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![]() [Bericht Party.San Metal Open Air, 6.-8. August 2009] Zum 15. Mal ging es nach Bad Berka, um den härteren Gangarten des Metal zu frönen. Gelegen im tiefsten Thüringen, ist die Umgebung ein echter Hingucker: In der Nähe ist ein dunkler Nadelwald, der sich über den halben Horizont erstreckt. Zu allem Glück war auch das Wetter sehr gut, im Durchschnitt waren es 30 Grad, nur am Samstagabend regnete es etwas, was aber eher begrüßt als verflucht wurde. Auch zu erwähnen sind die Preise, denn schon für zwei Euro bekam man ein 0,4 l Bier und auch das Essen war zum größten Teil sehr gut. Nun erstmal zum wichtigsten: Die Bands und die Auftritte Die Running Order war wie folgt: Donnerstag / Thursday - 6.8.09 00:00 - 01:00 MARDUK (swe) 23:00 - 23:45 DESTRÖYER 666 (nl) 22:00 - 22:45 PSYCROPTIC (aus) 21:00 - 21:45 AZARATH (pl) 20:00 - 20:45 POSTMORTEM (ger) Freitag / Friday - 7.8.09 00:00 - 01:00 SATYRICON (nor) 23:00 - 23:45 UNLEASHED (swe) 22:00 - 22:45 MISERY INDEX (us) 21:00 - 21:45 THYRFING (swe) 20:00 - 20:45 HATE ETERNAL (us) 19:00 - 19:45 SWALLOW THE SUN (fin) 18:00 - 18:45 EVOCATION (swe) 17:00 - 17:45 DEN SAAKALDTE (nor) 16:00 - 16:45 SOLSTAFIR (ice) 15:00 - 15:45 INHUME (nl) 14:00 - 14:45 GLORIOR BELLI (fra) 13:00 - 13:45 SUMMERS DYING (ger) Samstag / SATURDAY - 8.8.09 00:00 - 01:00 SIX FEET UNDER (us) 23:00 - 23:45 DARK FUNERAL (swe) 22:00 - 22:45 ELUVEITIE (ch) 21:00 - 21:45 BRUJERIA (us/mex) 20:00 - 20:45 MOONSORROW (fin) 19:00 - 19:45 SADUS (us) 18:00 - 18:45 BRUTAL TRUTH (us) 17:00 - 17:45 SHINING (swe) 16:00 - 16:45 ROTTEN SOUND (fin) 15:00 - 15:45 PAGANIZER (swe) 14:00 - 14:45 BENEATH THE MASSACRE (us) 13:00 - 13:45 HELLSAW (at) DONNERSTAG: Am ersten Tag begannen die Auftritte erst um 20 Uhr, sodass man noch gut Zeit hatte, das Gelände zu erkunden oder den eigenen Biervorrat etwas zu verkleinern. Einige nahmen aber auch schon am ersten Tag die Sanitäranlagen in Anspruch, die im Übrigen preislich auf ähnlichem Niveau waren wie Bier und Essen (eine Flatrate für Spültoiletten und Duschen kostete 6 Euro). Die Folge davon war, dass man allerorts grellgelbe Armbänder sah. Bandtechnisch hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Abend, da mit Azarath, Deströyer666 und Marduk schon vedammt hochkarätige Bands bevorstanden. POSTMORTEM Den Anfang machten Postmortem. Die deutschen Deather haben mich schon manches mal auf CD begeistert, allerdings wollte der Funke auf der Bühne nicht so recht überspringen. Die spielerische Leistung war ordentlich, allerdings wusste die Band das Publikum nicht groß zu begeistern. Geboten wurde eine gute Mischung aus den bisher vier Alben, aber wie schon beschrieben konnten Postmortem nicht so recht mitreißen. An sich ein solider Auftritt, an die Qualität der Aufnahmen kam die Band aber leider nicht heran. Vielleicht lag es daran, dass es die erste Band war, vielleicht hatten Postmortem auch einen schlechten Tag, auf dem PSOA 09 fehlte aber einfach die Atmosphäre. AZARATH Ich persönlich habe mich auf Azarath besonders gefreut, daher war es ohnehin schwer meine Erwartungen zu erfüllen. Die Band bot einen generell guten Auftritt, die Songauswahl war sehr gelungen und auch das Publikum war wesentlich aktiver. Besonders gefallen haben mir "Destroy yourself" und "Doombringer", doch leider gab es trotz der guten Songs einen großen Kritikpunkt: Der Sound war matschig. Klares Raushören von Einzelheiten war sehr schwer, sodass man an manchen Stellen von einem Einheitsbrei beschallt wurde. Auch wenn der Auftritt meinen Erwartungen nicht gerecht wurde, war er dennoch gelungen. Zu bemerken ist noch, dass der Drummer "Inferno" nicht zugegen war, da er zurzeit mit Behemoth auf Tour in