Iron Angel
02.12.2007, 02:48
http://img142.imageshack.us/img142/8136/darknessqu9.gif (http://imageshack.us)
DARKNESS wurden am 1. Dezember 1984 von Andreas „Lacky“ Lakaw (v & d), Andreas „Skull“ Becker (g) und Hartmut „Agony“ Schöner (b) gegründet. Kurz darauf stieß auch der zweite Gitarrist Uwe „Damager“ Christophers zur Band und in diesem Line-Up nahm die Band 1985 ihr erstes Demo, „The Evil Curse“, auf. Dieses Demo beinhaltet drei Songs und ein Intro. Die Mucke ist zwar schon schön thrashy, allerdings ist der Gesang echt übel aufgenommen und erinnert eher an einen Death-Sänger.
Es soll 1985 noch ein weiteres Demo namens „Iron Force – Rehearsal“ gegeben haben, allerdings sind die Infos dazu sehr schwammig und es bleibt fraglich, ob dieses Teil überhaupt existiert.
Kurz nach dem ersten Demo verließ der Damager die Band, woraufhin die Band kurzerhand als Trio weitermachte und 1986 das Demo „Titanic War“ herausbrachte. Dieses Demo bietet einen deutlich besseren Sound als das erste, ist erneut schön thrashy ausgefallen und mit dem Gesang kann ich mich immer noch nicht richtig anfreunden.
Kurz nach dem zweiten Demo stieß dann der Sänger Oliver „Olli“ Fernickel zur Band und kurz darauf löste sich die Band kurzfristig auf, reformierte sich aber schon bald wieder. Vom ursprünglichen Line-Up war jetzt nur noch Lacky übrig, der seine Kraft nun komplett in die Trommeln stecken konnte, da Olli der Band als Sänger erhalten blieb. Die Gitarre spielte nun Pierre Danielscyk und den Bass übernahm ein gewisser Bruno. In dieser neuen Besetzung nahm die Band 1986 das Live-Tape „Attack The Mephisto“, welches mir leider noch nie zu Ohren kam, auf und es wurde das Demo „Spawn Of The Dark One“ eingespielt.
Dieses dritte Demo kann man wohl ruhigen Gewissens als das ausgereifteste ansehen. Diesmal wird der schon ziemlich geil klingende Thrash auch mit einem Gesang versehen, wie ich ihn mir stundenlang reinziehen kann.
Nach diesem Demo-Tape stieß Arnd Klink als zweiter Gittarist zur Band und zusammen mit diesem nahm man 1987 das Live-Tape „Cleans Pforzheim“, welches mir wieder mal nicht bekannt ist, auf. Außerdem erhielt die Band ein Angebot aus den Staaten, ein paar Beiträge zu Samplern beizusteuern. Zu diesem Zwecke nahm die Band ein Demo mit vier Songs auf, von denen mir zwei Songs, namentlich „Death Squad“ und „Armageddon“, bekannt sind.
Diese beiden Songs sind auch sehr anständig und gefallen mir sehr gut. Von daher finde ich es durchaus verständlich, dass die Band dieses Tape als Promo-Tape verwendete, um die Aufmerksamkeit von Labeln auf sich zu ziehen und ich finde es auch sehr verständlich, dass ihnen das damit gelang.
So schlug Gama zu und lud die Band zur Vertragsunterzeichnung ein. Nachdem die Jungens im Büro von Gama reichlich abgefüllt wurden, unterschrieben sie denn auch den Vertrag und so erschien 1987 das Debüt „Death Squad“.
http://img410.imageshack.us/img410/520/darkness1sa3.jpg (http://imageshack.us)
Ein obergeiler Thrash-Brecher, der leider schon nach etwas über 30 Minuten sein Ende findet, was ja nun auch nicht sooooo ungewöhnlich für derartige Scheiben ist. Vom ersten bis zum letzten Song gibt’s das volle Brett und jeder, der auf geilen 80’er-Jahre-Teutonen-Thrash steht, wird von diesem Album mit Sicherheit nicht enttäuscht sein.
