

Tut mir leid, aber wenn man an Gott oder Teufel glaubt kann man genausogut an das FLIEGENDE SPAGHETTIMONSTER glauben. Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

Und das hat meiner Meinung nach nichts mit Schwarz-Weiß denken zu tun @ DevilMan. Ich drücke einfach meine Meinung aus wie es Christen auch tun.

Wieso sollte ich auch von meiner Meinung abweichen wenn sie für mich richtig ist? Einen Krieg werd ich auch bestimmt nicht anzetteln. Wer glauben will soll es tun. Für mich ist es eben Quatsch. Dazu bin ich viel zu sehr Realist.

jesfreric
08.03.2007, 13:34
Und genau das meinte ich ja auch.
Die Menschen sollen mal ihre "Erziehung" bei Seite legen und selber überlegen warum sie was machen.
Weil es gibt Leute die mögen es zu lieben, die anderen zu Töten...aber warum.
Für mich ist da die Erziehung dran Schuld!!!!!!!

Die Frage ist...warum liebt ein Mensch
1.Es wurde von Erziehung an in die Wiege gelegt,... dass Liebe ja immer schön und gut ist und sich mutti da drüber freut.

2. Es gibt eine Art "Weltgrundlage" die jedem Menschen seit seiner Geburt in die Wiege gelegt wurde (sprich durch evtl. höheres Wesen)

Was stimmt jetzt. Für mich ist ein Ausschlaggebender Punkt:
EIn Mensch (so finde ich) kommt vom Hass schneller zur Liebe als umgekehrt. Also...ich meine, dass es doch irgendwie komisch ist, dass sich irgendwie jeder Mensch...jedes Tier (Säugetier) sich nach Gemeinschaft sehnt!
Das ist das komische Bios von dem ich euch erzählt habe.
Warum lieben wir Menschen...weil wir doch letztendlich die Menschen um uns herum und bei uns haben wollen....aber warum.
Es ist doch eigentlich gegen das Naturgesetz, dass man selber dem Einen einen Vorteil einräumt und sich selber benachteiligt.
Ist es angeboren oder durch Erziehung geschehen.
Wenn es durch Erziehung geschah, wer unterrichtete dann die ersten Menschen....und warum kann es dann sein, dass aus einer beschissenen Familie die liebsten Kinder kommen können...schwierig

Grüße

Count Carnage
08.03.2007, 14:27
@jesfreric:
...sorry, wenn ich mich nebenbei einschalte, aber ich denke, du hast zum Teil eine etwas vordergründige Meinung von Natur, die sich etwas nach Sozialdarwinismus anhört und deshalb natürlich kalt und negativ klingt, weshalb wir eine Schutzgemeinschaft dagegen bilden. Fakt ist, dass Zuneigung keine allein dem Menschen zugängliche Eigenschaft ist (denkt mal an eure Haustiere), dass sie meiner Meinung nach auch sogar aus der Natur selbst entspringt (hierfür ist nicht die Eingebung einer höheren Intelligenz nötig). Als Beispiele führe ich Erdmännchen oder andere Lebewesen auch verschiedener Tierarten an, die in Gemeinschaften - sei es zum Zwecke des Schutzes oder der Optimierung von Nahrungsbeschaffungs- und Überlebensmöglichkeiten leben. Die Biologie bzw. Chemie würde das Gefühl "Liebe" analysieren als Prozess, bei dem spezielle Bodenstoffe unsere Synapsen reizen und in Bereichen unseres Hirns Stoffe freisetzen, durch die wir uns wohlfühlen (kann erwiesenermassen durch den Verzehr großer Mengen Schokolade simuliert werden). So was könnte man durchaus auch manipulieren oder ab- und anschalten.. also meiner Meinung nach nichts, was zwangsweise göttlichen Ursprungs wäre.
Die Zuneigung unter Säugetieren erklärt die Naturwissenschaft aus der Notwendigkeit der Brutpflege und langen Aufzuchtzeiten. Denn während bei anderen Tierarten die Nachkommen relativ schnell selbständig und geschlechtsreif sind, gelten Menschen in unserer Gesellschaft beispielsweise bis zum 18. Lebensjahr als minderjährig. Damit das Überleben der Art also gesichert und der Nachwuchs nicht der übermäßigen Gefahr des vorzeitigem Ablebens vor derGeschlechtsreife anheimfällt, muss dafür von Mutter natur gesorgt werden, dass sich die Alten nicht vorzeitig aus dem Staub machen...
Dafür brauche ich mir wiederum keine höhere Intelligenz zu denken. Denn Darwin hatte hier logischerweise recht, weil jede Art, die es anders praktiziert hätte oder hat, längst verschwunden wäre oder ist. Deshalb sind die Säugetiere, so wie sie sind, "übrig" geblieben.

Aber verstehe mich bitte nicht so, als ob ich dir deinen Glauben abschwatzen wollte ;)

Im Übrigen denke ich, dass sich die Diskussion mittlerweile zu etwas interessantem, was jedoch mit der satanischen Bibel allein, sondern mit "Glaube" an sich zu tun hat, entwickelt und evt. ins Auge gefaßt werden sollte, einen eigenen Thread einzurichten bzw. es zu verschieben - oder was sagen die mods?

Sokar
08.03.2007, 15:16
Original von exumer
Ohne mich jetzt groß in die Diskussion einmischen zu wollen, aber kann man das ("...oder ob er das von seiner Umwelt annimmt was ihm sinnvoll erscheint, ihm entspricht.") nicht auch auf Menschen übertragen, die wirkliche spirituelle Erfahrungen hinter sich haben und deshalb Glauben? Was ist mit jemandem, dem sein Glaube in seinem Innersten einfach richtig erscheint, der auf sein Herz hört (so kitschig das jetzt auch klingen mag) und für sich einfach weiß, dass dies der richtige Weg für Ihn ist? Ich würde nicht über solche Menschen urteilen, viele Menschen wissen genau, an was sie glauben und sehen deinen Glauben (an Dich selbst und die Rationalität) als dieselbe Naivität an, für die du sie verurteilst. Ich mag mich da nicht auf eine Seite stellen und sagen wer jetzt Recht oder Unrecht hat, schlicht weil es eine Antwort auf diese Frage nicht gibt, sondern auch hier ausschließlich der persönliche Glaube mit reinspielt und spätestens da beißt sich die Katze in den Schwanz.....

Ich sagte ja bereits einige Posts zuvor, dass für mich keine so große Differenz zwischen dem Glauben an Ideologien, Rationalitäten, Prinzipien und Werten und dem Glauben an Religionen besteht. Zumal Letztere ohnehin nur allgemeine Zusammenfassungen bieten. Für den persönlichen "Philosophie-Haushalt" ist es jedoch wichtig ab zu wägen, zu hinterfragen und für sich selbst den Weg zu finden. Ich denke das ist der grundlegende Gedanke der meisten, die sich hier an der Diskussion beteiligten. Es bleibt eine Einstellung, egal in welche Richtung sich diese entwickelt, solange man das Ganze für sich vereinbaren kann und nicht einfach adaptiert, was von Anderen vorgelebt wird, ist - zumindest für mich - nichts Verwerfliches an einer Einstellung zu finden.
Verwerflich ist nur die Masse und die Ausübung derselbigen Einstellungen. Auf der einen Seite, so denke ich, kann der Mensch in der Masse weitaus mehr bewegen, er verfällt aber auch viel leichter in eine Art des Kollektivismus die das Hinterfragen und die Reflektion unterdrückt (aus dem Grund der Anpassung, des Kompromisses der so differenzierte Ansichten einfach nicht mehr zulässt - "auf irgendwas muss man sich ja einigen").

Edit: Ich denke das "Count Carnage"s Vorschlag berechtigt ist. Ich plädiere für einen extra-Thread :D

JohnLemon
08.03.2007, 15:27
Lassen wir die Diskussion hier, sonst geht nur wieder die ganze Fahrt verloren!!!
Das kommt nämlich oft vor, wenn ein Thema abweicht und dann gewisse Teile an eine andere Stelle verschoben werden ...

So, wurde ja wieder mal einiges gepostet, seit meinem letzten Beitrag. Ich werde allerdings nur Jesfs Worte eingehen, sonst wird der Beitrag hier zu lang und irgendwann würde ich nur den Überblick verlieren.

