Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Musikgeschmack?
hab darüber nen interessanten thread gelesen in nem anderen forum....und da
wollte ich mal gucken was hier raus kommt....
warum gefällt einem die musik sparte xy und andere findet man grauenhaft???
gibts da vieleicht irgendwelche theorien dazu oder sowas bzw was denkt ihr?
Zephirus
22.01.2005, 16:36
was ist xy?
Hm, vl liegt das daran, dass man von Anfang an für eine bestimmte Musikrichtung gepolt ist, in meinem Fall jetzt Metal, so dass man von Anfang an nix andres ausser dieser Musikrichtung mögen kann...
Ich hab mir aber auch überlegt, dass es vl daran liegen kann mit welcher Art von Musik man großgeworden ist, in meinem Fall auch Metal, so dass man an eine bestimmte Sparte von Musik gewöhnt ist und sie so als einen Teil seines Lebens betrachtet, dass man gar nicht anders kann, als diese Musik zu hören...und, wie stark vl eine bestimmte Musik das eigene Leben beeinflusst, das mag auch ein Grund dafür sein, dass man bestimmte Musikrichtungen mag und andere nicht...dies trifft jedenfalls auf mich zu, weiß nicht, wie das bei euch ist. ( I gitt, ich rieche nach Diesel...)
Original von Zephirus
was ist xy?
lol, xy ist ein Beispiel und du kannst für xy alle möglichen Musikrichtungen einsetzen...sowie HipHop oder Techno zum Beispiel...
Fallen Angel
22.01.2005, 23:13
@ zephirus: sag mal stellst du dich mit absicht so dumm oder...(zensiert)...:verwirrt:...:mauer:...
on topic:
ich denk welche musikrichtung man als gut empfindet hat ned so viel damit zu tun mit welcher musikrichtung man aufwächst, ich mein, dann müsst ich jetzt country oder pop hören weil das die musikrichtungen sind die meine eltern favorisieren, bzw bei uns läuft dauernd das radio...es könnte höchstens sein dass dadurch dann bei manchen leuten eine trotzreaktion hervorgerufen wird und die kinder dann zu extremeren bzw massenuntauglicheren sparten hingezogen werden...
für meinen teil kann ich aber bestimmt sagen dass es viel damit zu tun hat, welche musikrichtung einem, va auf emotionaler ebene am meisten zusagt, welche die gefühle wiedergibt die man selbst fühlt...
auch spielt sicherlich das soziale umfeld eine rolle, was aber ned umbedingt positiv ist in meinen augen...nehmen wir mal an, eine person fängt an eine musikrichtung zu hören "weils die andren auch hören und es cooool is (vom umfeld aber erst als cool definiert)..."...und dann daraufhin seine eigenen werte unbedacht an die der musik angleicht, da kommt erfahrungsgemäß nich viel gutes dabei raus...
Leider gibt es auf diese Frage keine Antwort.
Meine Theorie:
1. Kindheit
Die Musik, mit der man aufwächst, bleibt einem meistens im Ohr, man mag sie. Ich zum beispiel höre recht gerne Oldies udn Achtziger Jahre. Zwar setzt ich mich nicht in mein Zimmer und zeih mir ne CD rein, aber im radio oder ma nebenbei am Rechner... Die Kindheit prägt also.
2. Umgebung
Es ist, wie es ist. Der Mensch ist ein Herdentier, er ist nichts anderes als ein Mitläufer. Man kommt auf eine Musikrichtung, weil andere einen darauf stoßen, weil es cool ist und weil es gleich mit Punkt
3. einhergeht, der Einstellung, die nämlich ebenso von der Umgebung geprägt wird. Sei es, dass man sich an sie anpasst, dass man rebelliert, es sind alles normale Vorgänge.
In der heutigen Zeit definiert man sich primär durch Aussehen und Musik. Daserste ist der Blick auf die Kleidung ("gefällt sie mir?"), den Körper (Gesicht, Figur, Mimik, Gesitk etc.) und dann auf die Art zu reden und natürlich auch über Musik.
Heute tragen viele ihre Einstellung auf eine sehr offene Art und Weise zur Schau, d.h. normalerweise verbindet man mit schwarz gekleideten Menschen in Bandpullis sofort "Metaller" oder wenigstens "Richtung Metaller", während man bei normaler Kleidung gleich auf "Popper", oder "Normalo" schließt.
