Asmo
12.07.2006, 12:13
Eternal Tears Of Sorrow – Before The Bleeding Sun
http://www.metalglory.de/bilder/metalopedia_k/e/cover_eternal_te_before_the_bleeding_.jpg
Label: Spinefarm Records
VÖ: 03.05.2006
Genre: Melodic Death Metal
Homepage: http://www.eternaltears.info/
Line Up:
Janne Tolsa (Keyboard)
Petri Sankala (Schlagzeug)
Altti Veteläinen (Gesang, Bass)
Risto Ruuth (Lead Gitarre)
Jarmo Puolakanaho (Gitarre)
Tracklist:
01.Sweet Lilith of My Dreams
02.Another Me
03.Red Dawn Rising
04.Upon the Moors
05.Sakura No Rei
06.Sinister Rain
07.Lost Rune of Thunder
08.Tar Still Flows
09.Angelheart, Ravenheart (Act I: Before the Bleeding Sun)
Spielzeit: 43:11 min
ETOS kommen aus dem allseits beliebten Finnland und lassen mit "Before The Bleeding Sun"nach 5 Jahren Abstinenz und neuer Besetzung ihr sechstes Machwerk auf uns los. Wer Finnen und speziell ETOS schon kennt, der weiß, dass er melodischen Metal und eine solide Keyboardarbeit bis zum Ohrenbluten geboten bekommt. In diesem Falle ist es Melodic Death Metal der feinsten Art:
Anders als bei den vorangegangen Alben ist nicht mehr die Gitarre im Vordergrund sondern steht mit den Keys auf einer Ebene, was den Klang der Musik einen deutlich synthetischeren Klang verleiht.
Neben den gewohnt schnellen Stücken dürfen auf einem ETOS Album die herausragenden und zum träumen anregenden Balladen nicht fehlen. Mit "Red Dawn Rising", "Sakura Nu Rei"," Sinister Rain" und "Angelheart, Ravenheart" haben die Finnen diesmal gleich Vier solcher Lieder am Start. Die Refrains werden gerne von Pianioklängen und Frauenstimmen untermalt, diesmal kommen auch gelegentlich Clean Vocals von Seiten des Sängers zum Einsatz. Für „Red Dawn Rising“ wurden sogar 4 bekannte Namen ins Studio geholt:
Jarmo Kylmänen (Scyron), Miriam "Sfinx" Renvåg (Ram-Zet, For My Pain...), Tony Kakko (Sonata Arctica) und Marco Hietala (Tarot, Nightwish), die bereitwillig ihre Stimmen liehen und dieses Lied zu einem unvergesslichen Ohrwurm veredeln.
Die hymnenhaften Balladen sind sehr melancholisch und verbreiten eine restlos düstere Stimmung, wirken aber keinesfalls schnulzig oder erinnern an andere Weichspüler wie HIM oder Negative. Hier scheinen auch mehr der kreativen Ideen wurzeln zu schlagen und die eingängigsten Töne zu keimen, da man nicht von einer Flut Riffs und Keys, wie sie Highlord nicht besser spielen könnten, erschlagen wird.
Der Rest des Albums ist im gewohnt schnellen Tempo und mit den wie üblich alles zersägenden Screams versehen und bei allen Liedern sind die Soli natürlich so melodisch, dass auch kein Ton auf der Leiter ausgelassen wird. Leider erstickt diese Krankheit namens: Hypermelodieose so einige gute Ideen im Keim erstickt und die teils viel zu dominanten Keys lassen die Saiten einer Gitarre gelegentlich glanzlos untergehen.
Nichts desto trotz ist das Gesamtwerk eine abwechslungsreiche und gleichgewichtige Mischung aus schnellen Nackenbrechern und verträumten Balladen bei der sich sicherlich so manch unwilliges Weib verführen lässt. Wer ein offenes Ohr für Bands wie Agatha Daimon hat oder sich vorstellen kann, dass Nightwish, Highlord und Children Of Bodom eine Symbiose miteinander eingehen, dann sollte man sich ETOS auf jeden Fall zu Gemüte führen.
