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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aschefall


D.-MK-EHST
18.04.2005, 01:37
http://home.arcor.de/mkatharsis/aschefall/flyer3.jpg

http://home.arcor.de/mkatharsis/aschefall/Aschefall-Im_Rausch_der_Tiefe_Sample.mp3

http://www.aschefall.de.vu/

Weitere Informationen unwichtig.

Obsidian
18.04.2005, 19:04
Habe das Thema mal in den "Neue Bands" Bereich geschoben.

Die Musik sagt mir sehr zu... genialer meditativer Gitarrensound, verzweifelt-aggressiver Gesang...

Nord
18.04.2005, 20:44
gibts da auch noch en weng mehr als hörprobe des ist mir nähmlich ein bisschen zu wenig die paar sec.

Sayarin
18.04.2005, 21:17
ich finds nich so prickelnd... ist musikalisch irgenwo schon einmal alles da gewesen^^ und ohne bass?? was ist daran bitte "true"?

D.-MK-EHST
18.04.2005, 21:41
Wo steht denn was von 'true'? Alles was auf dem Flyer steht dient zur Beschreibung. Lass deine Paranoia stecken! Danke!

Nord: Melde Dich bei Interesse per PM

Sayarin
19.04.2005, 01:42
Original von D.-MK-EHST
Wo steht denn was von 'true'? Alles was auf dem Flyer steht dient zur Beschreibung. Lass deine Paranoia stecken! Danke!


was heisst denn hier "paranoia"?? hast du mit dem begriff "true" nen problem?
gerade ihr bm-ler steht doch gerade zu auf diesen begriff^^ :verwirrt:
ich wollt eigentlich nur ne vernüftige antwort haben; es war keinesfalls ein angriff auf euer schaffenswerk- obwohl es mir nicht gefällt...

D.-MK-EHST
19.04.2005, 02:24
Was heißt hier "ihr"? Ich zähle mich nicht dazu!!! Und mein Schaffenswerk ist das ebenfalls nicht. Versuche ja nicht deine komische Äußerung zu "rechtfertigen"... Ich verachte solch True-Geblubber, am meisten von Leuten die dies als etwas "Schlechtes" darstellen wollen. Wie gesagt habdelt es sich bei der Aussage "Kein Bass!" lediglich um eine Beschreibung der Musik, nicht um ein "Werkzeug" diese als "wahrhaftig" darzustellen. Deine weiteren Kommentare kannst Du Dir nun sparen! Würde, meiner Meinung nach, eh ins Abseits führen!
Deine Frage war für mich eh eher rhetorischer Natur! Erwartest Du auf solch Dreistheit denn ehrlich eine vernünftige Antwort? Wie naiv!

Sayarin
19.04.2005, 02:33
Dann enstschuldige bitte meine aussage in sachen "trueness" usw. kann ich das denn wissen dass du nicht so ein extrem- bm-fan bist oder dich mit der ganzen szene so idendifizieren kannst?! ich hab es nie anders kennengelernt, dann wärst du der erste. euer flyer sieht nämlich doch recht bm-elitär aus(KEINE kritik), und dieses "keine keys" ist typisch bm.. da kann ich ja als jemand, der ansonsten noch nie etwas von euch gehört hat, schon mal erst ein gewisse schublade öffnen?! herrje, reg dich doch nicht zu sehr darüber auf.
das ist kein grund gleich so auf 180 zu gehen! was soll denn das, dieses angemuffe?? hast vielleicht ein problem mit kritik? kommt mir so vor.

D.-MK-EHST
19.04.2005, 14:30
Gut, für die Fraktion aus Jena wiederhole ich mich dann noch einmal; Das ist nicht meine Band! Steht doch da oben schon. Somit ist dies keine Reaktion auf die Kritik. Ansonsten liest sich der Rest stimmig, auf 180 war ganz gewiss nicht, das liest sich ganz anders :-P Aber Du musst Du von meiner Seite jetzt gefallen lassen, dass ich Dir an den Kopf werfe, dass Du da dummes Zeug von Dir gegeben hast ;) So, und jetzt geht es wieder um Musik. :alki:

Sayarin
19.04.2005, 14:56
scheisse... wer lesen kann is im vorteil^^
gut, dann bitte ich diesen schnitzer zu entschuldigen!
und ja: zurück zur musik... :D :D

