Obsidian
12.02.2006, 14:30
http://www.wunder2004.de/sf/dagor.jpg
Label: Obscure Abhorrence
VÖ-Jahr: 2005
Genre: Black Metal
http://www.mor-dagor.de/
Tracklist:
Throne Of Flesh (http://www.mor-dagor.de/mp3/Throne_of_Flesh.mp3)
Fistfucked In Paradise
Drenched In Blood
Corpus Christii
Diabolical Inferno
Necropedophilia (http://www.mor-dagor.de/mp3/Mor_Dagor-Necropedophilia.mp3)
Memento Mori
„Wer würde, ganz abgesehen von der Gefahr, die das schauderhafte, unbekannte Meer bietet, Kleinasien oder Afrika oder Italien verlassen, um nach Germanien zu ziehen mit seinen hässlichen Landschaften, dem rauhen Klima, dem trostlosen Äußeren - es sei denn, es ist seine Heimat?“
Tacitus - Germania
Obacht, geehrter Leser! Hier spricht der Lokalpatriot aus dem Schreiberling.
Denn die werten Kollegen von „Mor Dagor“ entstammen dem kruppschen Industriekessel! Dies mal allgemein vorweg.
Was wird heutzutage nicht alles unter dem Deckmantel „Black Metal“ unter die finanziell gesicherte Masse verstreut. „Symphonic Ambient Black Metal“, „Romantic Vampire Black Metal“, „Folk Pagan Black Metal“ und mindestens 3000 weitere innovative Geniestreiche der modernen Musiklandschaft.
Wenn ich jetzt mit der These aufwarte, Mor Dagor spielen Black Metal, welchen Wert hat diese Aussage?
Nun gut, gehen wir doch etwas ins Detail. Angereichert wird der Rundling mit einer recht untypischen Produktion, nicht frostbitten 2-Spuren Sumpf, sondern kraftvoll und schneidend. Nehmen wir doch Dark Funeral oder auch Marduk als Anhaltspunkte. Dazu gesellt sich ein absolut übermenschlich gespieltes Schlagzeug, taktgenau, variabel, dynamisch!
Zum schmackhaften Black Metal Cocktail gesellen sich zentnerschwere Death und leichte Thrash Einflüsse, die das nötige Maß an Geschwindigkeit hinzufügen. Riffing-technisch bewegen wir uns ebenfalls im gehobenem Niveau, so dass eigentlich wenig für gepflegte Nackenschmerzen fehlen dürfte.
Sicherlich kann man in diesem Zusammenhang nicht über Aspekte wie „Gesamtkunstwerk“ oder ähnlichem debattieren. Sagen wir es einfach mal ganz trocken, Mor Dagor sind die Sodom des Black Metal. Das dürfte wohl als Kaufempfehlung reichen... Wer erdigen, ehrlichen Metal mag, wird viel Freude an diesem Geschoss haben.
Noch ein paar abschließende Worte zum Label „Obscure Abhorrence Productions“ (http://www.obscure-abhorrence.com). Nicht nur, dass nun seit geraumer Zeit beständig hervorragende Releases veröffentlicht werden. Nein, die Herren meinen auch noch, dem Schreiber limitierte LP Versionen als Promoexemplare zu senden. Unterstützt bitte dieses mittlerweile essentielle Untergrund Label, bevor ihr den Majors eure sauer verdienten Euronen in den Rachen stopft.
In diesem Sinne:
casus belli
Bewertung: 7,5/10 Punkten
Obsidian
Label: Obscure Abhorrence
VÖ-Jahr: 2005
Genre: Black Metal
http://www.mor-dagor.de/
Tracklist:
Throne Of Flesh (http://www.mor-dagor.de/mp3/Throne_of_Flesh.mp3)
Fistfucked In Paradise
Drenched In Blood
Corpus Christii
Diabolical Inferno
Necropedophilia (http://www.mor-dagor.de/mp3/Mor_Dagor-Necropedophilia.mp3)
Memento Mori
„Wer würde, ganz abgesehen von der Gefahr, die das schauderhafte, unbekannte Meer bietet, Kleinasien oder Afrika oder Italien verlassen, um nach Germanien zu ziehen mit seinen hässlichen Landschaften, dem rauhen Klima, dem trostlosen Äußeren - es sei denn, es ist seine Heimat?“
Tacitus - Germania
Obacht, geehrter Leser! Hier spricht der Lokalpatriot aus dem Schreiberling.
Denn die werten Kollegen von „Mor Dagor“ entstammen dem kruppschen Industriekessel! Dies mal allgemein vorweg.
Was wird heutzutage nicht alles unter dem Deckmantel „Black Metal“ unter die finanziell gesicherte Masse verstreut. „Symphonic Ambient Black Metal“, „Romantic Vampire Black Metal“, „Folk Pagan Black Metal“ und mindestens 3000 weitere innovative Geniestreiche der modernen Musiklandschaft.
Wenn ich jetzt mit der These aufwarte, Mor Dagor spielen Black Metal, welchen Wert hat diese Aussage?
Nun gut, gehen wir doch etwas ins Detail. Angereichert wird der Rundling mit einer recht untypischen Produktion, nicht frostbitten 2-Spuren Sumpf, sondern kraftvoll und schneidend. Nehmen wir doch Dark Funeral oder auch Marduk als Anhaltspunkte. Dazu gesellt sich ein absolut übermenschlich gespieltes Schlagzeug, taktgenau, variabel, dynamisch!
Zum schmackhaften Black Metal Cocktail gesellen sich zentnerschwere Death und leichte Thrash Einflüsse, die das nötige Maß an Geschwindigkeit hinzufügen. Riffing-technisch bewegen wir uns ebenfalls im gehobenem Niveau, so dass eigentlich wenig für gepflegte Nackenschmerzen fehlen dürfte.
Sicherlich kann man in diesem Zusammenhang nicht über Aspekte wie „Gesamtkunstwerk“ oder ähnlichem debattieren. Sagen wir es einfach mal ganz trocken, Mor Dagor sind die Sodom des Black Metal. Das dürfte wohl als Kaufempfehlung reichen... Wer erdigen, ehrlichen Metal mag, wird viel Freude an diesem Geschoss haben.
Noch ein paar abschließende Worte zum Label „Obscure Abhorrence Productions“ (http://www.obscure-abhorrence.com). Nicht nur, dass nun seit geraumer Zeit beständig hervorragende Releases veröffentlicht werden. Nein, die Herren meinen auch noch, dem Schreiber limitierte LP Versionen als Promoexemplare zu senden. Unterstützt bitte dieses mittlerweile essentielle Untergrund Label, bevor ihr den Majors eure sauer verdienten Euronen in den Rachen stopft.
In diesem Sinne:
casus belli
Bewertung: 7,5/10 Punkten
Obsidian