Skollvaldr
09.12.2005, 16:14
http://img370.imageshack.us/img370/3254/bloodvengeance0we.jpg
Label: Obscure Abhorrence Productions
VÖ: 2005
Genre: Black Metal
Homepage: www.bloodvengeance.com
Besetzung: Necrosadist - vocals
Necrophobiac - bass, guitars
Goathammer – drums
Tracklist:
1.Intro 00:57
2.Attack by command 02:36
3.Iron warfare 03:25
4.Bleed 02:36
5.Last day of humanity 02:51
6.Murder in mind 02:55
7.Portal to hell 02:29
8.Panzerschlag 03:09
9.Warcult vengeance 04:35
Gesamtspielzeit: 25:33
Ebenfalls als Neuauflage erschienen, ist nun die Langrille “Iron Warfare” von BLOOD VENGEANCE. Als CD auf 1000 Stück limitiert gewesen, legt man nun die selbe Skala bei der LP an. Diese ist sogar als Gatefold und Picture LP erschienen! Fette Aufmachung! So mag ich das.
Wo mir Obscure Abhorrence noch gut gefallen hat, schaffen das BLOOD VENGEANCE nicht. BLOOD VENGEANCE spielen Black Metal, und zwar den der ganz harten Sorte. Ein Geknüppel und Gebolze von vorne bis hinten.
Schon das kurze Intro zeigt die Marschrichtung an und diesmal ist der Satz „Black Metal ist Krieg“ sogar vollkommen richtig gewählt. Marschierende Truppen, Maschinengewehre, Bomben und Todesschreie lassen das Blut gefrieren, bevor BLOOD VENGEANCE zur totalen Vernichtung der Menschheit überschreiten. Blast-Drumming, Stakkato-Riffs und Vocals der harten Sorte prägen das Erscheinungsbild der gesamten Platte. Zwischenzeitlich tauchen unvermittelt geile, fast schon klare Riffs auf und lockern die Soundwand, die einen förmlich in den Sessel drückt, ein wenig auf. Technisch klingt die Sache einwandfrei. Zahlreiche abrupte Tempowechsel werden permanent eingestreut und auch sehr gut umgesetzt, doch wirken die Songs dabei oft zerstückelt und eine wirkliche Struktur kann sich leider nicht aufbauen.
Für Fans von Empaligon oder Katharsis (Ger) sicherlich ein oder zwei Ohren wert, für mich allerdings bleibt auf Grund der oben beschriebenen Gründe kein wirklich gutes Ende offen. BLOOD VENGEANCE knüppeln sich nur durch ihr Album. Die vielgerühmte Emotionalität bleibt dabei leider auf der Strecke und hinterlässt daher bei mir nur ein Schulterzucken. Ebenfalls hart ist die extrem kurze Spielzeit von sage und schreibe 25 Minuten! Das hätte ruhig ein wenig mehr sein können.
5/10 Punkten
Skollvaldr für metallized.de
Label: Obscure Abhorrence Productions
VÖ: 2005
Genre: Black Metal
Homepage: www.bloodvengeance.com
Besetzung: Necrosadist - vocals
Necrophobiac - bass, guitars
Goathammer – drums
Tracklist:
1.Intro 00:57
2.Attack by command 02:36
3.Iron warfare 03:25
4.Bleed 02:36
5.Last day of humanity 02:51
6.Murder in mind 02:55
7.Portal to hell 02:29
8.Panzerschlag 03:09
9.Warcult vengeance 04:35
Gesamtspielzeit: 25:33
Ebenfalls als Neuauflage erschienen, ist nun die Langrille “Iron Warfare” von BLOOD VENGEANCE. Als CD auf 1000 Stück limitiert gewesen, legt man nun die selbe Skala bei der LP an. Diese ist sogar als Gatefold und Picture LP erschienen! Fette Aufmachung! So mag ich das.
Wo mir Obscure Abhorrence noch gut gefallen hat, schaffen das BLOOD VENGEANCE nicht. BLOOD VENGEANCE spielen Black Metal, und zwar den der ganz harten Sorte. Ein Geknüppel und Gebolze von vorne bis hinten.
Schon das kurze Intro zeigt die Marschrichtung an und diesmal ist der Satz „Black Metal ist Krieg“ sogar vollkommen richtig gewählt. Marschierende Truppen, Maschinengewehre, Bomben und Todesschreie lassen das Blut gefrieren, bevor BLOOD VENGEANCE zur totalen Vernichtung der Menschheit überschreiten. Blast-Drumming, Stakkato-Riffs und Vocals der harten Sorte prägen das Erscheinungsbild der gesamten Platte. Zwischenzeitlich tauchen unvermittelt geile, fast schon klare Riffs auf und lockern die Soundwand, die einen förmlich in den Sessel drückt, ein wenig auf. Technisch klingt die Sache einwandfrei. Zahlreiche abrupte Tempowechsel werden permanent eingestreut und auch sehr gut umgesetzt, doch wirken die Songs dabei oft zerstückelt und eine wirkliche Struktur kann sich leider nicht aufbauen.
Für Fans von Empaligon oder Katharsis (Ger) sicherlich ein oder zwei Ohren wert, für mich allerdings bleibt auf Grund der oben beschriebenen Gründe kein wirklich gutes Ende offen. BLOOD VENGEANCE knüppeln sich nur durch ihr Album. Die vielgerühmte Emotionalität bleibt dabei leider auf der Strecke und hinterlässt daher bei mir nur ein Schulterzucken. Ebenfalls hart ist die extrem kurze Spielzeit von sage und schreibe 25 Minuten! Das hätte ruhig ein wenig mehr sein können.
5/10 Punkten
Skollvaldr für metallized.de