@Jes
Original von jesfreric
Doch ich denke, dass hier nicht Gott an seine Grenzen stößt,...sondern die Wissenschaft. Denn ich sage mir immer: "Für ein Teilchen ist es schon schwer aus dem vollkommenen Nichts aufzutauchen. Es verstößt wohl gegen extrem viele Naturgesetze und ich frage mich, warum nicht auch heute noch Dinge aus dem Nichts "Erscheinen"!
Und auch wenn es aus dem Nichts erscheinen würde...mann!... wer hat das Teilchen so aussehen lassen wie es aussieht. Warum ziehen sich gerade entgegengesetzt geladene Ladungen an, warum reagieren gerade Wasserstoff und Sauerstoff....wer hat die Naturgesetzt denn gemacht. Die Naturgesetzt können sich nicht selber machen. Die Welt (ohne Gott) muss schon auf dem Grund der Naturgesetzt entstanden sein...aber wer machte sie...wer machte das BIOS!Für mich ist es einfach wahrscheinlicher (nicht sicher) das ein allmächtiger Gott das könnte als ein Teilchen.
Könne Teilchen fühlen oder logisch denken. Kann Materie lieben und weinen....kann Materie "Gute-Nacht" sagen....können sich Teilchen freuen oder...

Also, ich sage nicht, dass die Vorstellung, dass Gott alles erschaffen hat kindisch ist. Sie ist für den Menschen einfach nur annehmbarer, da sein Verstand als auch die Wissenschaft immer wieder an Grenzen stößt.
Theoretisch könnte es so sein, dass alles von einem höheren Wesen kommt, Gott, aber das kann derzeit niemand weder durch wissenschaftliche Beweise belegen als auch widerlegen. Es ist eine Frage des Glaubens. Im Grunde spricht dagegen auch nichts, solange es der PErson Halt/Kraft gibt und diese Person auch nicht missionieren geht (was ich dir nicht vorwerfe, sondern ich rede hier jetzt allgemein). Aber, denn für mich gibt es hier ein Aber, mir persönlich erscheint es so, als ob dieser Gedanke nicht konsequent zu Ende gedacht wurde. Man geht davon aus, dass alles einen Anfang haben muss und dass dieser Anfang eben Gott ist. Gut, aber wenn denn alles einen Anfang hat, warum dann nicht auch "Gott"? Und wenn alles einen Anfang hat, müsste es doch theoretisch auch ein Ende haben, wonach "Gott" ja sterblich wäre.
Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Und wo sind die harten Fakten, die belegen, dass "Gott" die Erde mit allen ihren Naturgesetzen und Lebewesen geschaffen hat? Wie kann man dann diesen "Gott" lieben und verehren, wenn z.B. Lebewesen wie Dinosaurier mehr oder weniger vollkommen vernichtet wurden?

Original von jesfreric
Macht euch doch mal die Gedanken wie ich. Geht mal durchs Leben und stellt euch vor wie es ist, dass alles was ihr seht nur Lüge ist. Stellt euch mal vor wenn ihr vor den Menschen steht die ihr liebt und denkt,...ihr werdet sie irgendwann verlieren. Dann...ist das Leben SCHEIßE!
Und dann wenns euch vielleicht genauso dreckig geht wie mir es ging dann lest euch mal die Vorschläge durch, die ein Jesus machen würde.
Das kann mir keine andere Religion geben....

Okay, dann hast du anscheinend zu deinem Glauben in einer harten Zeit gefunden und jener hat dir wahrscheinlich auch die Kraft gegeben, dass du diese Zeit überstehst. Gut, dagegen spricht auch rein gar nichts. Nur, dennoch beweist dies nicht, dass dein Glaube der universell richtige ist und sich auf alle Menschen übertragen lässt. Schau dich um, wie viele Menschen auf der Welt leiden und dennoch einer Religion, auch mehr oder weniger einer christlichen, angehören. Widerlegt dies dann nicht dem, was ich hier meine, aus deinen Zeilen heraus zu lesen?

Ist alles was wir sehen, hören, fühlen eine Lüge? Wären wir dann nicht in einer Matrix? Wenn ja, hat sich so viel für dich geändert, durch deinen Glauben? Bewegst du dich nicht immer noch auf dieser Welt und dreht sie sich nicht immer noch so wie vor geraumer Zeit, trotz dessen, dass du meinst, erkannt zu haben, dass alles Lüge ist?

Und jetzt einmal aus meinem Privatleben geplaudert: Glaube nicht, ich hätte nicht auch schon Scheiße fressen müssen. Ich durfte mit ansehen, wie ein besoffener Katholikenpfaffe meinen damals besten Freund mit dem Auto zu Tode fuhr, was ihm nicht mehr als eine Versetzung eingebracht hat.
Mein Leben änderte sich damals schlagartig, als die Sache mit meiner kaputten Hüfte auf kam. Da gab es eine Zeit, zu welcher nicht einmal mehr klar war, ob ich überhaupt irgendwann einmal wieder laufen könne - und zu dem Zeitpunkt stand ich kurz davor, für die bayrische Landesauswahl Fussball spielen zu dürfen und das dazu als Österreicher!
Was meinst du, wie viele Freunde ich schon zu Grabe tragen durfte?
Was meinst du, war es für ein Gefühl, nieder gestochen zu werden, als ich einer Frau half, als sie von ihrem Mann auf offener Straße verdroschen wurde, aber niemand, außer mir, sich traute dazwischen zu gehen?
Was meinst du, war es für ein Gefühl, zu hören, dass einer meiner Freunde erschossen wurde, obwohl wir uns nur wenige Stunden zuvor noch sahen?
Und ich glaube, ich bin hier in diesem Forum bei weiten nicht derjenige, der von sich jetzt sagen würde, dass es ihm am schlechtesten geht. Ich denke, es gibt hier genügend andere Personen, die schon den einen oder anderen Schicksalsschlag hinnehmen mussten.
Und ich sage auch nicht, dass das Leben an und für sich scheiße ist und das mein Leben scheiße ist, denn es leben auf diesem Planeten ca. 6,7 Milliarden Menschen und ein Großteil davon leidet unter Hunger, Krankheiten und/oder erlebt gerade einen Krieg.
Bin ich trotz all der schlechten Dinge zu irgendeinem Glauben konvertiert? Nein.
Hätte dies mein Leben verändert und mir Sicherheit gegenüber solchen Schicksalsschlägen gebracht? Nein, denn das Leben ist unberechenbar.
Vielleicht würde mir ein fester Glaube etwas Kraft geben, gewisse Dinge zu ertragen. Vielleicht, vielleicht auch nicht, weil ich irgendwann wieder davon abfallen könnte, würden mir (wieder) solche schlimmen Dinge passieren.

Das Ding der Nächstenliebe ist kein schlechtes, aber es kann von der Menschheit nicht konsequent umgesetzt werden. Das dürfte ich aber schon in meinem ersten Beitrag erklärt haben ... oder versucht haben, zu erklären.

Original von jesfreric
Und warum,...auf eine Frage zu antworten, sollte die kath. Kirche Schriften haben die das Christentum umstürzen könnten. Solche "Beweise" wird es nie geben können.

Wo sind hierfür die Beweise, dass es diese Schriften nicht gibt?
Bist du mit der katholschen Kirchengeschichte bewandert? Dann müssten dir diverse Konzile und Treffen ranghöchster Kirchenmitglieder bekannt sein, bei denen so ein einiges immer wieder festgelegt wurde. Es wurde z.B. auch irgendwann einmal festgelegt, welche Schriften in die Bibel kommen und welche nicht. Wer sagt uns, dass da nicht Schriften übergangen wurden, die gewisse Dinge vielleicht in einem anderen Licht dastehen lassen könnten? Wer sagt uns, dass solche Schriften nicht existieren und uns vorenthalten werden?
Warum sollte uns die Kirche solche Schriften auch offenbaren, wenn sie weiß, dass sie sich dadurch um Kopf und Kragen bringen würden?
Wie kannst du/kann man einer Organisation glauben, die ihren Grundbesitz durch eine Fälschung erhielt?

Stichwort "Gotteserfahrungen":
Hätte ich solche Erfahrungen jetzt mit Wodan und Donar, wäre dann nicht der Monotheismus widerlegt? Nur weil ich bisher keinerlei solcher Erfahrungen hatte, heißt das, dass es diese Gottheiten nicht geben kann?
Woher willst du wissen, dass es nur Gotteserfahrungen bezüglich eines Gottes gibt?