Übersee ist, dies tat der Leistung der Band aber keinen Abbruch. ![]() Bild: Henkersbraut DESTROYER 666 Auf dem RockHard-Festival lieferten Deströyer666 eine Wahnsinns-Show, dafür war der Sound unglaublich mies (unter anderem fiel die Leadgitarre gerne mal aus). Dementsprechend hoch waren auch hier die Erwartungen. Und absolut jede wurde erfüllt! Deströyer spielten ihre besten Songs, "Black City", "I am the Wargod", "Stand Defiant" und "Weapons of Conquest" waren die absoluten Hightlights. Mit den beiden letzten genannten Songs war auch das neue "Defiance"-Album sehr gut vertreten, allerdings war ich sehr verwundert, dass "I am the Wargod" nicht als letzter Song genutzt wurde. Deströyer666 haben alles richtig gemacht, und auch der Sound stimmte. Über die Musik der Band lässt sich zwar streiten, aber wer sie zu schätzen weiß hat bei dem Auftritt nichts vermisst. Sehr schön! MARDUK Der erste Headliner des PSOA 09. Besonders sollte dieser Auftritt im vorraus schon sein, da das schon legendäre Album "Panzerdivision Marduk" das zehnjährige Jubiläum feierte. Um das angemessen zu würdigen, sollten Marduk das gesamte Album zum Besten geben. Als ich Marduk letztes Jahr gesehen habe, wurde ich bitter enttäuscht. Die Band wirkte sehr lustlos, was die Performance sehr langweilig machte. Dieses Mal war es anders: Die Panzerdivision glänzte an diesem Abend, Marduk wirkten motiviert und fit wie selten. Jeder einzelne Song des Albums wurde vom Publikum abgefeiert, und das vollkommen zu Recht. Nachdem die "Panzerdivision Marduk" durchgespielt war, nahm der Auftritt allerdings ab. Auf andere begehrte Songs wie "Warschau" wartete man vergeblich. Auch wenn die Songauswahl etwas seltsam war, blieb der Auftritt sehr gut, allerdings überzogen Marduk heftigst. Das lag zwar auch daran, dass sie erst 15 Minuten später anfingen, letztendlich wurde aber um eine halbe Stunde überzogen, was dann zuviel des guten war, denn irgendwann ist man auch einfach kaputt (und das ist ein Kompliment!) ![]() Quelle: [a]live FREITAG: Der erste lange Tag begann mit stechender Hitze, und den ersten Auftritten ab 13 Uhr. Als erste Band standen eigentlich "Summers Dying" auf meiner Liste, allerdings begann gegen 11:30 eine Listening Session zum neuen Album "Wormwood" von Marduk. Also machte ich mich mit FalconIT zum besagten Hubertushof auf. Dort hörten wir uns das neue Album zweimal an (nebenbei sei erwähnt, dass es sehr gute Verpflegung im Hotel gab), vorab kann man sagen, dass es definitiv eine Menge zu bieten hat, genaueres folgt die Tage als einzelner Bericht. INHUME Um 15 Uhr enterten Inhume die Bühne und versorgten die Anwesenden mit sauber gespieltem Brutal Death/Grind. Dabei hampelten die beiden Sänger wie Gestochene über die Bühne, wovon der Moshpit zum einen angeheizt wurde, und hinterher auf komische Ideen kam: alle setzen sich hintereinander und wippten zum Rhythmus. Hier trat auch das erste Mal der Schweinemann auf den Plan, ein äußerst engagierter junger Mann mit Schweinsmaske, einem blutigen Gummiarm und alles natürlich blutverschmiert. Zwar war der Auftritt nichts außergewöhnliches, aber auch nicht zu verachten, eine gute, solide Darbietung ihrer Kunst, und die erste Gelegenheit auf einen guten Moshpit. DEN SAAKALDTE Den Saakaldte sind ein aus verschiedenen Bekanntheiten der Black Metal-Szene zusammengesetzter Trupp. Unter anderem spielten die Mitglieder in den Bands Shining, Gorgoroth, Urgehal, 1349 und Koldbrann. Meiner Meinung nach ist es schwer, Black Metal live wirklich gut zu präsentieren. Den Saakaldte bekamen das zu meiner Überraschung sehr gut hin, so stelle ich mir guten melancholischen Black Metal vor. Die Gitarren waren kratzig, die Drums ließen den Gitarren genug Raum, waren aber