exumer
05.01.2005, 13:56
http://www.uni-mainz.de/~malm/Pictures/warlorddeliveruscover.gif
Warlord dürfte wohl den meisten ein Begriff sein, zumindest seit Hammerfall deren „Child of the damned“ auf ihrem Erstling gecovert haben. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass die Klasse dieser Band nur relativ wenigen gewahr ist und die Masse der Leute lieber meiner Meinung nach zweitklassigen Möchtegern-epic Bands hinterherläuft. Was aber macht deren erste MLP so Einzigartig? Nun, bei diesem Album stimmt einfach alles bis auf die kleinste Kleinigkeit. Die Songs sind sehr straight und eingängig, auch wenn man das hohe musikalische Können der Band durchaus heraushört und einem auch beim 10. Hören noch kleine Details auffallen, die man vorher überhört hat. Gerade das Schlagzeugspiel von Marc Zonder aka Thunder Child ist großartig und sehr präzise, kein Wunder dass der Mann heute bei Fates Warning spielt. Der Gesang von Damien King ist sehr klar und relativ hoch, ohne allerdings in nervige Eunuchenhöhen aufzusteigen, was ja mittlerweile bei den meisten Power/True/was-auch-immer Bands der Fall ist. Man kann praktisch nicht anders und muss ständig mitsingen, obwohl dies wegen der Güte des Sängers eher bei einem mißglückten Versuch bleibt. Allerdings sollte man bei dem Album keine Doublebass Speedattacken suchen, da die Lieder meist im Midtempo bleiben und nur das bereits erwähnte „Child of the damned“ kräftig aufs Gaspedal drückt. Auch die Verwendung eines Keyboards trägt natürlich nicht unbedingt dazu bei die Songs härter wirken zu lassen, allerdings stören sie auch nicht, da sie die Songs nur im Hintergrund begleiten und so zur Hervorhebung der Melodien dienen. Songwriterisch ist das Album einfach nur großartig! Geniale Melodien auf einem soliden und abwechslungsreichen Rhythmusteppich und ein sehr kreatives Gitarrenspiel von William J. Tsamis aka Destroyer machen das Album zu einem meiner liebsten US Metal Scheiben neben Götteralben wie „Sirens“, „Battle cry“ und „Crystal logic“. Ein Hammeralbum sondergleichen! The hammer will fall on you!
1. Deliver us from evil
Das Album startet mit einem Klassiker. Supermitreißende Melodien!
2. Winter tears
Eher ruhiges, balladeskes Stück mit einem klasse Refrain
3. Child of the damned
Einer der ersten Speed Metal Songs dessen Stil nicht nur Hammerfall kopierten, ohne jedoch jemals an dessen Klasse heranzukommen
4. Penny for a poor man
Das schwächste Lied des Albums was allerdings trotzdem mit dem tollen Chorus 95% der heutigen Releases in die Tasche steckt
5. Black mass
Neben „Child of the damned“ DAS Highlight des Albums! Eines der besten US Metallieder überhaupt mit okkulten (nicht satanischen) Texten
6. Lucifer`s hammer
Schöner Song über die Auslöschung der Menschheit
7. Mrs. Victoria (Bonus track)
Sehr guter Bonussong der CD
Download:
http://www.warlord.ws (Offizielle Seite)
http://www.truemetal.org/warlord/ (Fanseite)
Review written by exumer
Benotung: 9,5/10
Warlord dürfte wohl den meisten ein Begriff sein, zumindest seit Hammerfall deren „Child of the damned“ auf ihrem Erstling gecovert haben. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass die Klasse dieser Band nur relativ wenigen gewahr ist und die Masse der Leute lieber meiner Meinung nach zweitklassigen Möchtegern-epic Bands hinterherläuft. Was aber macht deren erste MLP so Einzigartig? Nun, bei diesem Album stimmt einfach alles bis auf die kleinste Kleinigkeit. Die Songs sind sehr straight und eingängig, auch wenn man das hohe musikalische Können der Band durchaus heraushört und einem auch beim 10. Hören noch kleine Details auffallen, die man vorher überhört hat. Gerade das Schlagzeugspiel von Marc Zonder aka Thunder Child ist großartig und sehr präzise, kein Wunder dass der Mann heute bei Fates Warning spielt. Der Gesang von Damien King ist sehr klar und relativ hoch, ohne allerdings in nervige Eunuchenhöhen aufzusteigen, was ja mittlerweile bei den meisten Power/True/was-auch-immer Bands der Fall ist. Man kann praktisch nicht anders und muss ständig mitsingen, obwohl dies wegen der Güte des Sängers eher bei einem mißglückten Versuch bleibt. Allerdings sollte man bei dem Album keine Doublebass Speedattacken suchen, da die Lieder meist im Midtempo bleiben und nur das bereits erwähnte „Child of the damned“ kräftig aufs Gaspedal drückt. Auch die Verwendung eines Keyboards trägt natürlich nicht unbedingt dazu bei die Songs härter wirken zu lassen, allerdings stören sie auch nicht, da sie die Songs nur im Hintergrund begleiten und so zur Hervorhebung der Melodien dienen. Songwriterisch ist das Album einfach nur großartig! Geniale Melodien auf einem soliden und abwechslungsreichen Rhythmusteppich und ein sehr kreatives Gitarrenspiel von William J. Tsamis aka Destroyer machen das Album zu einem meiner liebsten US Metal Scheiben neben Götteralben wie „Sirens“, „Battle cry“ und „Crystal logic“. Ein Hammeralbum sondergleichen! The hammer will fall on you!
1. Deliver us from evil
Das Album startet mit einem Klassiker. Supermitreißende Melodien!
2. Winter tears
Eher ruhiges, balladeskes Stück mit einem klasse Refrain
3. Child of the damned
Einer der ersten Speed Metal Songs dessen Stil nicht nur Hammerfall kopierten, ohne jedoch jemals an dessen Klasse heranzukommen
4. Penny for a poor man
Das schwächste Lied des Albums was allerdings trotzdem mit dem tollen Chorus 95% der heutigen Releases in die Tasche steckt
5. Black mass
Neben „Child of the damned“ DAS Highlight des Albums! Eines der besten US Metallieder überhaupt mit okkulten (nicht satanischen) Texten
6. Lucifer`s hammer
Schöner Song über die Auslöschung der Menschheit
7. Mrs. Victoria (Bonus track)
Sehr guter Bonussong der CD
Download:
http://www.warlord.ws (Offizielle Seite)
http://www.truemetal.org/warlord/ (Fanseite)
Review written by exumer
Benotung: 9,5/10