Diese Scheibe wurde zweimal auf CD re-released. Einmal in einer Midprice-Version von Brainstorm und einmal von Battle Cry Records. Speziell die Battle Cry-Version ist extrem empfehlenswert, wie das ja bei Battle Cry generell der Fall ist. Im Gegensatz zur Brainstorm-Version wird bei der Battle Cry-Version das Cover nicht wie bei Brainstorm üblich in einer verkleinerten Version, umgeben von diesem blöden Brainstorm-Rand, gezeigt, sondern battle-cry-typisch das komplette Deckblatt füllend, so wie es sich gehört. Außerdem enthält die BC-Version sieben Bonustracks, darunter das komplette erste Demo, einen Song vom Promo-Demo, einen von dem „Spawn Of The Last One“-Live-Tape sowie einen Song vom EURE ERBEN-Promo-Demo von 2005. Ein obergeiles, fettes Booklett gibt’s wie selbstverständlich auch noch obendrauf...
Ende September 1987 wurde noch das Live-Tape „No Sleep In Herford“ aufgenommen, welches ohne Cover daherkommt, da es ursprünglich nie veröffentlicht werden sollte. Reinhören konnte ich leider auch in dieses Stück noch nie...(vermutlich hab ich dabei aber sowieso nicht viel verpasst)
Nach dem Debüt verließ der ominöse Bassist Bruno die Band und wurde durch Thomas Becker ersetzt. Mit diesem leicht verändertem Line-Up wurde dann der zweite Longplayer eingespielt und so erschien 1988 das Album „Defenders Of Justice“.
(links: Original / mitte: Gama-CD / rechts: Laserlight-CD)
http://img142.imageshack.us/img142/6029/darkness2alltk6.jpg (http://imageshack.us)
Oft wird ja gesagt, dass die Songs dieses Albums nicht mehr so direkt in die Fresse gehen wie auf dem Vorgänger. Genaugenommen stimmt das wohl, aber ich find’s überhaupt nicht schlimm. Meines Erachtens ist der Unterschied in der Straightness nicht sonderlich stark ausgeprägt, wenn auch vernehmbar. Momentan ist die „Defenders...“ auch mein bevorzugtes DARKNESS-Album, aber so etwas ist bei mir oftmals eh nur temporär... Wie dem auch sein, ich finde, dass der Band hier ein vorzüglicher Nachfolger gelungen ist.
Diese Scheibe wurde mindestens viermal auf CD herausgebracht. Einmal wieder von Brainstorm, dann von Gama unter dem Titel „Bloodbath“ mit verändertem Cover und von Laserlight unter dem Titel „Broken Heart“ ebenfalls mit verändertem Cover und dann gibt’s noch den (mal wieder) alle anderen Versionen überragenden Re-release von Battle Cry. Neben dem fetten Booklett gibt’s acht Bonustracks: Einmal das komplette „Titanic War“-Demo, einen Song von dem Promo-Demo, einen vom Live-Tape „Spawn...“ und einen von dem EURE ERBEN-Promo-Demo.
Anfang November 1988 wurde das Live-Tape „Spawn Of The Last One“ in der Zeche Karl in Essen aufgenommen. Zwei Songs dieses Tapes sind mir bekannt und machen mir deutlich, dass ich auch dieses Live-Tape nicht kennen muss...
