DerMarc
18.05.2006, 15:09
http://img463.imageshack.us/img463/8256/1028478sk.jpg
Label: Candlelight Records
VÖ-Termin: 14.4.2006
Genre: Metalcore
Homepage: www.theseventhcross.co.uk
Besetzung:
Sheep - Vocals
Jim - Guitar
Jon - Bass
JJ - Guitar
Simon - Drums [der Platz ist momentan wieder frei]
Tracklist
01. An Introduction
02. A Demon's March
03. The Day The War Began
04. Let Misery Flow
05. This Cross On Whick I Hang
06. Through The Cleansing
07. Awaken To The Carnage
08. The Promise
09. Into The Blazen Waters
10. Deathbed
11. A New Day
Aaaha, 98 Tracks auf der CD. Der neue Star am Grind-Himmel? Ach nein, nur ein ängstliches Label, besorgt ob das neueste Machwerk einer ihrer Bands, die sonst am Ende bei diversen Internetmusiktauschbörsen endet. Ärgerlich, da man schnell die Übersicht zwischen den Songs verliert, aber dafür können die jungen Herren aus Birmingham und Worchester namens The Seventh Cross ja nichts.
Anscheinend eine bunte Truppe aus Metalheads, Hoppern und Emos, wenn ich mir die Fotos so angucke und die Promoinfo lese. Dabei kommt mir auch die Frage in den Sinn, warum JEDE Metalcore Band in ihren Statements betonen muss, dass sie einfach nur die Musik zocken auf die sie gerade Bock haben und sich nicht in Genre-Schubladen stecken lassen will. Egal, hier überwiegt jedenfalls ganz klar der Hardcore Anteil, was sich durch die inflationär gebrauchten Breakdowns bemerkbar macht. Ganz brauchbar am Anfang, nach einem doch etwas nervigen Klavier-Intro. Bei "Let Misery flow" fängt die ganze Sache allerdings schon etwas zu bröckeln an und mit "The Cross from which I hang" erreicht man dann auch erstmal einen Tiefpunkt.
Naaa gut, netter Slam Part am Ende, aber das hat man auch schon zigmal gehört und zwar besser.
Aaaha (Ja, zum 2ten Mal), die jungen Herren sind wohl recht fromme Gestalten, wie das Sample aus dem Actionfilm "The Saint" zu Beginn von "Through this Cleansing" wohl zeigen soll. Gut, da werden auch einige Texte gleich besser verständlich. Der Track jedenfalls hat nun einen ordentlichen Schwedentodeinschlag, aber irgendwie nervt einen langsam der völlig geist- und abwechslungslose Gesang von - kurzer Blick auf das myspace.com Profil der Jungs - XxSheepxX. oha
Der Junge hat zwar ne ganz annehmbare Schreistimme, klingt dabei aber ziemlich röchelig. Ob man extra gewartet hat bis er erkältet war um die Platte aufzunehmen?
Ansonsten ist die Welt bei "Awaken the Carnage" nicht ganz in Ordnung. Einmal schlecht 1zu1 von Slayer klauen reicht auch nicht um den Song zu retten...
"The Promise" ist dann - im Vergleich - ganz nett zu hören. Ja, der Song hat was. Wohl weil hier schörkellose HC-Mucke geboten wird, worin die Briten ganz gut sind. Besser jedenfalls als die Melodeath-Einschübe, die sie ab und zu liefern.
"Into the Blazen Waters" beginnt dann mit einem Sample aus dem wohlbekannten Film über zwei fromme irische Brüder, welche sich durch die Gangsterwelt Bostons schießen. Nur ist der Song leider nicht so berauschend, wie es der Film damals für mich war.
Langsam finde ich auch endlich das Wort, um diese CD zu beschreiben: EINTÖNIG!
So uninspirierten Metalcore habe ich lange nicht mehr gehört. Und da, Mann, die klauen ja schon wieder. Diesmal allerdings von gewissen US-Amerikanischen Kollegen, deren Bandname aus drei Wörtern besteht.
Ah, "Deathbed" ist da fast schon ein Lichtblick, auch wenn er eher Durchschnitt ist. Ein netter Metalcore Song, wie er im Buche steht, man ihn aber auch schon x-mal gehört hat. Sogar mit den obligatorischen Dillinger Escape Plan Gitarren, die ich schon vermisst hab', fehlen sie doch auf keinem anständigen Metalcore Album! ("Das benutzt jeder einmal, also müssen wir es auch tun..."
So, und mit "A New Day" beenden die Herren ihr Debüt auch ganz anständig.
Mein Fazit: 2 Möglichkeiten haben die Jungs. Entweder sie werden besser und eigenständiger, entwickeln einfach mal den Mut auch mal etwas neues auszuprobieren, oder sie besinnen sich auf ihre Wurzeln und machen einfachen Hardcore, ohne Experimente. Darin sind sie nämlich ganz gut.