dennoch präsent. Sehr gelungen und auch eines der besten Black Metal-Konzerte dieses Festivals. HATE ETERNAL Um 20 Uhr ging es los mit Hate Eternal. Guter Death Metal zweifelsohne, aber irgendwas fehlte. Vielleicht ging es nur mir so, aber der Auftritt wirkte unvollständig, so als habe man etwas vergessen. Wie die Stimmung vorne war kann ich schlecht einschätzen, da ich zu der Zeit am Bierstand Position bezog. Zu Hate Eternal wurde es aber auch langsam etwas voller, alles in allem war es ein solides Konzert, aber eben auch nichts Besonderes. Schade eigentlich. ![]() Bild: Henkersbraut THYRFING Von mir heiß erwartet war diese Band. Auch wenn der Sänger ein unglaublicher Poser ist, war die Performance klasse. Atmosphärisch als auch energiegeladen. Zu halten war das Publikum nun nicht mehr. Sound und Leistung der Band waren sauber und ohne Ausfälle. Allerdings gab es ein großes Manko: Die Songauswahl. So gut der Auftritt auch war, aber Songs wie "Draugs Harg", "Farsotstider" oder "The Voyager" wurden schmerzlich vermisst. Absoluter Höhepunkt war "Far at Helvete", mal von der Qualität des Songs an sich abgesehen, wurde auch hier die Raffinesse der Band deutlich. Kontaktfreudig ist auch ein Stichwort was zu diesem Auftritt fallen muss, denn direkt im Anschluss stieg der Sänger von der Bühne und ging zu den Zuschauern, was man nicht sehr oft sieht. Lobenswert, denn Fannähe wird nur noch selten in diesem Maße geboten. ![]() Bild: Henkersbraut MISERY INDEX Nach der regulären Umbauzeit von 15 Minuten gings weiter mit Brutal Death Metal. Das, was Misery Index auf Platte machen, haben sie auch auf dem Party.San gemacht und genauso hat es auch geballert. Die Band besteht nicht aus Anfängern, das hat man gemerkt, der einzige der etwas nicht gemerkt hat, war der Mischer, denn die Drums waren einfach zu laut... oder der Rest zu leise, wie mans nimmt. Kein großartiger Patzer, aber aufgefallen ist es schon. Besonders im Gedächtnis geblieben ist "Traitors", ein großartiger Song, großartig in Szene gesetzt. Ein gutes Konzert, auch wenn es für mich keines der besten war. UNLEASHED Von einigen heiß erwartet, war es dann um 23 Uhr soweit: Unleashed traten auf, und obwohl ich kein großer Unleashed-Liebhaber bin, muss ich zugeben das die Band ihr Handwerk versteht. Die Songs waren meist von den letzten drei Alben, "Sworn Allegiance", "Midvinterblot" und "Hammer Battalion". Der Sound war im Übrigen auch sehr gut, im großen und ganzen ein sehr guter Auftritt, der das Publikum zu begeistern wusste. Besonders gefallen hat mir die Interaktion mit den Zushauern, so gab es eine umfassende Gesangseinlage vom Publikum, die auch einige Male wiederholt wurde. Zusätzlich kamen Marduk mit Trinkhörnern auf die Bühne, um mit Unleashed anzustoßen, da es das 20 jährige Bestehen zu feiern galt. Wer Unleashed mag, sollte sie sich bei nächster Gelegenheit ansehen, wenn man sie in Bad Berka verpasst hat. SATYRICON Unmut machte sich schon vor dem Auftritt von Satyricon breit, denn der Umbau dauerte unglaublich lange, sodass Satyricon mit einer halben Stunde Verspätung starteten. Als es dann so weit war, habe ich mir schnell gewünscht, dass weiter umgebaut wird. Dass Satyricon keinen herkömmlichen Black Metal mehr machen, ist kein Geheimnis, aber auch unter Black-Metal-ähnlicher Musik stelle ich mir etwas anderes vor. Zum einen waren die Gitarren so weich eingestellt, dass man glauben konnte, dass Bryan Adams auftritt. Dazu kam, dass der Sänger Satyr nach jeder Textzeile das Publikum mit euphorischen "Hey"-Schreien aufheizen wollte, wobei ich keinerlei Verbindung zum Black Metal entdecken konnte und man das Gefühl bekam auf einem Pop-Konzert zu sein. Das Publikum war gespalten, der eine Teil verließ das