Original von jesfreric
Und auf die Frage, warum Jesus die Händler rausschmiss. Na warum denn wohl,...weil ein Haus, wo verzweifelte Menschen Ruhe suchten in eine "Räuberhöhle" verwandelt wurde. Jesus war stinksauer.
Jesus hat aber niemanden vollgelappt, niemanden zamgeschlagen,... er hat aber dafür gesorgt, das endlich mal wieder Ruhe eingekehrt ist.
Jesus ist nicht immer der "Friede-Freude-Eierkuchen"-Typ. Er kann auch Wild werden, trotzdem liebt er auch diese Menschen. Es vielleicht schwer zu verstehen, aber ich kann es....denke ich zu mindest.

"Fighting for peace is like fucking for virginity"

Original von jesfreric
Ich will euch das Christentum nicht aufdrängen...und ich finde ich habe endlich mal Leute gefunden, mit man gut darüber reden kann. Aber es gibt Leute die mich einfach nur :mauer:
Die geben dem Christentum keine Chance...NIE...und das kann ich nicht verstehn. Für sie ist sinnlos begründeter Atheismus die Lebenseinstellung und belappen mich bei jeder Gelegenheit, dass ich aber ein schlechter Christ sei.... :mauer: :mauer: :mauer: :mauer: :mauer:

Gut, in wie weit ich jetzt damit gemeint sein könnte bzw. bin, ist eigentlich nicht wichtig, aber ich gehe trotzdem darauf auf, und zwar nur von mir ausgehend.

Hätte ich das Gefühl, dass du mir "das" Christentum -hier stellt sich wiederum die Frage, was "das" Christentum ist, bedenkt man all die unterschiedlichen Auffassungen- aufdrücken willst. Wäre dem so, hätte ich schon längst etwas in Richtung "Verpiss' dich" gesagt. Kann so etwas schon von mir? Ich denke nicht ;)
Ob du jetzt mit [i]mir[7i] darüber gut reden kannst, weiß ich auch nicht, ich habe zu mindestens meinen Spaß, da ich solche Gespräche recht gern führe. Sie sind dem Verstand bzw. dem Geist ja nicht gerade hemmend, sondern fördern ihn ja eher.
Wer sagt, dass ich "dem" Christentum keine Chance gebe?
Habe ich von mir bisher gesagt, ich wäre "Atheist"?
Habe ich dir vorgeworfen, du seist ein schlechter Christ? Ich gehe doch eher auf deine Aussagen auf und versuche, ihnen etwas entgegen zu bringen ... und anscheinend scheint mir das ja zu gelingen, sonst würde es kein Gespräch geben.

jesfreric
08.03.2007, 15:28
Bin für einen eigenen Thread.
Passt irgendwie nich mehr zum Thema.=)

Nord
08.03.2007, 15:42
@jefrericWoher kommt Gott...die Frage hab ich mir schon tausendmal gestellt.
Doch ich denke, dass hier nicht Gott an seine Grenzen stößt,...sondern die Wissenschaft. Denn ich sage mir immer: "Für ein Teilchen ist es schon schwer aus dem vollkommenen Nichts aufzutauchen. Es verstößt wohl gegen extrem viele Naturgesetze und ich frage mich, warum nicht auch heute noch Dinge aus dem Nichts "Erscheinen"!

wiso gibt gott nicht einfach einem wissenschafler das wissen, und wie ich weiter oben schon geschrieben hab stößt hier die wissenschaft noch an seine grenzen das ändert sich noch wenn es uns lange genug gibt, doch der glaube wird die frage nie beantworten, insofern versagt hier eindeutig gott meines erachtens.

@jefreric Und warum,...auf eine Frage zu antworten, sollte die kath. Kirche Schriften haben die das Christentum umstürzen könnten. Solche "Beweise" wird es nie geben können. Die würden sich dann wohl gegen die ganzen Gotteserfahrungen von heute messen müssen.

das ist für mich eine tatsache das die kirche schriften hat die ihren untergang bedeuten wenn sie ans licht kommen sonst würden sie sich nicht die mühe machen sie jahrhunderte unter verschluss zu halten

@jefreric Die Frage ist...warum liebt ein Mensch
1.Es wurde von Erziehung an in die Wiege gelegt,... dass Liebe ja immer schön und gut ist und sich mutti da drüber freut.

2. Es gibt eine Art "Weltgrundlage" die jedem Menschen seit seiner Geburt in die Wiege gelegt wurde (sprich durch evtl. höheres Wesen)

Was stimmt jetzt. Für mich ist ein Ausschlaggebender Punkt:
EIn Mensch (so finde ich) kommt vom Hass schneller zur Liebe als umgekehrt. Also...ich meine, dass es doch irgendwie komisch ist, dass sich irgendwie jeder Mensch...jedes Tier (Säugetier) sich nach Gemeinschaft sehnt!
Das ist das komische Bios von dem ich euch erzählt habe.
Warum lieben wir Menschen...weil wir doch letztendlich die Menschen um uns herum und bei uns haben wollen....aber warum.
Es ist doch eigentlich gegen das Naturgesetz, dass man selber dem Einen einen Vorteil einräumt und sich selber benachteiligt.
Ist es angeboren oder durch Erziehung geschehen.
Wenn es durch Erziehung geschah, wer unterrichtete dann die ersten Menschen....und warum kann es dann sein, dass aus einer beschissenen Familie die liebsten Kinder kommen können...schwierig

das nennt man einfach natur und evolution ;)

Sokar
08.03.2007, 16:34
Ich würde die Sache mit der Wissenschaft jedoch nicht glorifizieren. Die "Wissenschaft" (an sich schon eine unmögliche Bezeichnung) weiß nichts und das wird sie auch nie. Alles was wir als "Wissen" empfangen ist temporär, da wir uns in einem Prozeß der Optimierung befinden, wir können immer nur "verbessern", niemals endgültig wissen. Natürlich muss man (eben temporär) von gewissen Dingen einfach ausgehen, sie als "wahr" betrachten damit man auf ihnen aufbauen kann. Dadurch würde ich aber nicht behaupten das die Wissenschaft uns (wenn wir lange genug leben) irgendwann Antwort auf die Fragen des Entstehens liefern wird, da das Streben nach dieser Erkenntnis in uns verankert ist und - so denke ich - einen Teil unserer Existenz ausmacht. Das "Streben" als Solches eben, ohne das nichts mehr bleibt, ohne das wir allwissend würden. Es ist immer einfach, Inhalte des Glaubens durch wissenschaftliche Ergebnisse widerlegen zu wollen. Ins Schmunzeln gerate ich jedoch stets bei Verfechtern der Wissenschaft, die meinen die Weisheit gepachtet zu haben. "Es gibt keinen Gott, der Anfang war der Urknall!" - dieser Satz erklärt rein gar nichts, vor allem nicht den Ursprung, denn durch unser menschliches kausales Denken ist es (ohne den Glauben an etwas) schlichtweg nicht möglich sich etwas zu denken, was keinen Ursprung hat, keiner kausalen Kette folgt.
genauso: "Das Universum dehnt sich aus!" - ja, wohin denn?

Es ist generell und immer - so denke ich - richtig Alles zu hinterfragen, nur so kann man vorbeugen in eine falsche oder einseitige Richtung zu laufen. Deshalb lass ich mich auch gerne bei allem was ich so von mir gebe eines Besseren belehren ;)

jesfreric
08.03.2007, 16:54
@Waldschrat
Hey sorry. Sollte nich so rüberkommen. Du warst NICHT gemeint mit den Idioten die mich beschimpfen und so.. KEINER hier aus dem Forum. Eher Leute aus meiner Umgebung.
Die Sachen, die du mir erzählt hast. Tut mir leid...und das ist ernst gemeint. Mit dem Verteidigen dieser Frau....tapfer...(*Kompliment OHNE eine Spur von Spott*).