Dazu wird gerade von Menschen, die sich einer Gruppe zugehörig fühlen, eine unglaubliche Arroganz anderen gegenüber an den Tag gelegt.
Also beginnt die musikalische Prägung in einer "Erwachsenen-Musik" meiner Meinung nach während der Pubertät. Man bekommt über Geschwister, Freunde, Schule, dem sozialen Umfeld also Dinge mit und passt sich dem an. Dabei ist es natürlich nicht unüblich, eine Rebellion zu haben. Gerade der hier diskutierte weite Bereich des Metals oder Gothic, Dark Wave und Co. hat etwas gegen die gesellschaft, also non konformes, gegen den Strom schwimmendes.
Ich bin aus diesem Grund der festen Meinung, dass es eine Reihe von Leuten gibt, die sich also vor allem weil es "cool" ist leiten lassen, wie sie sich kleiden oder was für Musik sie hören. es ist gegen die gesellschaft oder voll der Trend oder mystisch oder vor allem, weil man soviele Freunde hat, die das ja auch mögen.
Und da kommt das nächste Problem. Ich habe vorhin schon einmal angesprochen, wie arrogant solche Gruppen sind. Das heißt, sie definieren sich so sehr über etwas äußerliches, das anders aussehende keine Chance haben. und dabei sind gearde die, die sich ach so tolerant schimpfen, die, die am intolerantesten sind... :rolleyes:
Fazit: Wir lassen uns durch äußere soziale Einflüsse während unser Kindheit/Pubertät in gewisse musikalische Richtungen leiten. Da man in der Pubertät dazu noch relativ sprunghaft ist, kommt es vor, das binnen kurzer zeit gesprungen wird, da man auch seinen freundeskreis wechselt oder die erste Liebe in die Brüche geht etc.
Die Wissenschaft geht im Übrigen davon aus, das man mit 17-18 Jahre etwa seinen Musikgeschmack endgültig geprägt hat, also am Ende der Pubertät. Man beginnt nämlich anders zu denken, vor allem nimmt die Wichtigkeit von Gruppen, Cliquen und Zwängen wieder ab.
Monsieur_Santos
19.02.2005, 14:27
Das mit der theorie vom "kommt drauf an mit welcher musik man großgeworden is" das halt ich nicht umbedingt für sinnvoll.
Meine Mutter hat ihr leben lang nur barbara streisand und grace jones schnulzen gehört und zuckt schon bei FM4 aus.
ich denke musik hat viel mit dem persönlichen charakter zu tun.
verwesungsfarben
19.02.2005, 19:38
ich denke es kommt darauf an wie man sich in eine bestimmte musikrichtung einfügen kann,welche die momentanen gefühle wiederspiegelt und in welcher stimmung man ist ...
Ich denke das der Musikgeschmack sehr viel durch äußere Soziale Einflüsse geprägt wird. Schaut doch mal z.B. in den USA in ein Getto da werdet ihr wohl kaum jemand finden der nicht Hip Hop oder Rap hört. ganz einfach weil ihr ganzes Soziales Umfeld sie darauf bringt z.B. das es cool ist.
Monsieur_Santos
19.02.2005, 23:35
Dann machen wir halt eine umfrage wieviele der hier versammelten metalhörer aus der arbeiter- und wieviele aus der bürger-klasse kommen...
Also ich würde schon sagen, dass die Musik mit der man aufwächst viel mit dem späteren Musikgeschmack zu tun hat.
Bei mir war es so, das schon mein Vater mehr Rockmusik gehört hat und auch meine Mum is mehr für "handgemachte" Musik zu haben.
Ich denke, wenn meine Eltern mehr 80's Synthipop gehört hätten wär ich nicht schon mit 12 Jahren zu Bands wie Iron Maiden oder AC/DC gekommen.
Der Musikgeschmack entwickelt sich außerdem ein lebenlang weiter. Ich hab wie gesagt mit Bands wie Maiden begonnen und höre jetzt Sachen wie Amon Amarth, Graveworm, Vintersorg, Moonsorrow usw., hab aber nie aufgehört Bands wie Maiden oder Guardian weiterzuhören.
Naja, mein Vater hört Blasmusik meine Mutter Schlager/Pop.
Von daher glaub ich nicht, dass ich dadurch beeinflusst wurde.
Dass ich härtere Musik höre weil das in meinem Freundeskreis als "cool" gilt kann auch nicht sein.
