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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aeternus - HeXaeon (Dark Metal)


ILO
15.04.2006, 11:04
Aeternus - HeXaeon

http://img49.imageshack.us/img49/5906/hexaeon5bg.jpg (http://imageshack.us)

Label: Dark Essence Records
VÖ: 24.03.06
Genre: Dark Metal
Homepage: www.aeternus-darkermonument.tk

Line – Up:
Ares – Guitars, Vocals
Erik – Drums
V`gandr - Bass


Tracklist:
1. The Darkest Of Minds
2. GodHead Charlatan
3. The 9th Revolution
4. In The 3rd Dwells Oblivion
5. HeXaeon
6. Punished
7. Ageless Void
8. Christbait
9. What I Crave

Spielzeit: 33:50


Die selbsternannten Meister des Dark Metals schlagen anno 2006 erneut zu und veröffentlichen mit „HeXaeon“ ihr mittlerweile sechstes Full Length-Album.
Die Mannen um Frontmann Ares scheuen sich dabei nicht verschiedene Stilmittel in die Musik einfließen zu lassen. So enthält „HeXaeon“ eine gesunde Mischung aus Black und Death Metal Elementen, welche durch die stellenweise sehr epische Spielweise verknüpft werden und die Musik somit zu einem besonderen Klangerlebnis heranwächst. Die gesamte Produktion besitzt einen sauberen und aufgeräumten Sound, ohne das dieses Album steril wirkt. Musikalisch wird einem sehr viel Abwechslung geboten, sauber geführte Melodiebögen wechseln mit donnernden Drumparts. Schnelle, treibende Passagen wechseln mit ruhigeren Mid bis Slow-Tempo Abschnitten und über all dies thront der Gesang von Ares mit fast schon majestätischer Erhabenheit.
Schon allein beim Gesang macht sich der sehr starke Einfluss des Death Metals bemerkbar. Hinzu kommen außerdem noch die, wie bereits erwähnt, donnernden Doublebass-Parts und die größtenteils extrem groovenden Gitarren. Durch die eingeschobenen Black Metal Vocals und Gitarrenläufe wird bewusst eine Atmosphäre geschaffen der es nicht an Dichte und Finsternis mangelt.
Jeden Song einzeln zu analysieren würde hier aber zu weit gehen, da sich viele Stücke schon sehr stark ähneln. Das darf hier aber nicht als Minuspunkt verstanden werden, da die genauen Strukturen schon deutlich variieren, obwohl das Grundgerüst fast immer das Gleiche ist.
Ein aus meiner Sicht besonderes Stück ist zum Beispiel „The 9th Revolution“. Hier wechseln sich Death und Black Metal Einflüsse immer wieder ab. Vom stampfenden Schlagzeug bis hin zum düster, erhabenen Gesang stimmt hier einfach alles.
Ein weiteres Highlight ist auch das Titelstück „Hexaeon“. Eingeleitet wird der Song durch ruhige Akustikgitarren und einem hintergründigen Geräusch, welches wie das eines Feuerzeugs klingt. Nach dem Intro, welches auch am Ende des Songs als Outro wiederkehrt, entwickelt sich eine ganz besondere Stimmung, hervorgerufen durch die sehr ruhige und langsame Spielweise und natürlich durch die in Mark und Bein gehende Stimme von Ares.
Dagegen ist „Christbait“ fast schon wieder ein reinrassiger Death Metal Song, welcher einzig und allein durch die Vocals die typische „Aeternus-Note“ bekommt.
Für Freunde dieser Band ist diese Album ohne jegliche Bedenken zu empfehlen. Gleiches gilt aber auch für die Freunde des gepflegten Schwedentod.
So wie der Sound hier aus den Boxen bzw. Kopfhörern quillt kann dieses Album nur ein riesiger Erfolg werden.


Bewertung:8,5/10 Punkte


ILO für www.metallized.de