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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Time Requiem – Optical Illusion [Progressive Power Metal]


ILO
11.06.2006, 18:17
Time Requiem – Optical Illusion

http://img57.imageshack.us/img57/8751/timereq6pc.jpg (http://imageshack.us)

Label: Regain Records
VÖ: 24.04.2006
Genre: Progressive Power Metal
Homepage: www.anderssonmusic.com

Line – Up:
Göran Edman – Vocals
Magnus Nilsson – Guitars
Andy Rose – Bass
Jörg Andrews – Drums
Richard Andersson - Keyboards


Tracklist:
1.Sin To Sin
2.The Talisman
3.Optical Illusion
4.The Ashen Soul
5.Ocean Wings
6.Creator In Time
7.Miracle Man
8.Sphere Of Fantasy

Spielzeit: 49:57 min


„Optical Illiusion“ ist mittlerweile das dritte Studio Album der Band rund um Richard Andersson und dabei irgendwie doch das erste, denn für dieses Werk tauschte der Tastenvirtuose einfach das komplette Line Up aus.
Ob sich dieser massive Wechsel in der Bandbesetzung nun positiv oder negativ auf die Musik ausgewirkt hat kann ich nicht sagen, da mir die vorangegangenen Alben nicht bekannt sind. Was ich sagen kann ist, dass die anderen Bandmitglieder wohl nicht allzu sehr in das Songwriting involviert waren, denn immerhin lässt Herr Andersson seinen Mitmusikern nicht gerade oft den nötigen Freiraum um auch mal deren Können aufblitzen zu lassen. Allein bei den Soli können die Gitarren mal aufhorchen lassen, auch wenn hier wie auf der kompletten Scheibe das Keyboard überwiegt.
Insgesamt wirkt das gesamte Album sehr straff organisiert und durch und durch auf Bombast ausgelegt.
Der Sound kann zwar überzeugen, aber aufgrund der aufwendigen Arrangements wirkt er doch viel zu überladen und bei einigen Songs kommt sogar richtig Hektik auf, was sich aus meiner Sicht wiederrum sehr nachteilig auf den Hörgenuss auswirkt.
Gut gelungen sind die feinen Melodien allemal, aber trotzdem hätte man einige auch weglassen können, um die Durchsichtigkeit des Albums zu erhöhen.
Zu den stärkeren Songs des Albums gehören für mich ganz klar der Titeltrack „Optical Illusion“, das etwas rifflastigere „Ocean Wings“ und das balladenartige „Creator In Time“ und auch das klassische „Miracle Man“. Wer von mir nun noch eine Empfehlung erwartet muss sich damit zufrieden geben, dass ich Rhapsody oder die anderen Bands und Projekte von Luca Turilli als Querverweis angebe.
Letztendlich kann ich nur sagen, würde es auf dieser CDs ein paar mehr Songs in die Richtung von „Ocean Wings“ oder „Miracle Man“ geben, so hätte ich vermutlich anders geurteilt, aber aufgrund der für mich zu extremen Keyboards vergebe ich nur die unten genannte Punktzahl.
Angemerkt sei hier vielleicht noch, dass ich nicht genau sagen, ob die Songs alle richtig betitelt sind, da sich auf der CD-Hülle eine andere Tracklist befand als auf dem Pomozettel und diese war wiederrum anders als die Listen die ich im Internet finden konnte.


Bewertung: 5/10 Punkte


Redakteur: ILO