Schließlich war ich in meinem Freundeskreis der erste der Metal hörte.
Mittlerweile hab ich 3-4 Leute aus meinem Freundeskreis auch auf den Geschmack gebracht und ein paar andere Leute mit ähnlichem Musikgeschmack kennengelernt.
Der Großteil hier hört aber weiterhin HipHop/Pop usw.
Mein erster Kontakt zu "härterer" Musik waren die Onkelz (ja steinigt mich!), vorher habe ich auch mehr so "dies und das" (was halt in den Charts war) gehört.
Nach den Onkelz kamen dann auch mal n bisschen Metallica, Maiden (die gewöhnlichen Einstiegsdrogen halt). Mittlerweile hör ich hauptsächlich Death/Thrash/Viking.
Gelegentlich auch mal Black/Gothic/Power.
Original von Monsieur_Santos
Dann machen wir halt eine umfrage wieviele der hier versammelten metalhörer aus der arbeiter- und wieviele aus der bürger-klasse kommen...
Das haste jetzt falsch verstanden ich hab das nicht auf den Gesellschaftlichen Status bezogen sondern darauf was für Soziale erfahrungen jemand früh in seinem Leben macht. das ist ganz entscheident für den Musik geschmack denke ich.
Beschissen
20.02.2005, 13:17
Seh ich genauso, die Sozialisation spielt da eine ganz entscheidende Rolle. Dazu ein kleiner Buchtipp:
Klaus Farin - Jugendkulturen zwischen Kommerz & Politik (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3910079415/qid=1108901337/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-6600883-0368838)
Denn Musik ist ja nicht nur Musik sondern meist auch Teil eben einer Jugendkultur. Nach dem Buch überlegt man vielleicht obs nich besser ist, MTV & Co. aus dem Fernseher zu löschen.
Der gute Mann hat noch viel mehr geschrieben, nicht nur für angehende Soziologen.
ShadowDragon
19.03.2005, 16:52
Ich denke man kann das so begründen :
Man geht von seiner eigenen Musikrichtung immer aus, da diese einem selbstgefällt, man ist in dem Glauben, sie sei' die beste oder zumindest besser als andere. Dies wirklich objektiv beurteilen kann man doch eigentlich nur wenn man dies aus mehreren Perspektiven betrachtet, weswegen ich es ein bisl bescheuert finde wenn jeder Metalhead egal zu welchem Hip Hop sagt er sei' beschissen, man erinnere sich an die 80er wo Hip Hop noch ernst war (Sozialkritische Texte, Armut, Raub, Tod usw.), ist Hip Hop doch dann in den 90er auch immer mehr in die Öffentlichkeit getreten und hat sein Image gewechselt, z.B. das in Videos (fast) immer irgendwelche Tussen halbnackt rumhüpfen es um Geld,Essen,Autos etc geht. Ich will damit sagen, dass man andere Genres nicht sofort ablehnen kann ohne zuvor gehört zu haben, hinterher kann man immernoch sagen, dass es einem nicht gefällt. Versteht mich nicht falsch ich will hier nicht Hip Hop als eine aufwendige Musikrichtung hinstellen, sondern versuche des nur anem Beispiel zu erklären. Nen Hip Hoper denkt doch im Grunde ähnlich wie wir, lehnt uns ab weil wir nicht so sind wie er und umgekehrt. Solange man von sich selbst überzeugt ist man hört das einzig wahre, wird man nie an Objektivität gewinnen und Vorurteile ablegen können.
Salve!
Ja interessantes Thema, vorallem für leute wie mich die ja von Metal über House, HipHop und Trance bis hin zu Pop fast alles hören... ^^
Also ich denke, das ist eine ganz subjektive Wahrnehmung... es gibt doch einfach Dinge die man schön findet, genauso wie man manche Menschen schön findet und andere nicht.... Musik dringt in die seele und löst Gefühle aus...!
Ich liebe imme rnoch viel Musik die ich in meiner Kindheit hörte zB Jennifer Rush, Tracy Chapman, Interzone oder Metallica...genauso gibt es aber auch Musik die ich als Kind zu hören bekommen habe die mir heute nicht mehr gefällt wie zB Volksmusik von meiner Oma...