D.-MK-EHST
22.07.2005, 01:46
Neue Hörprobe! Und eine Rezension!

http://home.arcor.de/mkatharsis/aschefall/Aschefall_-_Als_der_Alptraum_begann(edit).mp3


Rezension:

Lange hat es gedauert – Monate, sogar Jahre feilten die Musiker Aske und Ejolf an dem Material, das immer verändert, verworfen und neu geschaffen wurde. Das Resultat liegt mir hier nun vor und heißt „Alptraumssymphonien“, in minimalistischer Gestaltung auf CD-R gepresst. Aber warum sollte ich wert auf eine gelungene Covergestaltung legen, wenn das wichtigste Element – die Musik – für meine Wenigkeit bedeutungslos bleibt? Glücklicherweise ist das bei ASCHEFALL nicht der Fall, denn die Qualität liegt eindeutig in der Musik. Nachdem ich immer wieder Vorabversionen der Songs gehört hatte, die schon damals ein Maß an Genialität aufzeigten, kann das finale Arrangement nicht minder gut sein.
Den Anfang macht „Als der Alptraum begann…“ und nach dem das Intro – das Thema aus dem kultbehafteten Horrorstreifen "A Nightmare on Elm Street" – ausklingt, geht es gleich mit einer schieren Raserei weiter, die sich in ihrer Monotonie und den nur wenig wechselnden Rhythmen wahrlich mit nicht enden wollender Energie in mein Gehör hämmert. Nur zweimal wird das phonetische Inferno unterbrochen, um mir mit minimal seichteren, aber großartigen Riffs eine Verschnaufpause zu gönnen – bis dieser unbarmherzige Alptraum von neuem beginnt. In der letzten Minute kommt es zu einem ganz kurzen Stimmeinsatz, der extrem verzerrt – zumindest für mein Gehör – den Songtitel hinausbrüllt.
Hinaus aus der Rennphase und hinein in den "Feuerwald", einer musikalischen Vielfalt von "Visionen von Blut, Feuer und Asche", instrumentiert mit sägenden Gitarrenriffs; diesmal abwechslungsreicher, wenngleich die Melodien in ihrer Form immer bestehen bleiben, sodass die monotone Wirkungsweise nie verloren geht. Denn wozu sollte man Melodien unterbrechen oder kurzerhand umstrukturieren, wenn sie so wohlwollend fürs Gemüt sind! Ein jeder, der es versteht, sich von extrem metallischer Musik tragen zu lassen, wird mir beipflichten, dass die "Alptraumssymphonien" wie eine sphärische Reise sind, die erfreulicherweise keine klischeehaften Phantasiegebilde hervorrufen, sondern einfach nur im Inneren, in der Seele wirken. Diese Musik macht mich süchtig!
Und doch, für diese Rezension darf ich nicht verweilen und so begebe ich mich in den "Rausch der Tiefe", der mich wahrhaftig hinabreist. Die Wechselwirkung von annähernden kurzen Gitarrensoli und wüsten Rhythmusattacken schleudert mich in einen Strudel, der mich wie der Maelström unbarmherzig erfasst. Die Wogen schlagen über mich hinein und die giftigen Vocals, welche hin und wieder bersten, schäumen mir entgegen. Welch ein Inferno, fernab jedem Gleichnis mit mir bekannten Ausgeburten.
Doch jede Kraft ist nicht ewig ausdauernd und so geht auch dieses Meisterstück musikalischer Expressionen vorbei und es folgen die "schwarzen Puppen". Kultivierte Leser werden gleich aufhorchen: Ist das nicht das Gedicht von Léon Damas, das vor 45 Jahren niemand anderer als Klaus Kinski (R.I.P.) im Rahmen seiner Rezitationswerke vertont hat? Und tatsächlich, genau das ist es! Und während sich die schwarz gewandeten Leichenfressen unter Euch fragen werden, wie solch ein Text den Weg in eine schwarzmetallische Komposition findet, sei hier gesagt, dass er ein tief liegender, gefühlsbetonter Ausdruck dessen ist, was die Gepeinigten in der Black-Metal-Szene während und nach ihrem Zerfall durchleben mussten.
Und welche Darreichungsform wäre hier passender als die Verwendung der Kinski-Vertonung? Die Verschmelzung mit metallischen Klängen, die sich diesmal nach den lyrischen Gegebenheiten orientieren und weniger rasend daherkommen, scheint zunächst ungewohnt. Aber derartige Konstellationen sind, zumindest in anderen Bereichen der Musikindustrie, nichts Neues. Dennoch muss man den Musikern zugestehen, dass die vorliegende Mixtur die Tragik recht gekonnt einzufangen weiß. Mehr Worte will ich darüber nicht verlieren – anhören und verstehen!
Das letzte Stück "Blutpolka" scheint meiner Meinung Bonustrack-Charakter zu haben, da der Song selber schon recht alt ist und sich in seiner Komposition doch deutlich von den vorangegangenen unterscheidet. Mir persönlich sagt er nicht so zu, aber bemerkenswert finde ich, dass der größte Teil der Komposition von einem Gitarrensolo gespielt und geführt wird, während der Drumcomputer im Hintergrund nett einher hämmert.
Und falls es jemanden gibt, den das interessiert: Auch in den anderen Songs gibt es ausschließlich nur künstlich gesteuerte Drums, die in den ersten vier Songs in den Hintergrund gedrängt werden, sodass man versucht ist, an den Reglern der heimischen Hi-Fi-Anlage zu drehen. Tatsache ist jedoch, dass in dieser Musik die Stromgitarre das wichtigste Instrument ist. Die Drums dienen nur dazu, die Intensität enger zu knüpfen, während die Bassgitarre komplett wegfällt, was ja auch keine Seltenheit mehr ist.
"Der grausamste aller Kriege beginnt nach dem Krieg. Wenn das Totenfeld ergraut… Wenn Asche fällt…" heißt es im Einleger dieses Demos, und das dürfte nicht von ungefähr kommen. Während der Krieg der Noten und Instrumente mit den persönlichen Ansprüchen und Bestrebungen tobt, und schließlich alles vorbei ist, kommt der Krieg der Rezensionen, der selbsternannten Kritiker und Szene-Insider, die ihre Ejakulationen vehement unters Volk gießen. Ich kann nur hoffen, dass diese Demo-CD zu ihrer verdienten Aufmerksamkeit gelangt. Und wenn nicht, dann nicht – so verbleibt sie in den Herzen und Köpfen derer, die sie lieben.