Punkte: 7,5/10
Redakteur: Asmodeus für metallized.de
http://www.metalglory.de/bilder/metalopedia_k/e/cover_eternal_te_before_the_bleeding_.jpg
Label: Spinefarm Records
VÖ: 03.05.2006
Genre: Melodic Death Metal
Homepage: http://www.eternaltears.info/
Line Up:
Janne Tolsa (Keyboard)
Petri Sankala (Schlagzeug)
Altti Veteläinen (Gesang, Bass)
Risto Ruuth (Lead Gitarre)
Jarmo Puolakanaho (Gitarre)
Tracklist:
01.Sweet Lilith of My Dreams
02.Another Me
03.Red Dawn Rising
04.Upon the Moors
05.Sakura No Rei
06.Sinister Rain
07.Lost Rune of Thunder
08.Tar Still Flows
09.Angelheart, Ravenheart (Act I: Before the Bleeding Sun)
Spielzeit: 43:11 min
ETOS kommen aus dem allseits beliebten Finnland und lassen mit "Before The Bleeding Sun"nach 5 Jahren Abstinenz und neuer Besetzung ihr sechstes Machwerk auf uns los. Wer Finnen und speziell ETOS schon kennt, der weiß, dass er melodischen Metal und eine solide Keyboardarbeit bis zum Ohrenbluten geboten bekommt. In diesem Falle ist es Melodic Death Metal der feinsten Art:
Anders als bei den vorangegangen Alben ist nicht mehr die Gitarre im Vordergrund sondern steht mit den Keys auf einer Ebene, was den Klang der Musik einen deutlich synthetischeren Klang verleiht.
Neben den gewohnt schnellen Stücken dürfen auf einem ETOS Album die herausragenden und zum träumen anregenden Balladen nicht fehlen. Mit "Red Dawn Rising", "Sakura Nu Rei"," Sinister Rain" und "Angelheart, Ravenheart" haben die Finnen diesmal gleich Vier solcher Lieder am Start. Die Refrains werden gerne von Pianioklängen und Frauenstimmen untermalt, diesmal kommen auch gelegentlich Clean Vocals von Seiten des Sängers zum Einsatz. Für „Red Dawn Rising“ wurden sogar 4 bekannte Namen ins Studio geholt:
Jarmo Kylmänen (Scyron), Miriam "Sfinx" Renvåg (Ram-Zet, For My Pain...), Tony Kakko (Sonata Arctica) und Marco Hietala (Tarot, Nightwish), die bereitwillig ihre Stimmen liehen und dieses Lied zu einem unvergesslichen Ohrwurm veredeln.
Die hymnenhaften Balladen sind sehr melancholisch und verbreiten eine restlos düstere Stimmung, wirken aber keinesfalls schnulzig oder erinnern an andere Weichspüler wie HIM oder Negative. Hier scheinen auch mehr der kreativen Ideen wurzeln zu schlagen und die eingängigsten Töne zu keimen, da man nicht von einer Flut Riffs und Keys, wie sie Highlord nicht besser spielen könnten, erschlagen wird.
Der Rest des Albums ist im gewohnt schnellen Tempo und mit den wie üblich alles zersägenden Screams versehen und bei allen Liedern sind die Soli natürlich so melodisch, dass auch kein Ton auf der Leiter ausgelassen wird. Leider erstickt diese Krankheit namens: Hypermelodieose so einige gute Ideen im Keim erstickt und die teils viel zu dominanten Keys lassen die Saiten einer Gitarre gelegentlich glanzlos untergehen.
Nichts desto trotz ist das Gesamtwerk eine abwechslungsreiche und gleichgewichtige Mischung aus schnellen Nackenbrechern und verträumten Balladen bei der sich sicherlich so manch unwilliges Weib verführen lässt. Wer ein offenes Ohr für Bands wie Agatha Daimon hat oder sich vorstellen kann, dass Nightwish, Highlord und Children Of Bodom eine Symbiose miteinander eingehen, dann sollte man sich ETOS auf jeden Fall zu Gemüte führen.
Punkte: 7,5/10
Redakteur: Asmodeus für metallized.de