Menschen in meiner Umgebung hören auch ganz unterschiedliche Musikstile
und ich finde die Vielfalt gut ;)
Musik muss irgendetwas in mir auslösen, dass es sie wert macht gehört zu werden..egal ob Metal, Gothic, Pop oder HipHOP ^^
Aure
Antaia
Original von ShadowDragon
Ich denke man kann das so begründen :
Man geht von seiner eigenen Musikrichtung immer aus, da diese einem selbstgefällt, man ist in dem Glauben, sie sei' die beste oder zumindest besser als andere. Dies wirklich objektiv beurteilen kann man doch eigentlich nur wenn man dies aus mehreren Perspektiven betrachtet, weswegen ich es ein bisl bescheuert finde wenn jeder Metalhead egal zu welchem Hip Hop sagt er sei' beschissen, man erinnere sich an die 80er wo Hip Hop noch ernst war (Sozialkritische Texte, Armut, Raub, Tod usw.), ist Hip Hop doch dann in den 90er auch immer mehr in die Öffentlichkeit getreten und hat sein Image gewechselt, z.B. das in Videos (fast) immer irgendwelche Tussen halbnackt rumhüpfen es um Geld,Essen,Autos etc geht. Ich will damit sagen, dass man andere Genres nicht sofort ablehnen kann ohne zuvor gehört zu haben, hinterher kann man immernoch sagen, dass es einem nicht gefällt. Versteht mich nicht falsch ich will hier nicht Hip Hop als eine aufwendige Musikrichtung hinstellen, sondern versuche des nur anem Beispiel zu erklären. Nen Hip Hoper denkt doch im Grunde ähnlich wie wir, lehnt uns ab weil wir nicht so sind wie er und umgekehrt. Solange man von sich selbst überzeugt ist man hört das einzig wahre, wird man nie an Objektivität gewinnen und Vorurteile ablegen können.
Ich wäre ja heilfroh wenn ich von mir behaupten könnte Hip Hop noch nie gehöhrt zu haben. nur das läst sich ja wohl kaum vermeiden. Insofern denke ich kann ich hier schon behaupten dass Ich eine Meinung zu Hip Hop habe die nicht auf Vorurteilen basiert, aber andersrum die Hip Hopper die Metal noch nie gehört haben schreien am lautesten was es doch für ein kranker scheiß ist.
ShadowDragon
20.03.2005, 18:33
Ich wäre ja heilfroh wenn ich von mir behaupten könnte Hip Hop noch nie gehöhrt zu haben. nur das läst sich ja wohl kaum vermeiden. Insofern denke ich kann ich hier schon behaupten dass Ich eine Meinung zu Hip Hop habe die nicht auf Vorurteilen basiert, aber andersrum die Hip Hopper die Metal noch nie gehört haben schreien am lautesten was es doch für ein kranker scheiß ist.
ja, das ist der entscheidende Fakt, 98 % aller Hibba Hobba sind so, die jenigen die sich in meinem Freundeskreis befinden tolerieren sogar Black und Death Metal, sollten sichn paar Hopper nen Beispiel dran nehmen..
Ich würd sagen,meinen Musikgeschmack habe ich von meinen Eltern ererbt. Ich höre unter anderem die selben Bands wie meine Eltern früher, ohne sie jemals von ihnen vorgespielt bekommen zu haben. Ich bin einfach von selbst drauf gekommen. Als sie dann ihre alte Plattensammlung ausgegraben haben, war das für mich besser als Weihnachten.
Ich steh auf lange Haare, genauso wie mein Vater früher, aber ob das ererbt is lässt sich abstreiten:D
PS: für eventuelle Schreib- und Gramatikfehler entschuldige ich mich im Voraus. Bin noch ein bisschen besoffen;)
Schrumpfgermane
15.01.2006, 11:59
Also ich will jetzt mal die These mit der Kindheitsmusik untergraben. Mir ist aufgefallen das kinder (ich hab ne klein schwester...9 jahre) eine Neigung haben simple musik zu hören z.B. Techno und bei meiner Schwester ist Metal mal ganz sicher Kindheitsmusik weil erstens mein Zimmer neben ihrem ist und zweitens meine Mutter ebenfalls gerne SFU und Rammstein hört, nur sie mag Gigi Dagostino (wenn den hier jemand kennt :D) also muss das vielleicht mit dem Character oder der Erziehung (nicht Musikalisch) zusammen hängen.