Ich finde man kann hier mit jedem super Diskutieren. Danke....
Doch eigentlich muss ich sagen, dass das Gespräch wieder in die Kirche geht. Grad mit den Schriften.
Ich kanns euch nicht widerlegen. Natürlich nicht...aber ich sage auch, die Bibel wurde im 3 Jahrhundert so zusammengestellt wie sie ist. Und da war die Kirche noch nicht wirklich mächtig und hatte daher auch nichts zu verlieren. Warum hätte sie dann so was tun solln. Aber egal.
Gehen wir doch die Dikussion einfach von dem Standpunkt aus:
"Es lässt sich die Gottheit nicht beweisen, noch widerlegen, vielleicht stimmt es entgegen aller Beweise oder es stimmt nicht entgegen aller Erfahrungen". Vielleicht sollten wir uns eher unterhalten warum wir glauben sollten und warum nicht. Mein Vorschlag....(aber andere akzeptiere ich och =))

Christen haben auch nicht die Pflicht Gott zu verteidigen. (Das kann er selber :P)
Ich will euch auch nicht das Christentum ausfzwängen. Bitte versteht mich nicht falsch.
Aber ich finde es halt eine gute Entscheidung....es gibt mir Kraft und einen Sinn und ein Ziel fürs Leben.

Gruß

limpy
08.03.2007, 16:58
ich belasse es erst mals bei diesen thread,sonst kommt es vll wirklich zu verwirrungen
und ausnahmsweise werf ich auch kein "back to topic" in den raum ;)
würde den thread teilen,aber die beiträge sind oft auf beides bezogen

außerdem finde ich die diskussion sehr interessant und auch "produktiv" :)



mfg

tyler durden
08.03.2007, 17:04
Original von jesfreric
Ich kanns euch nicht widerlegen. Natürlich nicht...aber ich sage auch, die Bibel wurde im 3 Jahrhundert so zusammengestellt wie sie ist. Und da war die Kirche noch nicht wirklich mächtig und hatte daher auch nichts zu verlieren. Warum hätte sie dann so was tun solln. Aber egal.


Aber seitdem sie zusammengestellt wurde wurde sie so um die 300 mal umgeschrieben und den politischen Verhältnissen angepaßt. Ob das so stimmt weiß ich natürlich nicht. Hab es zumindest mal irgendwo gelesen. Weiß aber nicht mehr die Quelle.

Sokar
08.03.2007, 17:14
Original von limp_killer05
ich belasse es erst mals bei diesen thread,sonst kommt es vll wirklich zu verwirrungen
und ausnahmsweise werf ich auch kein "back to topic" in den raum ;)
würde den thread teilen,aber die beiträge sind oft auf beides bezogen

außerdem finde ich die diskussion sehr interessant und auch "produktiv" :)



mfg

Kompliment vom Meister, jawoll :D

@tyler
Ja da hast du Recht, ich kann es "belegen" ;) zum Beispiel mit den Briefen des "großen" "heiligen" Augustinus, der darin offen zugibt einige Passagen zum Beispiel aus der Schöpfung gestrichen zu haben, da sie sonst für den einfachen Mann zu "Verwirrungen" führen könnten. Außerdem wäre da noch die Sache mit den zig Schriften die von der Kirche offiziell nicht anerkannt wurden (Apokryphen)

tyler durden
08.03.2007, 17:32
@ Sokar:
Optimal. :D
Jo, und dann gibts ja noch die sagenumwobene Geheimbibliothek des Vatikan zu der kein Schwein Zugang hat. Die haben wohl so einiges zu verbergen was ihre Machtstellung untergraben könnte. Man denke auch daran wie sehr die Kirche im Mittelalter das Fortkommen der Wissenschaft boykottiert hat. Da zweifelt man dann doch sehr an der Glaubwürdigkeit dessen was so in der Bibel drinsteht. Eigentlich sowieso schon aber so noch mehr.

jesfreric
08.03.2007, 18:41
Hi
Mit den Apokryphen, die kann ja jeder lesen und in manchen Bibeln sind sie ENTHALTEN. Es kommt je nach dem darauf an, welches Exemplar man grad in den Händen hält.
Manche der Apokryphen waren aber Fälschungen, deswegen wurden sie im nachhinnein weggelassen.

Mit der Vatikanischen Bibliothek...natürlich können da solche Schriften drin sein...Aber vielleicht sagt da Jesus auch in Passagen: "Hängt euch keiner oberen Macht an oder dient ihnen vor mir..." Steht ja schon so in da Bibel. Aber es muss doch keine "gegengott Beweise" drinnen sein. Und ehrlich gesagt, glaubt ihr wirklich, dass Wissenschaftler der damaligen Zeit schon zu solchen Erkenntnissen gelangen konnten? Und es kam mit der Zeit eigentlich alles raus. Und gerade so etwas bedeutendes wäre wohl gerade herausgekommen.

Und noch was. Die Schöpgfungsgeschichte der Bibel wurde NICHT von Gott angesagt, sondern von den Israeliten in der babylonischen Gefangenschaft geschrieben. Das ist aber schon seit jeher bekannt.Also gibt es hier nichts zu....widerlegen oder wichtiges wegzustreichen.
Der Schöpfungsbericht IST VON MENSCHENHAND. Aber es geht in der Bibel dabei ums Prinzip. Adam und Eva...kennt doch jeder. Die Namen heißen übersetzt Mensch und Leben. Wenn Gott Adam und Eva schuf, dann könnten das Peronen sein, aber auch heißen, dass Gott das Leben und den Menschen schuf.
Die 7 Tage sind sinnbildlich gesprochen. Vielleicht schuf Gott auch die Erde per Urknall....aber wie hätte er das den Menschen damals erklären sollen. :P
Also seht das was in der Bibel geschrieben steht in einem etwas größerem Umfeld.

Grüße

Sokar
08.03.2007, 18:50
Ich bin kein großer Fan von Vatikan-Verschwörungstheorien a la Dan Brown (*kotz*) aber ich sagte ja schon zuvor das ich die Bibel als Buch voller Parabeln sehe. Der Unterschied zwischen uns ist, dass ich bezweifle das es durch "Gottes Hand" geschaffen wurde, sondern eben durch Menschenhand ;) Übrigens ist auch der korrekte Begriff -> durch Menschenhand, da Gott nie selbst schrieb sonder immer schreiben ließ, die Sau :D

limpy
08.03.2007, 18:55
Original von jesfreric
Und ehrlich gesagt, glaubt ihr wirklich, dass Wissenschaftler der damaligen Zeit schon zu solchen Erkenntnissen gelangen konnten? Und es kam mit der Zeit eigentlich alles raus. Und gerade so etwas bedeutendes wäre wohl gerade herausgekommen.

wissen ist macht
die kirche wollte einfach,das die leute diese nicht bekommen
die kirche war damals sehr mächtig und das wollte sie auch bleiben

und ich denke,er meinte damit nicht,das die kirche angst hatte,das die damalige wissenschaft einen beleg dafür findet,das gott nicht existiert ;)



mfg

JohnLemon
08.03.2007, 20:19
Es geht nicht darum, dass die katholische Kirche evtl. Schriften hat, die den christlichen Gott ad absurdum führen, sondern eher die Position der katholischen Kirche arg negativ beeinträchtigen könnten ;)

jesfreric
08.03.2007, 20:21
Hallo
Ich wollt nur noch mal was klar stellen. Hab nämlich das Gefühl, dass einige Leute von hier denken, die Bibel sei von Gottes Hand geschrieben.
Aber das glauben Christen normalerweise NICHT. Die Bibel ist ein Buch voller Gotteserfahrungen und Meinungen über diesen Gott. Und die sind zum Teil falsch, unterschiedlich, verzogen,....
Also auch Leute in da Bibel haben mal Mist erzählt. Aber der Grundgedanke ist im tiefsten eigentlich immer da: "Gott liebt uns und Jesus ist sein Sohn und für unsere Sünden gestorben, darum können wir so unbeschwert durchs Leben gehn".

Und @limp....
Ich meinte ja damit, die Kirche hätte ihre Macht verloren wenn Gott nicht existiert, dann wäre sie ja...überflüssig. Also was denkst du...welche Schriften dort liegen könnten (*wirklich interessiert*)

Na denne

Sokar
08.03.2007, 20:27
Original von jesfreric
Hallo
Ich wollt nur noch mal was klar stellen. Hab nämlich das Gefühl, dass einige Leute von hier denken, die Bibel sei von Gottes Hand geschrieben.
Aber das glauben Christen normalerweise NICHT. Die Bibel ist ein Buch voller Gotteserfahrungen und Meinungen über diesen Gott. Und die sind zum Teil falsch, unterschiedlich, verzogen,....
Also auch Leute in da Bibel haben mal Mist erzählt. Aber der Grundgedanke ist im tiefsten eigentlich immer da: "Gott liebt uns und Jesus ist sein Sohn und für unsere Sünden gestorben, darum können wir so unbeschwert durchs Leben gehn".