http://www.metalstorm.de/content/wesentliches/reviews.cgi?1291

DAIN
11.03.2007, 18:38
Warum hab' ich mich hier noch nicht geäußert...?!

Besitze das "Alptraumssymphonien" Demo und die neue "Fäden gen' Unendlichkeit".
Beide gefallen mir auf ihre Weise sehr gut, das Adjektiv "berauschend" ist hier wirklich recht angebracht.

Auf neue Veröffentlichungen bin ich gespannt, steht ja wohl noch einiges an...

Schwarz
11.09.2007, 11:44
Gibt es die noch? Kommt da mal was Neues?

DAIN
11.09.2007, 12:40
Ich bin mir keinesfalls sicher, aber ich meine dass eine Split mit Fäulnis (?) erscheinen sollte?

Schwarz
12.09.2007, 06:00
Ah. Sehr gut. Falls das stimmt.

Nattramn
12.09.2007, 07:30
ja die split kommt, sowie ein neues album tape bla, hatt er doch irgendwo als sig

ach da isset:


Ankündigungen

ASCHEFALL schläft momentan... tief aber kreativ.



Fern am Horizont:

I hate Love (Tape) - 2007
(auf 50 Einheiten limitiert, edle Aufmachung)

Fäulnis/Aschefall - Split 7" - 2007/2008

Schwarz
12.09.2007, 11:57
50 Einheiten? Imho etwas wenig.

DAIN
12.09.2007, 12:02
Stimmt, das Tape hatte ich ganz vergessen. Wird wohl wieder ratz-fatz weg sein.

Nattramn
12.09.2007, 12:04
denke ich nicht, wird nicht viele geben, die sich abmühen dem guten einen handschriftlichen brief zu schreiben, es wird nämlich keinen netz verkauf geben :)

DAIN
12.09.2007, 12:28
Sehr erfreulich! Wird man aber dennoch über's Weltennetz erfahren, wann es draußen ist?

Nattramn
12.09.2007, 14:31
das wiederrum kann ich dir nicht sagen, aber ich denke mal, der jute ehst wird dir die frage beantworten können :)

Nattramn
12.09.2007, 15:14
http://www.metallkatharsis.de/mk0708.jpg


so hier das orig. bild