Bei mir weiss ich halt noch das ich halt früher alles mit gehört habe von 50cent bis CC, hab das halt über mich ergehen lassen mit so ca. 16 hab ich dann doch irgend wie angefangen Metal zuhören aber ich hätte genausogut bei reagge landen können weil das mein Altervorderer gerne hört....................
tyler durden
06.12.2006, 12:49
Wirklich sehr interessantes thema.
Sicher liegt die ursache für den musikgeschmack an den genannten sachen wie sozialisation und so. Aber nicht nur. Geschmack ist meiner ansicht nach etwas "angeborenes", sehr individuelles. Selbst wenn alle um mich rum etwas mögen heißt das noch lange nicht daß ich es auch mag.
Wie ich das sehe wird die persönlich favorisierte Musikrichtung durch sehr viele Faktoren bestimmt:
Kindheit:
Wenn man eine bestimmte Musikrichtung vor allem in jungen Jahren oft hört, so erwecken sie Erinnerungen.
Wenn diese positiv geprägt sind, dann gilt das Gleiche höchstwahrscheinlich auch für die Musik.
Dieser Punkt trägt jedoch nur äußerst bedingt zur wirklich favorisierten Musikrichtung bei.
Erlebnisse:
Durch diverse Erlebnisse wird die Wahl einer (temporär(?)-bevorzugten) Musikrichtung auch geprägt.
Dieser Faktor ist sehr breit gefächert.
Ein wichtiger Teil ist die Filmmusik (ich habe z.B. durch "A Clockwork Orange" zu Beethoven und somit zur Klassik gefunden).
Die Wörter "Coolness" und "Bewunderung" würde ich hier auch noch anbringen.
Freizeitaktivitäten:
Auch wenn dieser Punkt hauptsächlich auf Vorurteilen beruht ist er doch wahr.
Natürlich trifft das auch nicht auf jeden zu, aber es ist zumindest ein starker Einfluss.
Ich erspare mir hier die offensichtliche Definition und nenne ein paar Beispiele:
- Kiffer: Reggae, Drum´n´Base
- Discobesucher: Techno, Industrial
- Skateboarder: Punkrock, Ska
Umgebung:
Wie schon Nord erwähnte ist es ein Unterschied ob man auf einem Basketballplatz, einem dunkeln Kerker oder einer
bunten Blumenwiese aufwächst.
Einstellung:
Es ist natürlich auch nicht weit hergeholt, dass man als Hippie eine andere Musikrichtung als als Nazi wählt.
Gesellschaftsstatus:
Auch dieser ist bedeutend, da jemand aus dem Ghetto-Viertel weniger dazu verleitet ist eine Oper zu besuchen, als
jemand, der im Anzug geboren wurde.
Alter:
Wieviele 13-Jährige würden sich mit voller Begeisterung "Carmen" anhören?
Wieviele 30-Jährige Tokio-Hotel-Fanatiker gibt es?
Und wieviele Pensionisten finden in Grindcore ihren Seelenfrieden?
Persönlichkeit:
Menschen, die gerne (anspruchsvolle) Literatur lesen, werden von den Texten der Neuen Deutschen Welle sicher weniger
erfreut sein, als über die Lyrik in der Neuen Deutschen Todeskunst.
Mit ähnlicher Logik werden sich Jugendliche auch eher bei "Slayer" als bei "Mozart" mit Bier bewerfen.
Persönliche Wertigkeit der Musik:
Menschen, die Musik nur als Hintergrundunterhaltung beim Arbeiten oder Autofahren anerkennen, werden wahrscheinlich
nie Black Metal hören, da ihr Gehör soetwas nicht innerhalb eines kurzen Augenblicks akzeptiert.
Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Faktoren (wie z.B. Kultur oder temporärer Gefühlszustand).
(oh, das ich ja mein erster beitrag - hallo miteinander :D)
Refugium
03.03.2007, 20:20
[quote]Original von elend
Wie ich das sehe wird die persönlich favorisierte Musikrichtung durch sehr viele Faktoren bestimmt:
Kindheit:
Wenn man eine bestimmte Musikrichtung vor allem in jungen Jahren oft hört, so erwecken sie Erinnerungen.
Wenn diese positiv geprägt sind, dann gilt das Gleiche höchstwahrscheinlich auch für die Musik.
Dieser Punkt trägt jedoch nur äußerst bedingt zur wirklich favorisierten Musikrichtung bei.