Und @limp....
Ich meinte ja damit, die Kirche hätte ihre Macht verloren wenn Gott nicht existiert, dann wäre sie ja...überflüssig. Also was denkst du...welche Schriften dort liegen könnten (*wirklich interessiert*)

Na denne

Nö, ich glaub nicht das hier jemand glaubt die Bibel sei von Gott geschrieben :D

Da (wo auch immer) könnten zum Beispiel Schriften liegen die belegen, dass so etwas wie ein "Ablass" nicht mal im Geringsten im Sinne des "Herrn" sein kann ;) oder aber das Gott vielleicht etwas dagegen hätte, Menschen zu verbrennen die andersgläubig sind. Vielleicht auch das er etwas gegen Exorzismus hätte, oder....

limpy
08.03.2007, 20:30
Original von jesfreric
Und @limp....
Ich meinte ja damit, die Kirche hätte ihre Macht verloren wenn Gott nicht existiert, dann wäre sie ja...überflüssig. Also was denkst du...welche Schriften dort liegen könnten (*wirklich interessiert*)

Na denne

ich meinte gar nicht schriften
sondern nur,das die menschen sich weiterbildeten und die kirche es verhindern wollte
weil die menschen damals ja noch sehr gläubig waren bzw. mehr als heute und sie erfurcht hatten
man muss natürlich auch unterscheiden zwischen der damaligen kirche und der heutigen ;)

hm,schriftstücke
ich könnte nur vermutungen anstellen


eine frage hätte ich aber an dich:
ich weiß,du meinst,man muss ned in die kirche gehen,um zu beten,aber wie stehst du eigentlich zur kirchensteuer?
passt jetzt vll ned so rein,es interessiert mich nur!
;)


mfg

JohnLemon
08.03.2007, 20:37
Original von jesfreric
Die Bibel ist ein Buch voller Gotteserfahrungen und Meinungen über diesen Gott. Und die sind zum Teil falsch, unterschiedlich, verzogen,....
Also auch Leute in da Bibel haben mal Mist erzählt. Aber der Grundgedanke ist im tiefsten eigentlich immer da: "Gott liebt uns und Jesus ist sein Sohn und für unsere Sünden gestorben, darum können wir so unbeschwert durchs Leben gehn".


Ist sie nicht. Die Bibel ist auch eine Art Geschichtsbuch. Man muss Geschichten in der Bibel auch aus dem jeweiligen zeitlichen Auge betrachten. Damals war's z.B. nun mal so, dass Frauenvolk nur wenig wert war, also ist es nur logisch, dass diese Geisteshaltung auch in der Bibel zu finden ist (was nicht heißt, dass ich das alles gut finde bzw. rechtfertigen würde).
Und ob der Gedanke, dass "Gott" uns liebt, sich wirklich durch die Bibel zieht, wage ich zu bezweifeln, denke ich da an Geschichten wie die Sintflut, dem Rauswurf aus dem Paradies und mehr.

Refugium
09.03.2007, 07:43
Original von Sokar
Original von limp_killer05
ich belasse es erst mals bei diesen thread,sonst kommt es vll wirklich zu verwirrungen
und ausnahmsweise werf ich auch kein "back to topic" in den raum ;)
würde den thread teilen,aber die beiträge sind oft auf beides bezogen

außerdem finde ich die diskussion sehr interessant und auch "produktiv" :)



mfg

Kompliment vom Meister, jawoll :D

@tyler
Ja da hast du Recht, ich kann es "belegen" ;) zum Beispiel mit den Briefen des "großen" "heiligen" Augustinus, der darin offen zugibt einige Passagen zum Beispiel aus der Schöpfung gestrichen zu haben, da sie sonst für den einfachen Mann zu "Verwirrungen" führen könnten. Außerdem wäre da noch die Sache mit den zig Schriften die von der Kirche offiziell nicht anerkannt wurden (Apokryphen)

HEIL LIMP KILLEER DU NBIST NUN MEIN GOTT...... ;)

Du hast RECHT....entscheidener finde ich die Schriften, die vonder Kirche mutwillig nicht veröffentlicht werden!

Welchen Grund kann es dafür geben, daß Schriften zurück gehalten werden und nur "die Kirchenoberhäupter" Sie lesen dürfen!?

Seltsam..oder?

Ich habe mich yesterday "live" mit einer Frau aus dem Libanon über unser Thema unterhalten, da es mich so beschäftigt hat.

Sie ist eine sehr aufgeschloßene muslime und gab den offenen Menschen recht...

Sie war der Meinung, daß alle Religionen(..nun gut..siehe Koran...)
einen Ursprung haben und das Wesentliche sind doch Regeln für`s Leben und ein Glaube nach dem MANN sich richten kann...und in Deutschland suchen sich halt viele Ersatzgötter im TV und ähnlichem...wichtig dabei sind gewisse Verhaltensgrundsätze...Respekt vor anderen etc....quasi..gute Erziehung...wenn das stimmt und man seinen Weg geht ist es völlig egal welcher Religion man angehört.

schön....das ohne meine Beeinflußung....andere Menschen ähnliche Gedanken haben....

Es war sehr interessant dieser Frau zu lauschen.....und es hat mich darin bestätigt, daß alle Religionen....nur das WERT sind, was Wir darin suchen oder hinein interpretieren.....

jesfreric
09.03.2007, 07:51
@Sokar
Mh...das kann sein. Wäre mir aber auch völlig egal. Weil die Kirche des Mittelalters hatte für mich nicht die Position einer Kirche sondern eher eines Zucht- und Folterhauses.
Und ich meine diese Dinge, gegen Ablass oder Exorzismus konnte man schon in den damaligen Bibelschrift erkennen. Nur doof war...das einfache Bürgertum konnte kein Latein. :rolleyes:

@limp_killer
Ich finde, die Kirchensteuer zum Teil dämlich als auch sinnvoll.
Weil ich muss sagen, wenigstens ein Teil davon geht ja in Spenden und so über....ein anderer Teil wird aber auch sinnlos verprasst.
Darum wäre für mich eigentlich eine Alternative während der Kollekte (Spende während Gottesdienst) ein wenig mehr einzulegen (weil man dann weiß für was man spendet) und dafür keine Kirchensteuer zu bezahlen. Aber....wie gesagt, ich bezahle trotzdem Kirchensteuer, aber man darf auch in die Kirche gehn OHNE welche zu bezahlen.
Ich selber geh nicht so häufig in die Kirche, aber das eigentlich nur weil ich kene Zeit hab.
Ich leb ja in nem kleinen Dorf, und da ham wir in ziemlich jungen Pfarrer (28 Jahre glaub ich) und der lebt sein Glauben. Also wenn der Predigt steckt auch was dahinter und der is och einer, der die Kirchensteuer net derartig verprasst sondern wirklich sinnvoll nutzt.

@Waldschrat
Lass mich dir mal folgende Geschichte erzähln.
Geh mal davon aus es gäbe einen solchen Gott. Und er hätte jeden Menschen von ganzem Herzen und ganzer Seele lieb. Doch der Mensch 1 schlägt den 2. Mensch. Was geht in Gott vor. Er liebt ja den 2.Menschen und ist traurig das er leiden musste. Er will den 1. Menschen bestrafen, weil im das mit dem 2. Menschen so leid tat. Die Bestrafung tut Gott zwar im Herzen weh...aber er ist gerecht (Gott)...darum tut er es.
Es stand einmal in der Bibel,...wenn ein Mensch Blut vergießt, dann muss daselbe Blut von ihm gefordert werden (wegen Gerechtigkeit).
Also hätte Gott (im AT) die Menschen aufgrund seiner Taten bestraft.
Aber Christen leben nach dem Neuen Testament. Denn da kam Jesus und hat die Blutschuld jedes Menschen durch seinen Tod bezahlt. Jesus war als einziger Mensch ohne Sünde (weil er ja Gottes Sohn war)...und durch sein Leiden, den Tod (ohne Grund)...sind wir vor Gott gerecht geworden und werden NICHT mehr bestraft wegen unserer Sünden.
Du wirst also sehen,...es gibt einen zum Teil großen Unterschied zwiscchen AT und NT.

