Sartael
15.05.2006, 19:04
Keep of Kalessin - Armada
http://img211.imageshack.us/img211/9497/armada25zo.jpg
Label: Tabu Recordings
VÖ: 2006
Genre: Black Metal
Homepage: http://www.keepofkalessin.no/
Obsidian C. - Guitars, Synth
Thebon - Vocals
Wizziac - Bass
Vyl - Drums
1. Surface
2. Crown Of The Kings
3. The Black Uncharted
4. Vengeance Rising
5. Many Are We
6. Winged Watcher
7. Into The Fire
8. Deluge
9. The Wealth Of Darkness
10. Armada
Gesamtspielzeit: 50:32
Keep of Kalessin sind wieder zurück, mit einem neuen Album und neuem Line-Up. Thebon hat Attila am Mikrophon abgelöst und Vyl übernimmt wieder Frosts Posten am Schlagzeug.
Mit diesem Album, einer großen Werbekampagne und einem Teaser-Video, in dem „Armada“ als eines der besten Metal Releases 2006 angepriesen wurde, wollen sich Keep of Kalessin weiter in die Elite des norwegischen Black Metals einreihen, wie man auf ihrer Homepage lesen kann. Lächerlich, was für einen Wirbel die Plattenfirma um dieses Album macht, sollte eine Band doch eigentlich mit ihrer musikalischen Leistung, nicht mit einer groß angelegten Werbeaktion überzeugen. Allerdings scheint der Plan aufgegangen zu sein: Das Album stieg auf Platz 20 der Norwegischen Charts ein.
Musikalisch macht „Armada“ da weiter, wo die EP „Reclaim“ 2004 aufhörte, nämlich bei sehr schnellem, modernem, technischem und nun auch epischem Black Metal.
Nach dem Intro „Surface“, welches das Stück „Crown of the Kings“ einleitet, legen Keep of Kalessin direkt in einem Mordstempo los. Sehr eindrucksvoll wird hier bewiesen, was Obsidian C. für ein guter Songwriter ist: Breaks, kurze Zwischenparts, Blastbeats und epische Melodiebögen, alles perfekt in Szene gesetzt. Lediglich der Gesang klingt an manchen Stellen unpassend und für meinen Geschmack zu „grölend“. Dieser Stil zieht sich aber leider durch das gesamte Album, was des Öfteren auf Kosten der Atmosphäre geschieht.
„The black uncharted“ heißt das nächste Lied und greift wieder die genannten Elemente auf. Besonders gut gefällt mir hier der Akustikgitarrenpart, ebenso wie der Übergang zum schnellen Teil danach.
Kritisch muss man allerdings anmerken, dass eigentlich jedes Stück nach dem gleichen Schema geschrieben wurde. Auf ein kurzes Intro oder einen stakkato gespielten Teil folgt eine schnelle, melodische Passage, die immer wieder von kurzen, rhythmischen Riffs unterbrochen wird.
Ob Keep of Kalessin nun ihr Ziel erreicht haben –zur Elite zu gehören- kann ich nicht beurteilen. Mit „Armada“ haben sie auf jeden Fall ein sehr gutes Album abgeliefert, welches auch außerhalb des Black Metal Hörerkreises erfolgreich sein dürfte. Jeder, der Gefallen an modernem Black Metal findet, sollte hier unbedingt reinhören.
8/10 Punkten
Sartael für metallized.de
http://img211.imageshack.us/img211/9497/armada25zo.jpg
Label: Tabu Recordings
VÖ: 2006
Genre: Black Metal
Homepage: http://www.keepofkalessin.no/
Obsidian C. - Guitars, Synth
Thebon - Vocals
Wizziac - Bass
Vyl - Drums
1. Surface
2. Crown Of The Kings
3. The Black Uncharted
4. Vengeance Rising
5. Many Are We
6. Winged Watcher
7. Into The Fire
8. Deluge
9. The Wealth Of Darkness
10. Armada
Gesamtspielzeit: 50:32
Keep of Kalessin sind wieder zurück, mit einem neuen Album und neuem Line-Up. Thebon hat Attila am Mikrophon abgelöst und Vyl übernimmt wieder Frosts Posten am Schlagzeug.
Mit diesem Album, einer großen Werbekampagne und einem Teaser-Video, in dem „Armada“ als eines der besten Metal Releases 2006 angepriesen wurde, wollen sich Keep of Kalessin weiter in die Elite des norwegischen Black Metals einreihen, wie man auf ihrer Homepage lesen kann. Lächerlich, was für einen Wirbel die Plattenfirma um dieses Album macht, sollte eine Band doch eigentlich mit ihrer musikalischen Leistung, nicht mit einer groß angelegten Werbeaktion überzeugen. Allerdings scheint der Plan aufgegangen zu sein: Das Album stieg auf Platz 20 der Norwegischen Charts ein.
Musikalisch macht „Armada“ da weiter, wo die EP „Reclaim“ 2004 aufhörte, nämlich bei sehr schnellem, modernem, technischem und nun auch epischem Black Metal.
Nach dem Intro „Surface“, welches das Stück „Crown of the Kings“ einleitet, legen Keep of Kalessin direkt in einem Mordstempo los. Sehr eindrucksvoll wird hier bewiesen, was Obsidian C. für ein guter Songwriter ist: Breaks, kurze Zwischenparts, Blastbeats und epische Melodiebögen, alles perfekt in Szene gesetzt. Lediglich der Gesang klingt an manchen Stellen unpassend und für meinen Geschmack zu „grölend“. Dieser Stil zieht sich aber leider durch das gesamte Album, was des Öfteren auf Kosten der Atmosphäre geschieht.
„The black uncharted“ heißt das nächste Lied und greift wieder die genannten Elemente auf. Besonders gut gefällt mir hier der Akustikgitarrenpart, ebenso wie der Übergang zum schnellen Teil danach.
Kritisch muss man allerdings anmerken, dass eigentlich jedes Stück nach dem gleichen Schema geschrieben wurde. Auf ein kurzes Intro oder einen stakkato gespielten Teil folgt eine schnelle, melodische Passage, die immer wieder von kurzen, rhythmischen Riffs unterbrochen wird.
Ob Keep of Kalessin nun ihr Ziel erreicht haben –zur Elite zu gehören- kann ich nicht beurteilen. Mit „Armada“ haben sie auf jeden Fall ein sehr gutes Album abgeliefert, welches auch außerhalb des Black Metal Hörerkreises erfolgreich sein dürfte. Jeder, der Gefallen an modernem Black Metal findet, sollte hier unbedingt reinhören.
8/10 Punkten
Sartael für metallized.de