Erlebnisse:
Durch diverse Erlebnisse wird die Wahl einer (temporär(?)-bevorzugten) Musikrichtung auch geprägt.
Dieser Faktor ist sehr breit gefächert.
Ein wichtiger Teil ist die Filmmusik (ich habe z.B. durch "A Clockwork Orange" zu Beethoven und somit zur Klassik gefunden).
Die Wörter "Coolness" und "Bewunderung" würde ich hier auch noch anbringen.
Freizeitaktivitäten:
Auch wenn dieser Punkt hauptsächlich auf Vorurteilen beruht ist er doch wahr.
Natürlich trifft das auch nicht auf jeden zu, aber es ist zumindest ein starker Einfluss.
Ich erspare mir hier die offensichtliche Definition und nenne ein paar Beispiele:
- Kiffer: Reggae, Drum´n´Base
- Discobesucher: Techno, Industrial
- Skateboarder: Punkrock, Ska
Umgebung:
Wie schon Nord erwähnte ist es ein Unterschied ob man auf einem Basketballplatz, einem dunkeln Kerker oder einer
bunten Blumenwiese aufwächst.
Einstellung:
Es ist natürlich auch nicht weit hergeholt, dass man als Hippie eine andere Musikrichtung als als Nazi wählt.
Gesellschaftsstatus:
Auch dieser ist bedeutend, da jemand aus dem Ghetto-Viertel weniger dazu verleitet ist eine Oper zu besuchen, als
jemand, der im Anzug geboren wurde.
Alter:
Wieviele 13-Jährige würden sich mit voller Begeisterung "Carmen" anhören?
Wieviele 30-Jährige Tokio-Hotel-Fanatiker gibt es?
Und wieviele Pensionisten finden in Grindcore ihren Seelenfrieden?
du hast so ziemlich alles erwähnt......... ;)
Fazit....ALLES kann nichts muß den Geschmack beeinflußen....also ist der Geschmack eine der relativsten Sachen auf dieser Erde.... :cool:
tyler durden
03.03.2007, 22:01
Original von DevilMan
Fazit....ALLES kann nichts muß den Geschmack beeinflußen....also ist der Geschmack eine der relativsten Sachen auf dieser Erde.... :cool:
Schön auf'n Punkt gebracht. Kurz und prägnant.
Ich glaube das man irgendwann in seinem Leben eine Art von Musik hört die einen im Innersten berührt und diese Mucke will man dann auch sein Leben lang hören. Ob das nun Metal, Schlager oder sonstwas ist, sei dahingestellt.
Mir ging es jedenfalls so. Und vielen Metallern die ich kenne auch. Irgendwann, meistens schon in jungen Jahren, hat man zum ersten Mal Metal gehört und die Musik hat einen sofort umgehauen. Bei mir war es damals ein Tape das ich mit 16 zugeschickt bekommen habe von einem Brieffreund, zu der Zeit war ich Punk. Auf dem Tape war Black Sabbath, Metallica und Motörhead wenn ich nicht irre.....und mich hats umgehauen. Von da an war ich dem Metal "verfallen", bis heute...mein Geschmack im Metal hat sich auch im Laufe der Jahre verändert.
Ich kann mit Sicherheit sagen das Metal die Musik ist, die mich am meisten berührt hat bisher.
Cauterizer
05.03.2007, 10:09
Original von Hex
[...]
Ich kann mit Sicherheit sagen das Metal die Musik ist, die mich am meisten berührt hat bisher.
hm, das is auch ganz verständlich!
immerhin glaube ich (auch..) nicht, dass sich irgendjemand mit 0815 pop gedudel ala "oh, ich bin so verliebt..." & co identifizieren kann/will, wenn sich er oder sie wirklich damit beschäftigen würde...
außerdem hat sowas ja meist null aussage geschweige denn sinn!
das, was bei "radiomusik" schlechthin im vordergrund steht, sind verkaufszahlen, also könnte (nein, man kann!) sich hinstellen und dubi dam dam singen, und die, gemeinhin als affen zu bezeichnende mehrheit der bevölkerung kauft diesen mist dann... :mauer:
aber egal, im großen und ganzen finde ich, hier wurde bereits alles gesagt, also bin ich jetzt still, bevor ich noch nen kotz-auf-kommerz-anfall bekomme...
tyler durden
05.03.2007, 11:13
Original von Cauterizer
Original von Hex
[...]