3,5/10
http://img168.imageshack.us/img168/5969/54307photo2pw.jpg
Label: Candlelight Records
VÖ-Termin: 14.4.2006
Genre: Metalcore
Homepage: www.theseventhcross.co.uk
Besetzung:
Sheep - Vocals
Jim - Guitar
Jon - Bass
JJ - Guitar
Simon - Drums [der Platz ist momentan wieder frei]
Tracklist
01. An Introduction
02. A Demon's March
03. The Day The War Began
04. Let Misery Flow
05. This Cross On Whick I Hang
06. Through The Cleansing
07. Awaken To The Carnage
08. The Promise
09. Into The Blazen Waters
10. Deathbed
11. A New Day
Aaaha, 98 Tracks auf der CD. Der neue Star am Grind-Himmel? Ach nein, nur ein ängstliches Label, besorgt ob das neueste Machwerk einer ihrer Bands, die sonst am Ende bei diversen Internetmusiktauschbörsen endet. Ärgerlich, da man schnell die Übersicht zwischen den Songs verliert, aber dafür können die jungen Herren aus Birmingham und Worchester namens The Seventh Cross ja nichts.
Anscheinend eine bunte Truppe aus Metalheads, Hoppern und Emos, wenn ich mir die Fotos so angucke und die Promoinfo lese. Dabei kommt mir auch die Frage in den Sinn, warum JEDE Metalcore Band in ihren Statements betonen muss, dass sie einfach nur die Musik zocken auf die sie gerade Bock haben und sich nicht in Genre-Schubladen stecken lassen will. Egal, hier überwiegt jedenfalls ganz klar der Hardcore Anteil, was sich durch die inflationär gebrauchten Breakdowns bemerkbar macht. Ganz brauchbar am Anfang, nach einem doch etwas nervigen Klavier-Intro. Bei "Let Misery flow" fängt die ganze Sache allerdings schon etwas zu bröckeln an und mit "The Cross from which I hang" erreicht man dann auch erstmal einen Tiefpunkt.
Naaa gut, netter Slam Part am Ende, aber das hat man auch schon zigmal gehört und zwar besser.
Aaaha (Ja, zum 2ten Mal), die jungen Herren sind wohl recht fromme Gestalten, wie das Sample aus dem Actionfilm "The Saint" zu Beginn von "Through this Cleansing" wohl zeigen soll. Gut, da werden auch einige Texte gleich besser verständlich. Der Track jedenfalls hat nun einen ordentlichen Schwedentodeinschlag, aber irgendwie nervt einen langsam der völlig geist- und abwechslungslose Gesang von - kurzer Blick auf das myspace.com Profil der Jungs - XxSheepxX. oha
Der Junge hat zwar ne ganz annehmbare Schreistimme, klingt dabei aber ziemlich röchelig. Ob man extra gewartet hat bis er erkältet war um die Platte aufzunehmen?
Ansonsten ist die Welt bei "Awaken the Carnage" nicht ganz in Ordnung. Einmal schlecht 1zu1 von Slayer klauen reicht auch nicht um den Song zu retten...
"The Promise" ist dann - im Vergleich - ganz nett zu hören. Ja, der Song hat was. Wohl weil hier schörkellose HC-Mucke geboten wird, worin die Briten ganz gut sind. Besser jedenfalls als die Melodeath-Einschübe, die sie ab und zu liefern.
"Into the Blazen Waters" beginnt dann mit einem Sample aus dem wohlbekannten Film über zwei fromme irische Brüder, welche sich durch die Gangsterwelt Bostons schießen. Nur ist der Song leider nicht so berauschend, wie es der Film damals für mich war.
Langsam finde ich auch endlich das Wort, um diese CD zu beschreiben: EINTÖNIG!
So uninspirierten Metalcore habe ich lange nicht mehr gehört. Und da, Mann, die klauen ja schon wieder. Diesmal allerdings von gewissen US-Amerikanischen Kollegen, deren Bandname aus drei Wörtern besteht.
Ah, "Deathbed" ist da fast schon ein Lichtblick, auch wenn er eher Durchschnitt ist. Ein netter Metalcore Song, wie er im Buche steht, man ihn aber auch schon x-mal gehört hat. Sogar mit den obligatorischen Dillinger Escape Plan Gitarren, die ich schon vermisst hab', fehlen sie doch auf keinem anständigen Metalcore Album! ("Das benutzt jeder einmal, also müssen wir es auch tun..."
So, und mit "A New Day" beenden die Herren ihr Debüt auch ganz anständig.
Mein Fazit: 2 Möglichkeiten haben die Jungs. Entweder sie werden besser und eigenständiger, entwickeln einfach mal den Mut auch mal etwas neues auszuprobieren, oder sie besinnen sich auf ihre Wurzeln und machen einfachen Hardcore, ohne Experimente. Darin sind sie nämlich ganz gut.
3,5/10
http://img168.imageshack.us/img168/5969/54307photo2pw.jpg