Unglücklicherweise verließ Sänger Olli die Band und auch der Gitarrist Pierre, der sich auf dem Vorgänger noch für einen Großteil des Songwritings verantwortlich zeichnete, sprang ab. Als neuer Sänger stieß Rolf „Ray“ Druschel zur Band und ein zweiter Gitarrist wurde gar nicht erst verpflichtet, so dass die Band ihr drittes und letztes Studio-Album als Quartett herausbrachte. 1989 erschien dann „Conclusion & Revival“.
http://img28.picoodle.com/img/img28/5/11/24/f_darkness3m_e5fa0d9.jpg (http://www.picoodle.com/view.php?img=/5/11/24/f_darkness3m_e5fa0d9.jpg&srv=img28)
Dieses Album kickt bei weitem nicht mehr soviel Arsch wie die Vorgänger. Wenn man allerdings mal die Vorgänger ausblendet, so ist auch diese Scheibe ein durchaus taugliches Heavy/Speed/Thrash-Album. Klar, es sind nicht mehr die DARKNESS wie man sie von den vorherigen Alben kennt, aber mir gefällt auch diese Scheibe ziemlich gut. Der neue Sänger, mit dem die Band massig Probleme hatte, macht seinen Job eigentlich sehr gut und auch der fehlende Gitarrist fällt nicht so sehr ins Gewicht, was sicherlich daran liegt, dass man hier eben nicht mehr das volle Thrash-Brett geboten bekommt.
Für die CD-Version wurden noch zwei alte Tracks neu eingespielt und als Bonus-Material auf die CD-VÖ gepackt. Klar, aus sammeltechnischen Gründen ist auch die fast zwanzig Jahre alte Erstauflage interessant, allerdings ist meine erste Wahl der obergeile Battle Cry-Re-release: Fettes Booklett, einen EURE ERBEN-Track und das komplette „Spawn Of The Dark One“-Demo als Bonus. Die zwei CD-Bonustracks der Erstauflage sind hier selbstverständlich auch enthalten.
1993 löste sich die Band dann endgültig auf. Der langjährige Sänger Olli verstarb 1998 und sein Nachfolger Ray 2004.
2004 gründeten Arnd und Lacky sowie zwei andere Musiker, die schon mal im Dunstkreis von DARKNESS verkehrten die Band EURE ERBEN und sehen diese neue Band als eine Neugründung von DARKNESS unter anderem Namen, den man wohl auch als Tribut an die verstorbenen Sänger sieht.
Ich persönlich finde es sehr gut, dass die Band sich nicht unter dem alten Namen wiedervereinigt hat, denn die neue Band hat m.E. eigentlich nichts mehr mit den DARKNESS, welche mir gefallen, gemeinsam. EURE ERBEN singen nur auf Deutsch, was ja schon mal für alles außerhalb des Punk und der Volksmusik scheiße ist, und die drei Songs, die ich von EE kenne, gefallen mir aufgrund des Gesangs überhaupt nicht. Von denen werde ich mir definitiv kein Album holen.
Sozusagen posthum wurde von Battle Cry im Jahre 2005 (das Jahr, in dem Battle Cry auch die drei Studio-Alben wiederveröffentlicht hat) noch eine Live-Scheibe herausgebracht: Bocholt Live Squad.
http://img220.imageshack.us/img220/5590/darknesslivece0.jpg (http://imageshack.us)
Tja, in diese Scheibe hab ich noch nie reingehört. Solle ich das mal? Vielleicht kann ja einer von Euch ein paar Zeilen zu dieser Scheibe verlieren...
MySpace-mäßig gibt’s auch mal wieder was auf die Ohren:
http://www.myspace.com/darknessdeathsquad
Und `ne sehenswerte HP gibt’s auch:
http://free.pages.at/death-squad/
Discographie:
The Evil Curse / Demo, 1985
Iron Force – Rehearsal / Demo, 1985 (Existenz fraglich)
Titanic War / Demo, 1986
Attack The Mephisto / Live-Tape, 1986
Spawn Of The Dark One / Demo, 1986
Cleans Pforzheim / Live-Tape, 1987
Promo Tape / Demo, 1987
Death Squad / LP, 1987
No Sleep In Herford / Live-Tape, 1987
Defenders Of Justice / LP, 1988
Spawn Of The Last One / Live-Tape, 1989
Conclusion & Revival / LP, 1989
Bocholt Live Squad / Live-LP, 2005
DARKNESS wurden am 1. Dezember 1984 von Andreas „Lacky“ Lakaw (v & d), Andreas „Skull“ Becker (g) und Hartmut „Agony“ Schöner (b) gegründet. Kurz darauf stieß auch der zweite Gitarrist Uwe „Damager“ Christophers zur Band und in diesem Line-Up nahm die Band 1985 ihr erstes Demo, „The Evil Curse“, auf. Dieses Demo beinhaltet drei Songs und ein Intro. Die Mucke ist zwar schon schön thrashy, allerdings ist der Gesang echt übel aufgenommen und erinnert eher an einen Death-Sänger.