Ich kann mit Sicherheit sagen das Metal die Musik ist, die mich am meisten berührt hat bisher.
hm, das is auch ganz verständlich!
immerhin glaube ich (auch..) nicht, dass sich irgendjemand mit 0815 pop gedudel ala "oh, ich bin so verliebt..." & co identifizieren kann/will, wenn sich er oder sie wirklich damit beschäftigen würde...
außerdem hat sowas ja meist null aussage geschweige denn sinn!
das, was bei "radiomusik" schlechthin im vordergrund steht, sind verkaufszahlen, also könnte (nein, man kann!) sich hinstellen und dubi dam dam singen, und die, gemeinhin als affen zu bezeichnende mehrheit der bevölkerung kauft diesen mist dann... :mauer:
aber egal, im großen und ganzen finde ich, hier wurde bereits alles gesagt, also bin ich jetzt still, bevor ich noch nen kotz-auf-kommerz-anfall bekomme...
Was man nicht versteht verurteilt man...
Kenne durchaus Leute die Schlager und volkstümliches Gedudel hören, sich damit auch wirklich beschäftigen, die CDs sammeln usw. Nicht mein Ding aber ihres.
Leben und leben lassen. Dafür verstehen die nicht daß man sich ernsthaft mit Metal beschäftigen und dafür Geld ausgeben kann.
Was solls, man muß nicht alles verstehen.
possessed
05.03.2007, 11:38
Original von tyler durden
Original von Cauterizer
Original von Hex
[...]
Ich kann mit Sicherheit sagen das Metal die Musik ist, die mich am meisten berührt hat bisher.
hm, das is auch ganz verständlich!
immerhin glaube ich (auch..) nicht, dass sich irgendjemand mit 0815 pop gedudel ala "oh, ich bin so verliebt..." & co identifizieren kann/will, wenn sich er oder sie wirklich damit beschäftigen würde...
außerdem hat sowas ja meist null aussage geschweige denn sinn!
das, was bei "radiomusik" schlechthin im vordergrund steht, sind verkaufszahlen, also könnte (nein, man kann!) sich hinstellen und dubi dam dam singen, und die, gemeinhin als affen zu bezeichnende mehrheit der bevölkerung kauft diesen mist dann... :mauer:
aber egal, im großen und ganzen finde ich, hier wurde bereits alles gesagt, also bin ich jetzt still, bevor ich noch nen kotz-auf-kommerz-anfall bekomme...
Was man nicht versteht verurteilt man...
Kenne durchaus Leute die Schlager und volkstümliches Gedudel hören, sich damit auch wirklich beschäftigen, die CDs sammeln usw. Nicht mein Ding aber ihres.
Leben und leben lassen. Dafür verstehen die nicht daß man sich ernsthaft mit Metal beschäftigen und dafür Geld ausgeben kann.
Was solls, man muß nicht alles verstehen.
Eben und da beißt sich die Schlange in den Schwanz,also relativiert sich die Aussage: Leben und leben lassen,wenn von den anderen kein Verständnis kommt warum dann selber Verständnis zeigen?
Ich fühl mich in diesem Thema nicht betroffen,ich wollte das nur generell geschrieben haben.
possessed
tyler durden
05.03.2007, 12:31
Original von possessed
Eben und da beißt sich die Schlange in den Schwanz,also relativiert sich die Aussage: Leben und leben lassen,wenn von den anderen kein Verständnis kommt warum dann selber Verständnis zeigen?
Hm, find nicht daß sich da was relativiert. Meiner Ansicht nach ist es ein Unterschied ob ich verstehen kann daß jemand einen bestimmten Musikgeschmack hab oder ob ich Verständnis dafür hab daß Geschmäcker eben verschieden sind. Ich versteh zwar nicht daß man so 'nen Schrott hören kann aber ich laß die Leute so leben wie sie meinen und geh ihnen nicht damit auf'n Keks daß ich ihnen sag "Hey, wie kann man so 'ne Scheiße hören, hör lieber Metal!" Andersrum genauso. Außerdem laufen mir solche Leute ja nicht ständig übern Weg. Man kennt sich eben und sieht sich mal jahrelang gar nicht oder so.
Original von Hex
Ich glaube das man irgendwann in seinem Leben eine Art von Musik hört die einen im Innersten berührt und diese Mucke will man dann auch sein Leben lang hören.
