JohnLemon
28.03.2006, 17:11
Also irgendwie hab' ich das Gefühl, dass sich die Metal-Szenen im Osten und Westen Deutschlands arg unterscheiden.
Am letzten Samstag war ich in Truckenthal (dort findet auch das Nightmare Before Summer-Festival statt) mit meiner ganzen Saubande auf einem Konzert und ich habe wieder einmal folgendes festgestellt:
- man ging sehr familär untereinander um, egal ob man sich kannte oder nicht
- die Stimmung vor der Bühne war einfach besser
Auch bei der leiblichen Versorgung ist mir ein Unterschied aufgefallen:
- Bier ist im Osten günstiger und mehr (oft unter 2€ für 0,5l)
- es gibt irgendwie immer so kleine "Spezialitäten" (am WE z.B. Erbsensuppe), ebenfalls für wenig Geld
Bevor jetzt jemand denkt, hier schwelgt ein Ostdeutscher in Selbstbeweihräucherung - ich wohn in Oberfranken und bin kein Ostdeutscher.
Aber mir sind die Sachen so einfach aufgefallen und ich fühl' mich im Ostern der BRD auf den Konzerten einfach wohler.
Was mir im Westen aufgefallen ist, ist, dass viele nur bei der Hauptband so richtig abgehen und sie die Vorbands oftmals einfach nur anschauen. Ich weiß nicht, wenn mir die Musik zusagt und zum Kopfschütteln einlädt, mach ich das, egal ob ich die Band kenne oder nicht.
Ist das bisher nur mir aufgefallen oder geht's anderen auch so?
Wenn's wirklich so ist, woran könnte das liegen?
Ich vermute ja, dass das mit der Geschichte Ostdeutschlands zusammenhängt. In der DDR durfte ja vieles nicht stattfinden bzw. fand im Geheimen statt, was evtl. diese familäre Stimmung erklären könnte.
Zumal ja auch vieles im Westen statt findet. Wenn ich mir anschaue, was im Ruhrpott z.B. alles so los ist, ich hätte da wahrscheinlich von so manchen Dingen ziemlich schnell die Schnauze voll.
Wie seht ihr das?
Ach, und dieser Thread soll hier nicht zu einem "Ost gegen West"-Krieg anfangen oder so, sondern mir sind die Dinge einfach nur mal so aufgefallen.
Am letzten Samstag war ich in Truckenthal (dort findet auch das Nightmare Before Summer-Festival statt) mit meiner ganzen Saubande auf einem Konzert und ich habe wieder einmal folgendes festgestellt:
- man ging sehr familär untereinander um, egal ob man sich kannte oder nicht
- die Stimmung vor der Bühne war einfach besser
Auch bei der leiblichen Versorgung ist mir ein Unterschied aufgefallen:
- Bier ist im Osten günstiger und mehr (oft unter 2€ für 0,5l)
- es gibt irgendwie immer so kleine "Spezialitäten" (am WE z.B. Erbsensuppe), ebenfalls für wenig Geld
Bevor jetzt jemand denkt, hier schwelgt ein Ostdeutscher in Selbstbeweihräucherung - ich wohn in Oberfranken und bin kein Ostdeutscher.
Aber mir sind die Sachen so einfach aufgefallen und ich fühl' mich im Ostern der BRD auf den Konzerten einfach wohler.
Was mir im Westen aufgefallen ist, ist, dass viele nur bei der Hauptband so richtig abgehen und sie die Vorbands oftmals einfach nur anschauen. Ich weiß nicht, wenn mir die Musik zusagt und zum Kopfschütteln einlädt, mach ich das, egal ob ich die Band kenne oder nicht.
Ist das bisher nur mir aufgefallen oder geht's anderen auch so?
Wenn's wirklich so ist, woran könnte das liegen?
Ich vermute ja, dass das mit der Geschichte Ostdeutschlands zusammenhängt. In der DDR durfte ja vieles nicht stattfinden bzw. fand im Geheimen statt, was evtl. diese familäre Stimmung erklären könnte.
Zumal ja auch vieles im Westen statt findet. Wenn ich mir anschaue, was im Ruhrpott z.B. alles so los ist, ich hätte da wahrscheinlich von so manchen Dingen ziemlich schnell die Schnauze voll.
Wie seht ihr das?
Ach, und dieser Thread soll hier nicht zu einem "Ost gegen West"-Krieg anfangen oder so, sondern mir sind die Dinge einfach nur mal so aufgefallen.