Tschau

Refugium
09.03.2007, 07:59
Zur Kirchensteuer:

Ich sehe einen Zusammenhang zwischen Kirche und den Scientologen!

Warum muß ich zwanghaft für eine gute Sache zahlen??

Wenn es mir etwas wert ist und es mir wichtig ist...dann spende ich freiwillig..und dann auch gerne mehr....aber ich fänd`s auch wichtiger..wirklich bedürftigen zu helfen....und nicht der Kirche, die sowieso die meisten Ländereien in good old germany besitzt.....

Interessant finde ich....schaue man sich die heutigen Religionen und Scientologen im Vergleich an...sagen Wir in hundert Jahren....wem würdet Ihr beiitreten, wenn man sich die Geschichte anguckt.... ;)

den Personen, die tausende ermordet haben wegen Ihrem glauben....
?
hm.....hier stellt sich die Frage interpretiert der Mensch aus unwissendheit seine Religionen falsch....oder sehr bewußt.....?

oder sind es alles Sekten neueren oder älteren Datum???

.....

tyler durden
09.03.2007, 08:59
Alles Sekten und die Bibel ist Blödsinn.

Sorry, nicht produktiv aber mußte einfach raus.

JohnLemon
09.03.2007, 10:43
Original von jesfreric
@Waldschrat
Lass mich dir mal folgende Geschichte erzähln.
Geh mal davon aus es gäbe einen solchen Gott. Und er hätte jeden Menschen von ganzem Herzen und ganzer Seele lieb. Doch der Mensch 1 schlägt den 2. Mensch. Was geht in Gott vor. Er liebt ja den 2.Menschen und ist traurig das er leiden musste. Er will den 1. Menschen bestrafen, weil im das mit dem 2. Menschen so leid tat. Die Bestrafung tut Gott zwar im Herzen weh...aber er ist gerecht (Gott)...darum tut er es.
Es stand einmal in der Bibel,...wenn ein Mensch Blut vergießt, dann muss daselbe Blut von ihm gefordert werden (wegen Gerechtigkeit).
Also hätte Gott (im AT) die Menschen aufgrund seiner Taten bestraft.
Aber Christen leben nach dem Neuen Testament. Denn da kam Jesus und hat die Blutschuld jedes Menschen durch seinen Tod bezahlt. Jesus war als einziger Mensch ohne Sünde (weil er ja Gottes Sohn war)...und durch sein Leiden, den Tod (ohne Grund)...sind wir vor Gott gerecht geworden und werden NICHT mehr bestraft wegen unserer Sünden.
Du wirst also sehen,...es gibt einen zum Teil großen Unterschied zwiscchen AT und NT.


Dass das Alte Testament ungleich dem Neuen ist, ist mir klar ;)

Gut, aber wenn Jesus unsere "Schuld" schon (im Voraus) bezahlt hat, warum dann nach seinen Worten/Idealen/usw. leben? Im Endeffekt heißt das doch, dass wir nun Narrenfreiheit haben, worüber sich niemand beschweren dürfte, da ja unsere Schulden ja schon bezahlt sind. Sind Juden da eigentlich mit eingeschlossen?

tyler durden
09.03.2007, 12:08
Original von Waldschrat


Gut, aber wenn Jesus unsere "Schuld" schon (im Voraus) bezahlt hat, warum dann nach seinen Worten/Idealen/usw. leben? Im Endeffekt heißt das doch, dass wir nun Narrenfreiheit haben, worüber sich niemand beschweren dürfte, da ja unsere Schulden ja schon bezahlt sind. Sind Juden da eigentlich mit eingeschlossen?

Sehr geil! :ablach: :ablach: :ablach: :ablach: :D

jesfreric
09.03.2007, 12:33
@Waldschrat

Wir Christen glauben ja, dass Jesus auferstanden ist. Also das er noch lebt. Und am Anfang habe ich etwas gesagt...nämlich das Gott uns diesen Weg anbietet,...uns aber nicht zwingt.
Das heißt, damit Jesus für unsere Sünden bezahlt müssen wir das schon wollen....das heißt Sündenbekenntnis...also Gott sagen was wir falsch gemacht haben und uns dann auf Jesu Blut berufen.
Das Blut ist für jeden Menschen gegeben. Aber denen die es wollen.
Und wenn ein Jude fragt, dann ein Jude,...
Jetzt könnte aber jm. kommen und sagen, "Ach da mach ich doch einfach was ich will und bitte dann mal abends schön um Vergebung,...und dann kann es nächsten Tag weitergehen mit sündigen."
Man soll Jesus (hab ich och schon gesagt) doch mal net so heilig sehen...sondern wie einen Menschen der neben einem steht, mit dem Unterschied, dass er in sein Herz sehen kann.
Wenn du Scheiße gebaut hast und bereust es,...dann weiß es Jesus,..wenn du aber einen bösen Hintergedanken hast (siehe oben) dann weiß Jesus das auch...und dann...weiß ich auch nicht.
Ich würde aber nichts darauf wetten, dass er es so einfach in Kauf nimmt.
Er will ja auch, dass du dich änderst...aber dann musst du auch etwas dafür tun.
Und was ich auch wieder sagen muss. Jesus bietet uns doch net nur das Leben im Himmel an sondern hier auf Erden.
Wenn man schon das Leben hier auf Erden nicht will wie soll denn Gott dann denken, dass ihr es nach dem Tod noch wollt.
Und so was wie eine Hölle...gibt es auch nicht. Ist NIE die Rede davon in der Bibel. Nur von einem 2.Tod.

Gruß

tyler durden
09.03.2007, 13:25
2. Tod???

Sokar
09.03.2007, 14:13
Natürlich gab es in der Bibel (Offenbarung des Johannes nur als Beispiel) die Hölle O_o. Der zweite Tod ist nur eine Interpretation dessen..

übrigens würde ich zwischen der Kirche "von damals" und der Heutigen nicht so eine große Trennlinie setzen, Ablässe gibt es auch Heute noch und wenn irgendwelche "Trendmaker" glaubten es sei klug, die Kirche mal wieder als Merchandise-Unternehmen zu gebrauchen, dann würde Selbige auch wieder massig daran verdienen...
und so lange her ist es auch nicht das der liebe Papst bei Judendeportationen in Rom mithalf...natürlich ganz inoffiziell.

Die Diskussion über die Kirche können wir noch sehr lange fortsetzen, wenn du willst, ich hab meine Gründe warum ich diesen Scheißverein verachte. Und wenn man es von deinem Standpunkt aus sieht, dann sollte man beachten wie sehr eine solche "Institution" die Unterdrückung von Glauben und eigener Meinung, eigener Interpretation propagiert.

Ein Mensch, der für sich selbst entscheidet, einem Glauben zu zu gehören, der humane und tolerante Ansichten vertritt und durchaus mal über den Tellerrand guckt, der die eigene Sache nicht zu ernst nimmt und seinen Glauben ab und zu auch mal hinterfragt genießt meinen vollsten Respekt. Ich halte es jedoch für schwachsinnig so etwas wie die Kirche (ja, so viele "karitative Einrichtungen" und "gute Zwecke" sie auch vertreten mögen) zu glorifizieren. Es nüchtern zu sehen - gut. Die positiven Aspekte zu sehen - auch gut. Trotzdem sollte man den Rest nich ausblenden...

Refugium
09.03.2007, 14:45
Original von Waldschrat
Original von jesfreric
@Waldschrat
Lass mich dir mal folgende Geschichte erzähln.
Geh mal davon aus es gäbe einen solchen Gott. Und er hätte jeden Menschen von ganzem Herzen und ganzer Seele lieb. Doch der Mensch 1 schlägt den 2. Mensch. Was geht in Gott vor. Er liebt ja den 2.Menschen und ist traurig das er leiden musste. Er will den 1. Menschen bestrafen, weil im das mit dem 2. Menschen so leid tat. Die Bestrafung tut Gott zwar im Herzen weh...aber er ist gerecht (Gott)...darum tut er es.
Es stand einmal in der Bibel,...wenn ein Mensch Blut vergießt, dann muss daselbe Blut von ihm gefordert werden (wegen Gerechtigkeit).
Also hätte Gott (im AT) die Menschen aufgrund seiner Taten bestraft.
Aber Christen leben nach dem Neuen Testament. Denn da kam Jesus und hat die Blutschuld jedes Menschen durch seinen Tod bezahlt. Jesus war als einziger Mensch ohne Sünde (weil er ja Gottes Sohn war)...und durch sein Leiden, den Tod (ohne Grund)...sind wir vor Gott gerecht geworden und werden NICHT mehr bestraft wegen unserer Sünden.
Du wirst also sehen,...es gibt einen zum Teil großen Unterschied zwiscchen AT und NT.