Das is, meiner Meinung nach, falsch.... Wie viele Renter gibts denn die in ihrer Jugend für den Metal gestorben wären und sich jetzt die Spatzen reinziehen??? Schau dir nur mal den Ozzy an, was hört der denn heut bzw was macht der heut für mucke? Ruhige, wie man es sich einfach im alter wünscht. Oder schon mal nen Opi im Moshpit gesehen???
Geschmack verändert sich laufend.
Agent Orange
05.03.2007, 17:21
Original von Elgolas
Original von Hex
Ich glaube das man irgendwann in seinem Leben eine Art von Musik hört die einen im Innersten berührt und diese Mucke will man dann auch sein Leben lang hören.
Das is, meiner Meinung nach, falsch.... Wie viele Renter gibts denn die in ihrer Jugend für den Metal gestorben wären und sich jetzt die Spatzen reinziehen??? Schau dir nur mal den Ozzy an, was hört der denn heut bzw was macht der heut für mucke? Ruhige, wie man es sich einfach im alter wünscht. Oder schon mal nen Opi im Moshpit gesehen???
Geschmack verändert sich laufend.
naja.. schonmal nachgedacht, dass es zu der zeit, als die opis jung waren nur volkssmusik gab und KEINEN metal??
mein vater ist knapp über 60, in seiner jugend war rock'n'roll ganz neu modern, das hört er bis heute
wie viele leute im alter von mitte 4 bis mitte 50 gibts bitte die stones und beatles fans sind?
und im publikum von black sabbath befinden sich durchaus leute, die damals jung waren, und zwar viele (war selbst auf keine konzert, weiss das aber von nem freund, der letztes jahr auf nem konzert war)
und das mit ozzy stimmt auch nicht, sein letztes studioalbum (von 2002) war immernoch derselbe stil heavy metal, den der schon immer gemacht hat, da war halt diese eine ballade drauf, und davon gabs schon mehrere in seiner karriere
Original von Elgolas
Oder schon mal nen Opi im Moshpit gesehen???
da fällt mir spontan das video "One by One" von Immortal ein,da is auch so ein geiler opa mit grauen langen haaren und grauen vollbart und sonnenbrille :cool:
mfg
Original von limp_killer05
da is auch so ein geiler opa mit grauen langen haaren und grauen vollbart und sonnenbrille :cool:
ich weiss was du meinst.... http://www.youtube.com/watch?v=ekWP7P5M528 :D
Count Carnage
05.03.2007, 18:17
achso.. ich dachte, ihr redet von mr. singh
Heidenherz
05.03.2007, 18:41
he, he. Ich bin mit 45 ja auch net mehr der frischeste ;) In meiner Jugend waren so Sachen wie Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath u.s.w. bei mir angesagt. Und von sowas kommt man auch im Alter nicht weg. Heut hör ich meistens Black/Pagan Metal (ja das gabs damals noch nich)
Und von wegen ruhige Mucke, da lass ich nur Doom in all seinen Variationen an mein trainiertes Ohr ;)
Den Moshpit erspar ich mir wegen Rückenproblemen mittlerweile, aber jucken tuts mich immer noch.
Wenn mir jetzt noch einer mit den Spatzen, Herzbuben.... kommt dann aber :viking: :fight:
Andi.7779
05.03.2007, 20:03
Original von Elgolas
...Schau dir nur mal den Ozzy an, was hört der denn heut bzw was macht der heut für mucke? Ruhige, wie man es sich einfach im alter wünscht. Oder schon mal nen Opi im Moshpit gesehen???
Geschmack verändert sich laufend.
Das der Geschmack sich laufend ändernd, da muss ich Dir Recht geben! Allerdings macht Ozzy mMn immer noch die gleiche Mucke wie vor 20 Jahren, denke dass Du dich auf das Lied ''Dreamer'' beziehst. Der Rest der ''Down To Earth''-Scheibe ist keineswegs ruhig oder lahmarschig!
Und ruhige Lieder hatte Mr. Osbourne auch schon immer... ;)
Waldheini
18.04.2007, 15:15
Hab neulich beim Zappen das Video von Jan Delay (oder so) "Im Arsch" gesehen und fand's (oh schreck!) nicht mal so übel.
Original von Count Carnage
achso.. ich dachte, ihr redet von mr. singh
Haha, yeah, Singh rules! Verdammt cooler Typ! So will ich dann auch ma werden im "hohen Alter" ;)
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