Antaia
04.03.2005, 21:26
Salve!
hier mal eine Band die ich sehr gerne mag:
Auch in Phoenix, Arizona gibt es gute Thrash Metal-Bands. Zumindest trifft das auf Flotsam And Jetsam zu (was übrigens der Titel eines Kapitels in "Der Herr Der Ringe" ist). Zu dem 1983er Line-Up gehören Eric A. Knutson (voc), Michael Gilbert (g), Edward Carlson (g), Kelly-David Smith (dr) und ein Kerl namens Jason Newsted, der auch den Großteil der Songs des Debütalbums "Doomsday For The Deceiver" schreibt. Dieses erscheint 1986 über Metal Blade Records und schlägt mächtig in der Szene ein. Vor allem der hohe, aber aggressive Gesang von Eric ist schnell ein absolutes Markenzeichen der Band. Doch leider machen Metallica Jason kurz nach der Veröffentlichung des Debüts den Vorschlag, den vakanten Posten des tödlich verunglückten Cliff Burton einzunehmen, das dieser nicht ablehnen kann. Damit geht Flotsam der Hauptsongwriter verloren, was sie nur bedingt ausgleichen können.
Zunächst sieht es nicht danach aus, als ob der Verlust sonderlich tragisch wäre, denn das 1988 erscheinende "No Place For Disgrace" ist ebenfalls ein verdammt gutes Album, welches neben einem coolen Cover auch eine verdammt geile Coverversion von Elton Johns "Saturday Night's Alright For Fighting" enthält. Dieses Album erscheint über Elektra, das selbe Label bei dem auch Metallica unter Vertrag steht. Einige der Songs wurden noch von Jason mitkomponiert, dessen Platz inzwischen Troy Gregory eingenommen hat. Zwar touren sich Flotsam nach der Veröffentlichung den Arsch ab, jedoch ist die Thrash Szene gerade dermaßen am aufblühen, dass der richtig große Durchbruch nicht gelingt.
Das soll sich dann mit dem dritten Langeisen "When The Storm Comes Down" ändern, das 1990 über MCA erscheint. Jedoch konzentriert sich die Band auf dem Album zu sehr darauf zu zeigen, dass sie als Musiker wirklich was drauf haben. Die Songs klingen nicht wirklich rund und auch Eric kann mit seiner Stimme nicht allen Stücken Leben einhauchen. Kurz nach der Veröffentlichung zieht es Troy Gregory eher zu Prong und die Flots haben langsam den Ruf als bester Basslieferant weg. Mit Jason Ward finden sie dann aber mehr als nur adäquaten Ersatz und melden sich zwei Jahre später mit dem absolut überzeugendem "Cuatro" zurück. Die CD bietet alles, was das Thrash Herz erwünscht und noch mehr.
Irgendwie scheinen Flotsam And Jetsam aber zum ewigen Undergrounddasein verdammt zu sein, denn auch mit diesem starken Album stellt sich der Erfolg nicht ein. Ob es daran liegt, dass der Sound auf "Drift" dann etwas grungiger rüber kommt, lässt sich nur vermuten, jedoch klingt die Scheibe sehr eingängig, ohne jedoch die bekannten Trademarks zu verleugnen. Doch auch damit erreichen sie nicht die erwarteten Verkaufszahlen, weswegen sich die Wege der Band und MCA trennen. So kehren sie zu Metal Blade zurück und veröffentlichen dort ihr sechstes Album "High", das wieder ziemlich auf die Glocke haut. Zusätzlich gibts noch eine interessante Version von Lards "Fork-Boy", bei der ihnen Jello Biafra, sowie Al Jourgensen und Paul Barker von Ministry im Studio zur Seite stehen.
Nach dem Album gibt Michael Gilbert seinen Ausstieg bekannt und auch Drummer Kelly-David Smith packt seine Sticks ein. Mit den Neuzugängen Mark Simpson (g) und Craig Nielson (dr) erscheint '99 das zwiespältige "Unnatural Selection", das trotz einiger guter Songs bei vielen Fans auf Desinteresse stößt. Daran ändert auch das 2001er "My God" nichts mehr und kurze Zeit nach dem Release verlässt Sänger Eric im August aus familiären Gründen die Band. Die bereits bestätigten Tourdates ziehen Flotsam mit James Rivera (Ex-Helstar, Seven Witches) durch, doch auch das ist kein Arrangement von Dauer. Das Jahr 2002 vergeht ohne große Meldungen aus dem Flotsam Lager, nur die Tatsache, dass Eric ein Country Projekt am laufen hat sorgt für etwas Verwirrung.
Ende Mai 2003 kommen sie dann mit der Info über den Teich, dass sie eine Live CD/DVD planen, an der auch Eric AK teilnehmen wird. Wie es mit der Band letztendlich weiter gehen wird, steht aber in den Sternen.