Dass das Alte Testament ungleich dem Neuen ist, ist mir klar ;)

Gut, aber wenn Jesus unsere "Schuld" schon (im Voraus) bezahlt hat, warum dann nach seinen Worten/Idealen/usw. leben? Im Endeffekt heißt das doch, dass wir nun Narrenfreiheit haben, worüber sich niemand beschweren dürfte, da ja unsere Schulden ja schon bezahlt sind. Sind Juden da eigentlich mit eingeschlossen?

sehr interessant :D

und was die Testamente angeht...ich hoffe doch sehr, das jeder der hier seinen Mund aufmacht, darin gelesen hat oder Sie ganz gelesen hat....
...und nicht nur das Buch der Offenbarung...nech...

hätte man nicht erwähnen müssen...dieses Wissen hat man...

ShadowDragon
09.03.2007, 14:53
1. hab mal reingelesen -> *argh* sehr oberflächlich.. wiechs mir gedacht hab'
2. Church of Satan und LaVey fand ich schon immer lächerlich
Fazit: *schnarch*

Sokar
09.03.2007, 14:56
Original von DevilMan

und was die Testamente angeht...ich hoffe doch sehr, das jeder der hier seinen Mund aufmacht, darin gelesen hat oder Sie ganz gelesen hat....
...und nicht nur das Buch der Offenbarung...nech...

hätte man nicht erwähnen müssen...dieses Wissen hat man...

war das auf mich bezogen? :D
Zu meiner Verteidigung sei nur zu sagen, das ich ihr Argument, in der Bibel würde die Hölle gar nicht erwähnt, zu widerlegen suchte :cool:

Refugium
09.03.2007, 15:01
@sokar:

nicht direkt..... ;)

jetzt wo du es sagtst....

Mir geht es nur darum.....

jemand sollte doch lediglich nur dann reden, wenn er etwas kennt....sonst kann man auch keine objektive Meinung haben.....

hm...ich habe auch das Buch Mormon zu Hause...nicht mein Ding...bis auf kleine Vorteile dieser Religion... :D

nun gut...

jesfreric
09.03.2007, 18:23
@ Sokar

Ich hab echt kein Bock mehr. Muslime jagen sich in die Luft, Hindus opfern Menschen, Satanisten begehen rituelle Morde,...
Wenn es um Christentum oder Kirche geht sprichst du immer nur von einem Scheißverein.Und ich kann es echt nicht ausstehen wenn Leute nur das schlechte sehen wollen!
Es gibt auch GUTE Seiten der Kirche,...ja! Ich bin auch kein Fan davon. Aber ich kann mich durchaus zurückhalten und die guten Seiten sehen!
Tipp...hack doch mal auf den anderen Religionen rum....such doch mal die Fehler bei den Hindus oder Rastafaries oder des Atheismus. Du sagst doch immer man soll tolerant sein und über alle Religionen und Ideen nachdenken!

Sokar
09.03.2007, 18:39
:rolleyes:

Das Wort "Scheißverein" habe ich nicht nur zum ersten Mal während dieser Diskussion verwendet, es bezog sich auch ausschließlich auf die Kirche als Institution. Außerdem sagte ich das ich die positiven Aspekte nicht ausblende. Ich setze mich durchaus mit Vielem auseinander und ich gebe sicher nicht meinen Senf zu einem Thema ab, das mich nicht dazu anregte mir Gedanken zu machen.
Ich hacke auch auf nichts rum, du scheinst meinen Punkt nicht verstanden zu haben...

Durch das Nachdenken, das du mir vorschlägst, gerät man nunmal größtenteils zu Kontroversen. Alles hat Schattenseiten, natürlich möchte ich diese erwähnen wenn ich versuche meine Meinung zur Kirche zu untermauern, damit wollte ich dir weder deinen Glauben streitig machen, noch sonst was..persönlich brauchst du also hier nichts sehen ;)

JohnLemon
09.03.2007, 19:03
Es besteht aber ein Unterschied zwischen einer Religion, welche ein zentrales Oberhaupt besitzt und durch dessen Führung das eine oder andere Verbrechen begangen wurde/wird, und einer anderen Religion, welche über so etwas nicht verfügt ...

Wobei der Antrieb hinter religiösen Selbstmordattentaten nicht besser ist als das, was im Namen Jesu schon so alles gemeuchelt wurde ...

Count Carnage
09.03.2007, 19:54
ja! sucht doch mal die Fehler bei den anderen :rolleyes: ....
warum immer nur vor der eigenen Haustür rumkehren....
Muslime sind ja gar nicht dem Pauschalverdacht der Frauenunterdrückung oder des Terrorismus ausgesetzt und Juden kommen sowieso immer zu gut weg.....

Elgolas
09.03.2007, 20:53
Original von Waldschrat

Wobei der Antrieb hinter religiösen Selbstmordattentaten nicht besser ist als das, was im Namen Jesu schon so alles gemeuchelt wurde ...

Tja, im Namen Jesu kann ich auch viel tun ;) Ob es ihn gibt oder nicht, ob er das genauso sieht oder nicht.... Religion ist halt doch ein Menschenwerk :)

Sieben
26.05.2007, 22:21
Hab das Buch gelesen. Sind viele gute Ansätze drin, eigentlich viele Verhaltensweisen, die selbstverständlich sein sollten für einen Menschen. Aber warum man dazu unbedingt Satanist sein muss, ist mir unklar.

Überhaupt: In dem Buch geht es darum, dass der Mensch seinen Egoismus ausleben soll. Finde ich zum Teil auch, aber: Warum soll man sich einem Priester unterordnen und unter seiner Anleitung Rituale abhalten? In dem Augenblick ist man doch nicht mehr frei und egoistisch, sondern untergeordnet, nicht anders als in vielen anderen Religionen auch. Ein großer Widerspruch in sich.

Aber es muss eh jeder für sich selbst entscheiden, an was er glaubt oder nicht glaubt.
Ich mag im Allgemeinen Diskussionen über die Religion nicht, da es nur allzu oft darauf hinausläuft, dass die Beteiligten sich gegenseitig von ihrem Glauben überzeugen wollen.

Glaube heißt, etwas für wahr anzunehmen, was nicht beweisbar ist. Und Götter oder Teufel oder sonst-was sind eben bisher nicht beweisbar. Insofern hat keiner recht und alle haben recht. Glaube ist für mich eine sehr private Sache. Ich hüte mich davor, Leute, die einen anderen Glauben als ich haben (und das sind wohl die meisten) als dumm oder ähnliches zu bezeichnen. Jeder Glaube hat seine Berechtigung, sofern er aus tiefer Überzeugung herrührt und andere nicht einengt, bedroht oder unterdrückt.

Nicht der Glaube ist meist das Problem bei "religiösen" Konflikten, sondern eher die Kulturen, die dahinter stehen. Oft geht es in den Kriegen, die zwischen Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen geführt werden, gar nicht primär um den Glauben, sondern eher um die üblichen Dinge: Land, Macht, Geld, Recourcen. Der Glaube wird oft nur vorgeschoben, um dies zu verdecken.

MalaK
28.05.2007, 19:33
Original von Waldschrat

Wobei der Antrieb hinter religiösen Selbstmordattentaten nicht besser ist als das, was im Namen Jesu schon so alles gemeuchelt wurde ...

Im "Namen Jesu" wird nicht gemeuchelt. Es gab nur Leute, die der Meinung waren, es gäbe im Christentum eine Legitimation für sinnlose Gewalttaten und Morde. Was völliger Quatsch ist.
Das viele Leute die Christen immer mit Hexenverbrennung, Kreuzzügen und Inquisition niederargumentieren wollen zeugt nicht von viel Intelligenz bzw. Wissen. Hier kann man höchstens die mittelalterliche (katholische) Kirche zur Verantwortung ziehen. Und die Handlungen entsprechen garantiert nicht der christlichen Lehre.