Es soll 1985 noch ein weiteres Demo namens „Iron Force – Rehearsal“ gegeben haben, allerdings sind die Infos dazu sehr schwammig und es bleibt fraglich, ob dieses Teil überhaupt existiert.
Kurz nach dem ersten Demo verließ der Damager die Band, woraufhin die Band kurzerhand als Trio weitermachte und 1986 das Demo „Titanic War“ herausbrachte. Dieses Demo bietet einen deutlich besseren Sound als das erste, ist erneut schön thrashy ausgefallen und mit dem Gesang kann ich mich immer noch nicht richtig anfreunden.
Kurz nach dem zweiten Demo stieß dann der Sänger Oliver „Olli“ Fernickel zur Band und kurz darauf löste sich die Band kurzfristig auf, reformierte sich aber schon bald wieder. Vom ursprünglichen Line-Up war jetzt nur noch Lacky übrig, der seine Kraft nun komplett in die Trommeln stecken konnte, da Olli der Band als Sänger erhalten blieb. Die Gitarre spielte nun Pierre Danielscyk und den Bass übernahm ein gewisser Bruno. In dieser neuen Besetzung nahm die Band 1986 das Live-Tape „Attack The Mephisto“, welches mir leider noch nie zu Ohren kam, auf und es wurde das Demo „Spawn Of The Dark One“ eingespielt.
Dieses dritte Demo kann man wohl ruhigen Gewissens als das ausgereifteste ansehen. Diesmal wird der schon ziemlich geil klingende Thrash auch mit einem Gesang versehen, wie ich ihn mir stundenlang reinziehen kann.
Nach diesem Demo-Tape stieß Arnd Klink als zweiter Gittarist zur Band und zusammen mit diesem nahm man 1987 das Live-Tape „Cleans Pforzheim“, welches mir wieder mal nicht bekannt ist, auf. Außerdem erhielt die Band ein Angebot aus den Staaten, ein paar Beiträge zu Samplern beizusteuern. Zu diesem Zwecke nahm die Band ein Demo mit vier Songs auf, von denen mir zwei Songs, namentlich „Death Squad“ und „Armageddon“, bekannt sind.
Diese beiden Songs sind auch sehr anständig und gefallen mir sehr gut. Von daher finde ich es durchaus verständlich, dass die Band dieses Tape als Promo-Tape verwendete, um die Aufmerksamkeit von Labeln auf sich zu ziehen und ich finde es auch sehr verständlich, dass ihnen das damit gelang.
So schlug Gama zu und lud die Band zur Vertragsunterzeichnung ein. Nachdem die Jungens im Büro von Gama reichlich abgefüllt wurden, unterschrieben sie denn auch den Vertrag und so erschien 1987 das Debüt „Death Squad“.
http://img410.imageshack.us/img410/520/darkness1sa3.jpg (http://imageshack.us)
Ein obergeiler Thrash-Brecher, der leider schon nach etwas über 30 Minuten sein Ende findet, was ja nun auch nicht sooooo ungewöhnlich für derartige Scheiben ist. Vom ersten bis zum letzten Song gibt’s das volle Brett und jeder, der auf geilen 80’er-Jahre-Teutonen-Thrash steht, wird von diesem Album mit Sicherheit nicht enttäuscht sein.