Gelände, der andere blieb und feierte den Headliner des zweiten Abends ohne Ende. Die Songs kamen bis auf "Mother North" alle von neueren Alben, wodurch sich meine Meinung über Saytricon nur weiter bestätigte. Der letzte Song "Mother North" ließ wieder Hoffnung aufkeimen, aber mit den oben erwähnten Soundeinstellungen war sogar dieser Song nicht einmal halb so gut. Ich war maßlos enttäuscht und verärgert, aber ich weise darauf hin, dass es auch Leute gab, denen der Auftritt gefallen hat, und ich mir sicher bin, dass meine Einstellung zur Band zu diesem Eindruck beigetragen hat. Als Headliner waren Satyricon meiner Meinung nach nicht wirklich geeignet. SAMSTAG: Am letzten Tag wurde man wieder von der Sonne geweckt, bei gefühlten 50 Grad im Zelt ist Schlafen einfach nicht mehr drin. Andererseits war es auch praktisch, zeitig wach zu werden, da es um 13 Uhr schon mit Hellsaw losging. Samstag war auch der einzige Tag, an dem es gegen Abend etwas regnete, was zumindest für mich sehr erleichternd kam nach Tagen der Hitze. Ich muss auch gestehen, dass mal wieder mehr Bands auf der Liste standen, als ich dann letztendlich gesehen habe, ich bin mir sicher, dass dieses Problem hier sehr wohl bekannt ist. Unter anderem gingen mir dabei Paganizer und Rotten Sound durch die Lappen. Wie schon erwähnt begann der Samstag mit Hellsaw: HELLSAW Vielleicht kennt diese Band nicht jeder, allerdings trifft man sie immer häufiger auf Festivals an. Als erste Band des Tages hatten Hellsaw es jedenfalls schon mal nicht leicht, zumal die Mittagssonne auch keine Unterstützung war. Doch trotz dieser Voraussetzungen kamen Hellsaw sehr gut an, vollkommen zurecht, der Sound war klasse und es wurde auch sehr gut gespielt, Black Metal ohne große Schnörkel, der einfach gut ist. Soweit ich es erkennen konnte, wurden aus jedem Album ein paar Songs gespielt, besonders betont wurde das natürlich bei denen des neuen Albums, welches im März erschien. Alles in allem ein sehr schöner Start in den Festivaltag. SHINING Sänger "Kvarforth" trat am Tag zuvor schon mit Den Saakaldte auf, wodurch man ähnliches an Qualität erwartete. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt: Die Band wirkte lustlos und noch dazu kamen die Songs irgendwie flach rüber. Es kam kaum etwas an, man könnte fast schon sagen es war langweilig. Ich glaube nicht, dass diese Probleme bei Shining sonst der Fall sind. Was auf dem PSOA 09 schief gelaufen ist, kann ich aber auch nicht erklären, jedenfalls kann diese Band live mit Sicherheit mehr. Man kann nur hoffen, dass folgende Auftritte besser werden. SADUS Als einzige Thrash Band hatten Sadus einen schweren Stand, da ja nicht zu erwarten war, dass sonderlich viele Thrasher anwesend sein würden, aber das war im Endeffekt gar nicht schlimm, denn es füllte sich zwar erst nachdem die Band begonnen hatte, als es aber voller geworden war, war auch nichts mehr zu halten. Sadus spielten wie vorher angekündigt hauptsächlich Songs der ersten beiden Alben, dabei kamen zwar die von "Illusions" etwas kurz, aber das war nicht weiter tragisch bei dieser Darbietung. Man sah der Band an wie viel Spaß sie auf der Bühne hatte, und es kam ein Hammersong nach dem anderen. Der Moshpit war zwar etwas dürftig, aber geheadbangt wurde dafür viel. Qualitativ eines der besten Konzerte des Festivals, auch wenn ich den Song "Certain Death" mehr nach hinten verlegt hätte und nicht schon als zweiten in der Setlist. Ansehen werde ich mir Sadus bei jeder kommenden Gelegenheit. BRUJERIA Um 21 Uhr kamen dann Brujeria auf die Bühne. Die Spaß-Death/Grinder lieferten das, was man von ihnen kennt: Party. Viel kann man zum Auftritt nicht sagen, die Stimmung war da, die Band trat selbstsicher auf, der Sound war gut, ein