Quelle (http://www.laut.de/wortlaut/artists/f/flotsam_and_jetsam/biographie/)
Aure
Antaia
hier mal eine Band die ich sehr gerne mag:
Auch in Phoenix, Arizona gibt es gute Thrash Metal-Bands. Zumindest trifft das auf Flotsam And Jetsam zu (was übrigens der Titel eines Kapitels in "Der Herr Der Ringe" ist). Zu dem 1983er Line-Up gehören Eric A. Knutson (voc), Michael Gilbert (g), Edward Carlson (g), Kelly-David Smith (dr) und ein Kerl namens Jason Newsted, der auch den Großteil der Songs des Debütalbums "Doomsday For The Deceiver" schreibt. Dieses erscheint 1986 über Metal Blade Records und schlägt mächtig in der Szene ein. Vor allem der hohe, aber aggressive Gesang von Eric ist schnell ein absolutes Markenzeichen der Band. Doch leider machen Metallica Jason kurz nach der Veröffentlichung des Debüts den Vorschlag, den vakanten Posten des tödlich verunglückten Cliff Burton einzunehmen, das dieser nicht ablehnen kann. Damit geht Flotsam der Hauptsongwriter verloren, was sie nur bedingt ausgleichen können.
Zunächst sieht es nicht danach aus, als ob der Verlust sonderlich tragisch wäre, denn das 1988 erscheinende "No Place For Disgrace" ist ebenfalls ein verdammt gutes Album, welches neben einem coolen Cover auch eine verdammt geile Coverversion von Elton Johns "Saturday Night's Alright For Fighting" enthält. Dieses Album erscheint über Elektra, das selbe Label bei dem auch Metallica unter Vertrag steht. Einige der Songs wurden noch von Jason mitkomponiert, dessen Platz inzwischen Troy Gregory eingenommen hat. Zwar touren sich Flotsam nach der Veröffentlichung den Arsch ab, jedoch ist die Thrash Szene gerade dermaßen am aufblühen, dass der richtig große Durchbruch nicht gelingt.
Das soll sich dann mit dem dritten Langeisen "When The Storm Comes Down" ändern, das 1990 über MCA erscheint. Jedoch konzentriert sich die Band auf dem Album zu sehr darauf zu zeigen, dass sie als Musiker wirklich was drauf haben. Die Songs klingen nicht wirklich rund und auch Eric kann mit seiner Stimme nicht allen Stücken Leben einhauchen. Kurz nach der Veröffentlichung zieht es Troy Gregory eher zu Prong und die Flots haben langsam den Ruf als bester Basslieferant weg. Mit Jason Ward finden sie dann aber mehr als nur adäquaten Ersatz und melden sich zwei Jahre später mit dem absolut überzeugendem "Cuatro" zurück. Die CD bietet alles, was das Thrash Herz erwünscht und noch mehr.
Irgendwie scheinen Flotsam And Jetsam aber zum ewigen Undergrounddasein verdammt zu sein, denn auch mit diesem starken Album stellt sich der Erfolg nicht ein. Ob es daran liegt, dass der Sound auf "Drift" dann etwas grungiger rüber kommt, lässt sich nur vermuten, jedoch klingt die Scheibe sehr eingängig, ohne jedoch die bekannten Trademarks zu verleugnen. Doch auch damit erreichen sie nicht die erwarteten Verkaufszahlen, weswegen sich die Wege der Band und MCA trennen. So kehren sie zu Metal Blade zurück und veröffentlichen dort ihr sechstes Album "High", das wieder ziemlich auf die Glocke haut. Zusätzlich gibts noch eine interessante Version von Lards "Fork-Boy", bei der ihnen Jello Biafra, sowie Al Jourgensen und Paul Barker von Ministry im Studio zur Seite stehen.
Nach dem Album gibt Michael Gilbert seinen Ausstieg bekannt und auch Drummer Kelly-David Smith packt seine Sticks ein. Mit den Neuzugängen Mark Simpson (g) und Craig Nielson (dr) erscheint '99 das zwiespältige "Unnatural Selection", das trotz einiger guter Songs bei vielen Fans auf Desinteresse stößt. Daran ändert auch das 2001er "My God" nichts mehr und kurze Zeit nach dem Release verlässt Sänger Eric im August aus familiären Gründen die Band. Die bereits bestätigten Tourdates ziehen Flotsam mit James Rivera (Ex-Helstar, Seven Witches) durch, doch auch das ist kein Arrangement von Dauer. Das Jahr 2002 vergeht ohne große Meldungen aus dem Flotsam Lager, nur die Tatsache, dass Eric ein Country Projekt am laufen hat sorgt für etwas Verwirrung.
Ende Mai 2003 kommen sie dann mit der Info über den Teich, dass sie eine Live CD/DVD planen, an der auch Eric AK teilnehmen wird. Wie es mit der Band letztendlich weiter gehen wird, steht aber in den Sternen.
Quelle (http://www.laut.de/wortlaut/artists/f/flotsam_and_jetsam/biographie/)
Aure
Antaia