Diese Scheibe wurde zweimal auf CD re-released. Einmal in einer Midprice-Version von Brainstorm und einmal von Battle Cry Records. Speziell die Battle Cry-Version ist extrem empfehlenswert, wie das ja bei Battle Cry generell der Fall ist. Im Gegensatz zur Brainstorm-Version wird bei der Battle Cry-Version das Cover nicht wie bei Brainstorm üblich in einer verkleinerten Version, umgeben von diesem blöden Brainstorm-Rand, gezeigt, sondern battle-cry-typisch das komplette Deckblatt füllend, so wie es sich gehört. Außerdem enthält die BC-Version sieben Bonustracks, darunter das komplette erste Demo, einen Song vom Promo-Demo, einen von dem „Spawn Of The Last One“-Live-Tape sowie einen Song vom EURE ERBEN-Promo-Demo von 2005. Ein obergeiles, fettes Booklett gibt’s wie selbstverständlich auch noch obendrauf...
Ende September 1987 wurde noch das Live-Tape „No Sleep In Herford“ aufgenommen, welches ohne Cover daherkommt, da es ursprünglich nie veröffentlicht werden sollte. Reinhören konnte ich leider auch in dieses Stück noch nie...(vermutlich hab ich dabei aber sowieso nicht viel verpasst)
Nach dem Debüt verließ der ominöse Bassist Bruno die Band und wurde durch Thomas Becker ersetzt. Mit diesem leicht verändertem Line-Up wurde dann der zweite Longplayer eingespielt und so erschien 1988 das Album „Defenders Of Justice“.
(links: Original / mitte: Gama-CD / rechts: Laserlight-CD)
http://img142.imageshack.us/img142/6029/darkness2alltk6.jpg (http://imageshack.us)
Oft wird ja gesagt, dass die Songs dieses Albums nicht mehr so direkt in die Fresse gehen wie auf dem Vorgänger. Genaugenommen stimmt das wohl, aber ich find’s überhaupt nicht schlimm. Meines Erachtens ist der Unterschied in der Straightness nicht sonderlich stark ausgeprägt, wenn auch vernehmbar. Momentan ist die „Defenders...“ auch mein bevorzugtes DARKNESS-Album, aber so etwas ist bei mir oftmals eh nur temporär... Wie dem auch sein, ich finde, dass der Band hier ein vorzüglicher Nachfolger gelungen ist.
Diese Scheibe wurde mindestens viermal auf CD herausgebracht. Einmal wieder von Brainstorm, dann von Gama unter dem Titel „Bloodbath“ mit verändertem Cover und von Laserlight unter dem Titel „Broken Heart“ ebenfalls mit verändertem Cover und dann gibt’s noch den (mal wieder) alle anderen Versionen überragenden Re-release von Battle Cry. Neben dem fetten Booklett gibt’s acht Bonustracks: Einmal das komplette „Titanic War“-Demo, einen Song von dem Promo-Demo, einen vom Live-Tape „Spawn...“ und einen von dem EURE ERBEN-Promo-Demo.
Anfang November 1988 wurde das Live-Tape „Spawn Of The Last One“ in der Zeche Karl in Essen aufgenommen. Zwei Songs dieses Tapes sind mir bekannt und machen mir deutlich, dass ich auch dieses Live-Tape nicht kennen muss...
