Obsidian
14.09.2005, 18:44
Triggerfinger – „Triggerfinger“
Stoner Rock
Subcity Rec.
http://www.wunder2004.de/sf/triggerfinger_triggerfinger.jpg
40° im Schatten, dein silber-blauer Chevrolet glänzt in der Sonne, der Horizont beginnt zu schwimmen...langsam entzündest du eine Zigarette, die Glut frisst sich bedacht durch den Tabak und hinterlässt nichts als Rauchfäden am Firmament...
„Musik“, geht es dir durch den Kopf , entschlossen öffnest du das Handschuhfach... „Kyuss“ „Desert Session“...du suchst weiter „Queens of The Stone Age“...dein Blick verharrt...“Triggerfinger“ Müde lächelnd denkst du noch „...aus Belgien“, während dein Autoradio willig den Silberling verzehrt...
So könnte die perfekte Variante zum Konsum des selbstgetitelten Triggerfinger Debüts aussehen. Drivin‘ die Band selbst macht das „On The Road“ Feeling zum Programm! Im Gegensatz zu vielen Stoner Rock Kapellen wirkt der Sound jedoch nicht sperrig oder abweisend, nein durch einen Hang zu gefühlvollen Melodien und auch gerade wegen der sehr charismatischen Stimme des Sängers, kommt alles sehr zugänig rüber, um nicht zu sagen radiokompatibel. Wer jetzt schon die Kommerzflagge schwingt und protestierend aufschreit, dem sei gesagt, auf der anderen Seite stehen wirklich heavy gespielte Gitarren, die in bester Kyuss Manier staub trocken durch die Boxen pfeifen. Angereichert wird das Ganze mit psychedelischen Fragmenten, es wirken heftige Bass/ Gitarren Orgien, versetzt mit verzerrten Hintergrundstimmen. Eine magische Reise ins Unterbewusste, ein kleiner Ausflug ins Reich von fremdartigen Pilzkulturen.
Gerade die kleinen Details machen dieses Album so sympathisch, geschickt werden Rückkopplungen und Verstärkersurren in das Gesamtkonzept eingeflochten, so dass ein authentisches und vor allem ehrliches Bild entsteht.
Zu Gefallen weiß auch das Cover-Artwork, das Titelblatt ziert ein leuchtendes "Plastik Kirmes Skelett", welches an einem Gitter baumelt. Dank der geschickten Beleuchtung passt dieses zuerst etwas abwegig erscheinende Bild jedoch perfekt zum Gesamtkonzept des Albums, ein frischer Impuls des Genres.
Für Hörer die kein Problem damit haben, auch mal komplett über den Tellerrand zu fallen, während man eigentlich nur einen kurzen Blick erhaschen wollte, werden an diesem entspannt bis rockigen, gelegentlich fast avantgardistischen, dennoch sehr zugänglichen, fein melodischen Rock/ Metal Album wahre Freude haben.
Ladies and Gentleman, please start your engines!
Punktewertung 8,5/10
LINE UP: Ruben Block (SinAlley, AngeliCo): vocals & guitar Mario Goossens (Hooverphonic, Winterville):
drums Paul Van Bruystegem (The Wolfbanes, BJ Scott): bass
www.triggerfinger.net
TRACK LIST
1. Inner Peace 03:35
2. Lil' Teaser 04:16
3. Today 03:33
4. Commotion 05:37
5. Drivin' 04:15
6. Back On Track 04:23
7. On My Knees 04:14
8. Hunt You Down 03:27
9. Faders Up 04:58
Obsidian für metallized.de
Interaktives Magazin & Diskussionsplattform
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http://www.wunder2004.de/sf/triggerfinger_triggerfinger.jpg
40° im Schatten, dein silber-blauer Chevrolet glänzt in der Sonne, der Horizont beginnt zu schwimmen...langsam entzündest du eine Zigarette, die Glut frisst sich bedacht durch den Tabak und hinterlässt nichts als Rauchfäden am Firmament...
„Musik“, geht es dir durch den Kopf , entschlossen öffnest du das Handschuhfach... „Kyuss“ „Desert Session“...du suchst weiter „Queens of The Stone Age“...dein Blick verharrt...“Triggerfinger“ Müde lächelnd denkst du noch „...aus Belgien“, während dein Autoradio willig den Silberling verzehrt...
So könnte die perfekte Variante zum Konsum des selbstgetitelten Triggerfinger Debüts aussehen. Drivin‘ die Band selbst macht das „On The Road“ Feeling zum Programm! Im Gegensatz zu vielen Stoner Rock Kapellen wirkt der Sound jedoch nicht sperrig oder abweisend, nein durch einen Hang zu gefühlvollen Melodien und auch gerade wegen der sehr charismatischen Stimme des Sängers, kommt alles sehr zugänig rüber, um nicht zu sagen radiokompatibel. Wer jetzt schon die Kommerzflagge schwingt und protestierend aufschreit, dem sei gesagt, auf der anderen Seite stehen wirklich heavy gespielte Gitarren, die in bester Kyuss Manier staub trocken durch die Boxen pfeifen. Angereichert wird das Ganze mit psychedelischen Fragmenten, es wirken heftige Bass/ Gitarren Orgien, versetzt mit verzerrten Hintergrundstimmen. Eine magische Reise ins Unterbewusste, ein kleiner Ausflug ins Reich von fremdartigen Pilzkulturen.
Gerade die kleinen Details machen dieses Album so sympathisch, geschickt werden Rückkopplungen und Verstärkersurren in das Gesamtkonzept eingeflochten, so dass ein authentisches und vor allem ehrliches Bild entsteht.
Zu Gefallen weiß auch das Cover-Artwork, das Titelblatt ziert ein leuchtendes "Plastik Kirmes Skelett", welches an einem Gitter baumelt. Dank der geschickten Beleuchtung passt dieses zuerst etwas abwegig erscheinende Bild jedoch perfekt zum Gesamtkonzept des Albums, ein frischer Impuls des Genres.
Für Hörer die kein Problem damit haben, auch mal komplett über den Tellerrand zu fallen, während man eigentlich nur einen kurzen Blick erhaschen wollte, werden an diesem entspannt bis rockigen, gelegentlich fast avantgardistischen, dennoch sehr zugänglichen, fein melodischen Rock/ Metal Album wahre Freude haben.
Ladies and Gentleman, please start your engines!
Punktewertung 8,5/10
LINE UP: Ruben Block (SinAlley, AngeliCo): vocals & guitar Mario Goossens (Hooverphonic, Winterville):
drums Paul Van Bruystegem (The Wolfbanes, BJ Scott): bass
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1. Inner Peace 03:35
2. Lil' Teaser 04:16
3. Today 03:33
4. Commotion 05:37
5. Drivin' 04:15
6. Back On Track 04:23
7. On My Knees 04:14
8. Hunt You Down 03:27
9. Faders Up 04:58
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