Nord
28.05.2007, 19:58
aber die kirche hat sich eben darauf berufen, und das zählt meiner meinung nach.

ich bezweifel im übrigen das sich die islamische lehre direkt für selbstmord attentate auspricht.

das wird eben auch dementsprechend ausgelegt und darauf kommts an!

Cender
28.05.2007, 20:01
hi leuz ich hab dat komische höllen bibel buch oda wat au imma noch ned gelesen
mich würde es aba intressieren wat da drinn steht oda besser gesagt dank "sieben" weis ichs ja
nun in etwa ^^

ich hab allerdings dat buch des satans gelesen und dat war ziehmlich naja wie soll man sagen
sinnfrei lol und fast mit dem gleichen inhalt der satanischen bibel

ps. wo bekommt man denn die satanische bibel her?

Andi.7779
28.05.2007, 20:12
offtopic: Kannst Du bitte mal vernünftiges Deutsch schreiben???

Kommen nicht alle hier aus dem Osten, sonst fang ich mit fränkisch an. ;)

MalaK
28.05.2007, 20:49
Original von Nord
aber die kirche hat sich eben darauf berufen, und das zählt meiner meinung nach.

Ja, das betrifft aber dann auch nur die (damalige) Kirche.
Ich wollte damit nur anmerken, dass viele Leute zu Unrecht jeden Christen als tendenziellen Hexenverbrenner ansehen und dadurch ihre allgemeine Abneigung erklären, ohne näher darüber nachzudenken...

Moment mal... Könnte etwas vom Thema abweichen. :)

Nord
28.05.2007, 21:08
Ja, das betrifft aber dann auch nur die (damalige) Kirche.

ich überzeugt davon das die kirche das heute auch noch machen würd wenn se könnte, nur das lässt die gesellschaft nicht mehr zu...

Ich wollte damit nur anmerken, dass viele Leute zu Unrecht jeden Christen als tendenziellen Hexenverbrenner ansehen und dadurch ihre allgemeine Abneigung erklären, ohne näher darüber nachzudenken...

gut ok

Wilhelm von Junzt
29.05.2007, 14:47
Original von Cender

ps. wo bekommt man denn die satanische bibel her?

Das Buch wird in der aktuellen Auflage von Second Sight Books vertrieben.

http://second-sight-books.com/product_info.php?products_id=115&osCsid=fde56d8f2e17fc1a649fc19158a93d0f

Unter uns: Spar dir das Geld.

Sieben
03.06.2007, 20:33
@Cender: Kannst den Schinken aber auch in jedem stinknormalen Buchladen Bestellen. ISBN: 3-00-004343-8
Ich schließ mich aber der meinung von Wilhelm von Junzt an: Spar dir das Geld, die 20 Ocken kannst du auch sinnvoller anlegen (z.B. in eine Kiste Bier!)

Mordan
08.06.2007, 22:23
Genau, Geld lieber sparen und lecker Musik von kaufen, hehe!!
Satanismus oder generell jegliche Form von Spiritismus, Esotrischem und wie man es noch nennt sollte man für sich im Herzen tragen! Ich benötige keinerlei Schriften, um mich in meinem Glauben zu stärken (oder eher zu beeinflussen)!

tyler durden
08.06.2007, 23:49
Original von Mordan
Genau, Geld lieber sparen und lecker Musik von kaufen, hehe!!
Satanismus oder generell jegliche Form von Spiritismus, Esotrischem und wie man es noch nennt sollte man für sich im Herzen tragen! Ich benötige keinerlei Schriften, um mich in meinem Glauben zu stärken (oder eher zu beeinflussen)!

Sehr vernünftig. Lieber Mucke kaufen als irgendwelche schwachsinnigen Bücher. :D

Sieben
10.06.2007, 15:34
Man findet eh keine zwei Leute, die exakt den gleichen Glauben haben. Sieht man ja an den Christen, mit ihren vielen Untergruppierungen, und jeder Mensch legt individeull in seinem Glauben Wert auf Dinge, die ihm am meisten taugen.
Wozu dann Bücher von irgendwelchen Kaspern lesen, die sich selbst nur aufspielen und darstellen, um Kohle zu scheffeln, und denen nach dem Mund labern? Selbst mal Gedanken darüber machen, was einem wichtig ist!
Und das bei einer guten Metal-CD und einem kühlen Bier! -> 20€ gut investiert! :D

Isfjell
04.11.2007, 20:10
Noch irgendwelche Worte? Halloween war vor ein paar Tagen.

http://www.satanservice.org/graphics/anton-lavey3.jpg

Demnach halte ich von Lavey rein gar nichts. Dann vielleicht doch besser Aleister Crowley (der aber eher ein Thelemit war), der wenigstens ein paar interessante Schriftstücke hinterlassen hat. Das gleiche gilt für Eliphas Levi.

Wilhelm von Junzt
14.03.2008, 14:43
http://www.youtube.com/watch?v=4m4CV44WmWs

Ein paar Statements zu Lavey. Ich denke mal, dass es Fakten sind, da alle Aussagen ausfürhrlich mit Quellenangaben belegt sind :-P. Traurig, traurig :cool:!

Nachtrag: In dem Video wird auch erwähnt, wo er sein Buch zusammengeklaut hat. Die dort angegebenen Originale (!) sind allemale eine bessere Investition als sein Flickwerk :cool:.

Nö!
27.02.2009, 12:12
Ich muss das hier nochmal hochholen, tschuldigung.

Man muss halt mal bedenken in was für einer Zeit diese Bibel verfasst wurde. LaVey's Bibel kam, soweit ich mich erinnere, Ende der 60er Jahre raus? Für die Zeit ist es dann doch schon was Besonderes. Ich glaube auch nicht, dass LaVey damit bezweckt hat, den Satanismus zu huldigen, sondern vielmehr darauf aufmerksam zu machen, dass das Christentum einfach heuchlerisch ist und wie auch schon von anderen hier gesagt wurde, es eher eine neue Form des Humanismus darstellte. Insofern finde ich LaVey für die damalige Zeit bewundernswert und die Gründung der Church of Satan in diesem Zusammenhang bahnbrechend (für damals). Heute hat das alles natürlich keine Gültigkeit mehr und es ist klar, dass es dann belächelt wird.

Gelesen habe ich die Bibel als ich noch in der Schule war und damals habe ich das auch schon so gesehen. Im Deutschunterricht kamen wir mal auf das Thema und mein Deutschlehrer wollte die Bibel dann gern lesen, weil es ihn interessiert hat. Ich habe ihm sie ausgeliehen und prompt hatte ich in Religion im Abschlussschuljahr eine 4 bei einem anderen Lehrer (hatte sonst immer konstant ne 2) ohne eine plausible Begründung. Meinen Standpunkt dazu habe ich zwar klargestellt, aber es hat nichts genützt. Scheinbar hat es doch heute noch ein paar Auswirkungen auf manche Menschen.

_Mortiferus_
02.03.2009, 10:11
Original von Nö!
Gelesen habe ich die Bibel als ich noch in der Schule war und damals habe ich das auch schon so gesehen. Im Deutschunterricht kamen wir mal auf das Thema und mein Deutschlehrer wollte die Bibel dann gern lesen, weil es ihn interessiert hat. Ich habe ihm sie ausgeliehen und prompt hatte ich in Religion im Abschlussschuljahr eine 4 bei einem anderen Lehrer (hatte sonst immer konstant ne 2) ohne eine plausible Begründung. Meinen Standpunkt dazu habe ich zwar klargestellt, aber es hat nichts genützt. Scheinbar hat es doch heute noch ein paar Auswirkungen auf manche Menschen.

Ich habe meinen Ex-Lehrer auch mal gefragt ob er etwa eine satanische
Offenbarung oder Eingebung hatte, als er mir an einem Tag in 3 Exen
jeweils ne 6 gab. Hat sich aber dann doch meine fehlende Fachkenntnis
als Übeltäter herausgestellt.

Nö!
18.03.2009, 21:51
Original von _Mortiferus_

Ich habe meinen Ex-Lehrer auch mal gefragt ob er etwa eine satanische
Offenbarung oder Eingebung hatte, als er mir an einem Tag in 3 Exen
jeweils ne 6 gab. Hat sich aber dann doch meine fehlende Fachkenntnis
als Übeltäter herausgestellt.

:D Naja, gut möglich dass es das auch gewesen ist...