Unglücklicherweise verließ Sänger Olli die Band und auch der Gitarrist Pierre, der sich auf dem Vorgänger noch für einen Großteil des Songwritings verantwortlich zeichnete, sprang ab. Als neuer Sänger stieß Rolf „Ray“ Druschel zur Band und ein zweiter Gitarrist wurde gar nicht erst verpflichtet, so dass die Band ihr drittes und letztes Studio-Album als Quartett herausbrachte. 1989 erschien dann „Conclusion & Revival“.
http://img28.picoodle.com/img/img28/5/11/24/f_darkness3m_e5fa0d9.jpg (http://www.picoodle.com/view.php?img=/5/11/24/f_darkness3m_e5fa0d9.jpg&srv=img28)
Dieses Album kickt bei weitem nicht mehr soviel Arsch wie die Vorgänger. Wenn man allerdings mal die Vorgänger ausblendet, so ist auch diese Scheibe ein durchaus taugliches Heavy/Speed/Thrash-Album. Klar, es sind nicht mehr die DARKNESS wie man sie von den vorherigen Alben kennt, aber mir gefällt auch diese Scheibe ziemlich gut. Der neue Sänger, mit dem die Band massig Probleme hatte, macht seinen Job eigentlich sehr gut und auch der fehlende Gitarrist fällt nicht so sehr ins Gewicht, was sicherlich daran liegt, dass man hier eben nicht mehr das volle Thrash-Brett geboten bekommt.
Für die CD-Version wurden noch zwei alte Tracks neu eingespielt und als Bonus-Material auf die CD-VÖ gepackt. Klar, aus sammeltechnischen Gründen ist auch die fast zwanzig Jahre alte Erstauflage interessant, allerdings ist meine erste Wahl der obergeile Battle Cry-Re-release: Fettes Booklett, einen EURE ERBEN-Track und das komplette „Spawn Of The Dark One“-Demo als Bonus. Die zwei CD-Bonustracks der Erstauflage sind hier selbstverständlich auch enthalten.
1993 löste sich die Band dann endgültig auf. Der langjährige Sänger Olli verstarb 1998 und sein Nachfolger Ray 2004.
2004 gründeten Arnd und Lacky sowie zwei andere Musiker, die schon mal im Dunstkreis von DARKNESS verkehrten die Band EURE ERBEN und sehen diese neue Band als eine Neugründung von DARKNESS unter anderem Namen, den man wohl auch als Tribut an die verstorbenen Sänger sieht.
Ich persönlich finde es sehr gut, dass die Band sich nicht unter dem alten Namen wiedervereinigt hat, denn die neue Band hat m.E. eigentlich nichts mehr mit den DARKNESS, welche mir gefallen, gemeinsam. EURE ERBEN singen nur auf Deutsch, was ja schon mal für alles außerhalb des Punk und der Volksmusik scheiße ist, und die drei Songs, die ich von EE kenne, gefallen mir aufgrund des Gesangs überhaupt nicht. Von denen werde ich mir definitiv kein Album holen.
Sozusagen posthum wurde von Battle Cry im Jahre 2005 (das Jahr, in dem Battle Cry auch die drei Studio-Alben wiederveröffentlicht hat) noch eine Live-Scheibe herausgebracht: Bocholt Live Squad.
http://img220.imageshack.us/img220/5590/darknesslivece0.jpg (http://imageshack.us)
Tja, in diese Scheibe hab ich noch nie reingehört. Solle ich das mal? Vielleicht kann ja einer von Euch ein paar Zeilen zu dieser Scheibe verlieren...
MySpace-mäßig gibt’s auch mal wieder was auf die Ohren:
http://www.myspace.com/darknessdeathsquad
Und `ne sehenswerte HP gibt’s auch:
http://free.pages.at/death-squad/
Discographie:
The Evil Curse / Demo, 1985
Iron Force – Rehearsal / Demo, 1985 (Existenz fraglich)
Titanic War / Demo, 1986
Attack The Mephisto / Live-Tape, 1986
Spawn Of The Dark One / Demo, 1986
Cleans Pforzheim / Live-Tape, 1987
Promo Tape / Demo, 1987
Death Squad / LP, 1987
No Sleep In Herford / Live-Tape, 1987
Defenders Of Justice / LP, 1988
Spawn Of The Last One / Live-Tape, 1989
Conclusion & Revival / LP, 1989
Bocholt Live Squad / Live-LP, 2005