Waldheini
18.01.2007, 01:53
Das erste Album der Münsteraner, "The Endless Ride" rotiert seit einer Woche vollständig alleine im Wechsler. Endgeiler Rock!
Selbst ein Review zu schreiben, nee, das können Andere besser, also irgendwo klauen, auch wenn man's nicht machen sollte.
Quelle: Nocturnal Hall
Abandon Hope - The Endless Ride
Die Katze lässt das mausen nicht ;) Die Jungs von ABANDON HOPE aus dem Münsterland treiben nun schon seit mindestens 15 Jahren ihr Unwesen in der heimischen Musik- und Metalszene, in den verschiedensten Bands und Projekten, aber irgendwie immer mit einer ähnlichen musikalischen Grundausrichtung ;)
ABANDON HOPE gibt es seit nunmehr 3 Jahren und nach dem 4-Track Demo Existence aus dem Gründungsjahr bläst nun die erste, in Eigenproduktion veröffentlichte Langrille namens The Endless Ride alles an die Wand und mir bleibt nichts weiteres übrig, als mich in die lange Schlange der positiv überraschten Laudatoren einzureihen. Und ich tu es gerne!
The Endless Ride kommt im wirklich schön aufgemachten Digipack mit 20-Seiten Booklet und einem ultra-fetten Sound: differenziert, druckvoll, nein - mit nem Wahnsinns Punch, ein bisschen undergroundig und dreckig. Geil! Musikalisch gibt es eine Mischung aus alten Pantera, Down, alten Sepultura, Machinenhead, einen alternativen Einschlag a la Life Of Agony und eine kräftige Prise Stonerrock (Richtung Kyuss vielleicht). Wenn man genau hinhört, findet man aber noch deutlich mehr Einflüsse. Zitate an allen Ecken, von Nevermore bis AC/DC. Und gewisse Roots lassen sich ebenso wenig wegleugnen, was zu nem Abzug in der B-Note für Innovation führt, aber damit kann ich leben, denn das gebotene Sammelsurium ist doch sehr erfrischend und tritt mächtig Arsch, auch wenn einige Puristen hier wohl die Wände hochgehen werden...
Wie auch immer, schon das Intro The Goddess macht klar, was zu erwarten ist, Power und Groove satt. Der Bass ist 3 Ecken tiefer gestimmt und ruled wie Sau ;) Nahtlos übergehend in Someone's Desire überrascht Hommels Gesang: clean, sehr melodiös und sehr emotional. Fast schon Emo. Auch hier Anlehnungen an diverse Sangeshelden. Extrem geil sind neben den bereits erwähnten Opener The Sad, The Damned, The Dead und Lost But Not Forgotten. Mit der Jethro Tull Coverversion Locomotive Breath (einer der geilsten Klassiker überhaupt) konnte ich mich zunächst nicht anfreunden, aber wenn man das Stück ein paar Mal gehört, will es nicht mehr aus dem Kopf. Ich muss gestehen, The Endless Ride ist eines der besten Eigenproduktionen in 2006, die in meinem Player gelandet sind. Damit hab ich nicht gerechnet. Respekt und Hut ab vor ABANDON HOPE! Amen.
Selbst ein Review zu schreiben, nee, das können Andere besser, also irgendwo klauen, auch wenn man's nicht machen sollte.
Quelle: Nocturnal Hall
Abandon Hope - The Endless Ride
Die Katze lässt das mausen nicht ;) Die Jungs von ABANDON HOPE aus dem Münsterland treiben nun schon seit mindestens 15 Jahren ihr Unwesen in der heimischen Musik- und Metalszene, in den verschiedensten Bands und Projekten, aber irgendwie immer mit einer ähnlichen musikalischen Grundausrichtung ;)
ABANDON HOPE gibt es seit nunmehr 3 Jahren und nach dem 4-Track Demo Existence aus dem Gründungsjahr bläst nun die erste, in Eigenproduktion veröffentlichte Langrille namens The Endless Ride alles an die Wand und mir bleibt nichts weiteres übrig, als mich in die lange Schlange der positiv überraschten Laudatoren einzureihen. Und ich tu es gerne!
The Endless Ride kommt im wirklich schön aufgemachten Digipack mit 20-Seiten Booklet und einem ultra-fetten Sound: differenziert, druckvoll, nein - mit nem Wahnsinns Punch, ein bisschen undergroundig und dreckig. Geil! Musikalisch gibt es eine Mischung aus alten Pantera, Down, alten Sepultura, Machinenhead, einen alternativen Einschlag a la Life Of Agony und eine kräftige Prise Stonerrock (Richtung Kyuss vielleicht). Wenn man genau hinhört, findet man aber noch deutlich mehr Einflüsse. Zitate an allen Ecken, von Nevermore bis AC/DC. Und gewisse Roots lassen sich ebenso wenig wegleugnen, was zu nem Abzug in der B-Note für Innovation führt, aber damit kann ich leben, denn das gebotene Sammelsurium ist doch sehr erfrischend und tritt mächtig Arsch, auch wenn einige Puristen hier wohl die Wände hochgehen werden...
Wie auch immer, schon das Intro The Goddess macht klar, was zu erwarten ist, Power und Groove satt. Der Bass ist 3 Ecken tiefer gestimmt und ruled wie Sau ;) Nahtlos übergehend in Someone's Desire überrascht Hommels Gesang: clean, sehr melodiös und sehr emotional. Fast schon Emo. Auch hier Anlehnungen an diverse Sangeshelden. Extrem geil sind neben den bereits erwähnten Opener The Sad, The Damned, The Dead und Lost But Not Forgotten. Mit der Jethro Tull Coverversion Locomotive Breath (einer der geilsten Klassiker überhaupt) konnte ich mich zunächst nicht anfreunden, aber wenn man das Stück ein paar Mal gehört, will es nicht mehr aus dem Kopf. Ich muss gestehen, The Endless Ride ist eines der besten Eigenproduktionen in 2006, die in meinem Player gelandet sind. Damit hab ich nicht gerechnet. Respekt und Hut ab vor ABANDON HOPE! Amen.