wirklich rundes Konzert. Ähnlich wie bei anderen Funcombos, gab es auch hier sehr große und derbe Moshpits, wer wollte, konnte richtig loslegen, wer nicht, konnte von hinten entspannt zusehen und immer noch genug Spaß haben. Mein persönlicher Höhepunkt war aber der letzte Song: "Marijuana" wurde zwar nur per Anlage gespielt, aber die Masse tobte dabei und ich gleich mit. ELUVEITIE An dieser Stelle gab es den größten Patzer des Festivals: Da Eluveitie bekanntlich ja mit vielen traditionellen Instrumenten arbeiten, mussten diese natürlich auch beim Soundcheck mitbeachtet werden. Aus irgendeinem Grund funktionierte das aber nicht richtig, wodurch es über eine halbe Stunde dauerte bis Eluveitie endlich auftraten. Aber selbst dann waren einzelne Instrumente nur stellenweise zu hören, andere hörte man gar nicht. Hiervon betroffen waren aber lediglich die "ungewöhnlichen" Instrumente, Schlagzeug, Gitarre und Bass hörten sich gut an. Durch das Ausbleiben der Geige an vielen Stellen hörten sich viele Songs einfach unvollständig an. Sehr schade, denn die Band selbst spielte sehr gut und war auch fähig das Publikum anzuheizen. Durch die enorme Verspätung mussten auch ein paar Songs aus der Setlist genommen werden, wodurch ich persönlich zum wiederholten Male einen gekürzten Auftritt von Eluveitie hinnehmen musste. ![]() Bild: Henkersbraut DARK FUNERAL Durch die Probleme bei Eluveitie, kamen auch Dark Funeral verspätet, wie man später merken musste, wurde auch hier von der Setlist gestrichen. Auch wenn das Schlagzeug manchmal etwas laut war, bekam man hier sehr guten Black Metal serviert, an dem nichts auszusetzen war. Höhepunkt war "Hail Murder", denn an dieser Stelle wurde auch ein Einsatz für das Publikum parat gehalten. Unverständlich für mich ist, wieso es mittendrin ein weiteres Intro gab, ohne das hätte bestimmt ein Song mehr gespielt werden können, was bei den Streichungen nur vernünftig gewesen wäre. Trotzdem waren Dark Funeral einer der Höhepunkte des Samstags. FAZIT Das Party.San Metal Open Air 2009 hatte viel Positives und nur wenig Negatives. Das Positive fängt bei den Preisen und beim Service an, denn alle 15 Minuten fuhr ein Bus in den Ort. Auch die Qualität des Essens war sehr gut, und die Lage der Toiletten ebenso. Negativ waren die Umbauzeiten, die sich zu jedem(!) Headliner unglaublich in die Länge gezogen haben, der Supergau war dann die Panne bei Eluveitie, die sich durch den ganzen weiteren Abend fraß. Außerdem gab es am Freitag den halben Tag kein Wasser, was bei einer Veranstaltung dieser Größe nicht passieren darf, hoffen wir, dass diese Fehler nächstes Jahr nicht mehr passieren. Die Lage des Festivals ist super, die Leute gewohnt locker (auch wenn wir Grindcore-Nachbarn mit seltsamen Aktivitätszeiten hatten) und die Live-Performances überwiegend gut. An dieser Stelle noch mal Grüße an die Metallized-User, die anwesend waren, war ne super Sache, und wahrscheinlich bin ich nächstes Jahr auch wieder am Start. Highlights waren Marduk, Deströyer666, Den Saakaldte, Sadus, Thyrfing und Dark Funeral, enttäuschend waren Shining und Satyricon (wenn man da noch von enttäuschend sprechen kann). Wie oben schon mal erwähnt war ich bei der Marduk Listening Session und werde das in einen einzelnen Bericht packen, da es ja nicht direkt was mit dem PSOA zu tun hat. Trinkt alle fleißig weiter Eistee! Es sei erwähnt, dass meine Fotos nichts geworden sind, daher sind es so wenige. Seraph für Metallized.de
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Blind man following close behind Begging you to spare a dime But you know he wants you dead As you shove your fingers into his head Autopsy - Impending Dread |
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