Obsidian
02.12.2005, 17:48
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NERTHUS ist eine jener Black Metal-Bands, die ihren ganz eigenen Stil pflegen, und dies konsequent von Beginn ihres Schaffens an. Das neue, nunmehr dritte, Album des Quartetts steht den beiden Vorgängern in nichts nach, ist wiederum vielschichtig und durchwegs abwechslungsreich strukturiert. Während bei den ersten zwei Alben - „Escape From Suction" und „Scattered To The Four Wainds" - der Einfluß der Alten Musik noch sehr dezent war, bietet die neue Scheibe einen wahren Reichtum an sehr authentisch mittelalterlich klingendem Stoff. Dargeboten in der typischen NERTHUS-Instrumentierung, schafft die Dunkeltruppe eine mystische, mal düstere bedrohliche, mal helle schutzbietende, jedoch stets fremdartige Atmosphäre. Sägende mehrstimmige E-Gitarren-Arrangements sorgen für die nötige Härte und werden durchzogen oder hin und wieder unterbrochen von weichen A-Gitarren-Sequenzen. Neu ins Instrumentarium aufgenommen wurden Maultrommeln, deren gezielter Einsatz das Gesamtwerk noch um eine Facette reicher macht. Hierfür wurden speziell gefertigte Maultrommeln, gestimmt in allen 12 Tönen der Tonleiter, angeschafft und in mühevoller Kleinarbeit Ton für Ton in der optimalen Phrasierung einzeln eingespielt. Den Hauptpart des Gesangs übernahm diesmal Mirko, der neben seinem altbekannten tiefen jetzt auch hohen Grunzgesang zum Besten gibt. Mit dabei ist natürlich auch wieder Daniel, dessen klarer Kreischgesang nun etwas zurückhaltender aber wiederum sehr gezielt eingesetzt wurde und nach wie vor den altbekannten markanten Kontrast zu Mirko's Performance herstellt. Auch auf Chorgesang und Flüsterstimmen wurde diesmal nicht verzichtet. Der neue Rundling beinhaltet vierzehn Songs, wobei die sieben, in Vollbesetzung mit Vokals eingespielten, „harten" Songs, durch sieben kurze Instrumentalstücke getrennt sind, was der ohnehin schon großen Abwechslung noch mehr Gewicht verleiht. Mit einer Gesamtspielzeit von ungefähr 44 Minuten trägt der Longplayer auch seinen Namen zurecht und wird somit Freunde der beiden Vorgängeralben in keinster Weise vor den Kopf stoßen.
Quelle: CCP Label Info
Band Homepage: nicht bekannt
Infos und Hörproben: http://www.ccprecords.com/ner.htm
NERTHUS ist eine jener Black Metal-Bands, die ihren ganz eigenen Stil pflegen, und dies konsequent von Beginn ihres Schaffens an. Das neue, nunmehr dritte, Album des Quartetts steht den beiden Vorgängern in nichts nach, ist wiederum vielschichtig und durchwegs abwechslungsreich strukturiert. Während bei den ersten zwei Alben - „Escape From Suction" und „Scattered To The Four Wainds" - der Einfluß der Alten Musik noch sehr dezent war, bietet die neue Scheibe einen wahren Reichtum an sehr authentisch mittelalterlich klingendem Stoff. Dargeboten in der typischen NERTHUS-Instrumentierung, schafft die Dunkeltruppe eine mystische, mal düstere bedrohliche, mal helle schutzbietende, jedoch stets fremdartige Atmosphäre. Sägende mehrstimmige E-Gitarren-Arrangements sorgen für die nötige Härte und werden durchzogen oder hin und wieder unterbrochen von weichen A-Gitarren-Sequenzen. Neu ins Instrumentarium aufgenommen wurden Maultrommeln, deren gezielter Einsatz das Gesamtwerk noch um eine Facette reicher macht. Hierfür wurden speziell gefertigte Maultrommeln, gestimmt in allen 12 Tönen der Tonleiter, angeschafft und in mühevoller Kleinarbeit Ton für Ton in der optimalen Phrasierung einzeln eingespielt. Den Hauptpart des Gesangs übernahm diesmal Mirko, der neben seinem altbekannten tiefen jetzt auch hohen Grunzgesang zum Besten gibt. Mit dabei ist natürlich auch wieder Daniel, dessen klarer Kreischgesang nun etwas zurückhaltender aber wiederum sehr gezielt eingesetzt wurde und nach wie vor den altbekannten markanten Kontrast zu Mirko's Performance herstellt. Auch auf Chorgesang und Flüsterstimmen wurde diesmal nicht verzichtet. Der neue Rundling beinhaltet vierzehn Songs, wobei die sieben, in Vollbesetzung mit Vokals eingespielten, „harten" Songs, durch sieben kurze Instrumentalstücke getrennt sind, was der ohnehin schon großen Abwechslung noch mehr Gewicht verleiht. Mit einer Gesamtspielzeit von ungefähr 44 Minuten trägt der Longplayer auch seinen Namen zurecht und wird somit Freunde der beiden Vorgängeralben in keinster Weise vor den Kopf stoßen.
Quelle: CCP Label Info
Band Homepage: nicht bekannt
Infos und Hörproben: http://www.ccprecords.com/ner.htm