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BAPHOMET’S BLOOD - Metal Damnation
![]() Label: Iron Bonehead / High Roller VÖ: 23. Dezember 2009 Genre: Speed / Thrash Metal MySpace: www.myspace.com/baphometsblood Besetzung: Necrovomiterror - Vocals, Guitar Angel Trosomaranus - Guitar S.V. Goat Necromancer – Bass R.R. Bastard - Drums Tracklist: 01. Devil`s Night 02. Metal Damnation 03. Midnight Patrol 04. We Don`t Care 05. Italian Steel 06. Evilbringer 07. The Iron Bonehead 08. Ready For Hell Spielzeit: 37:34 Noch kurz vor dem letztjährigen Weihnachtsfest erschien das dritte Album der italienischen Speed/Thrash/Rock’n’Roll-Combo BAPHOMET’S BLOOD, das natürlich ganz im bisherigen Stil gehalten wurde und für die anvisierte Klientel wieder eine gute halbe Stunde musikalische Unterhaltung der zünftigen Sorte bereit hält. Erneut beschränkt man sich auf eine reine Vinyl-Veröffentlichung, Fans ohne Plattendrehautomat schauen in die Röhre. Ob das vielleicht einmal zu einem gewissen Kultstatus beiträgt oder man dadurch nur unnötig potentielle Fans verprellt, muss die Band selber wissen. Herausgebracht durch die bewährte Co-Produktion von Iron Bonehead und High Roller, limitiert auf 1000 Stück (750 in schwarz, 250 in silber/blau) und mit einem in Riffelblech-Optik eingerahmten Band-Photo als Covermotiv, das schon mal einen Vorgeschmack auf den musikalischen Inhalt gibt, dank VENOM-Shirt, Sonnenbrillen und einem ziemlich fiesen Lemmy-Gedächtnis-Bart. Und zum Glück bleiben die Songs der krawalligen Optik in nichts schuldig. Dafür wurden dann auch sämtliche Klischees bemüht, die das Genre so hergibt und der einfach gestrickte, aber sehr effektive und unterhaltsame Speed’n’Thrash enttäuscht zu keiner Sekunde. Zwar wird man für die meisten Riffs keinen Innovationspreis gewinnen und auch der Songaufbau dürfte selbst einfache Gemüter nicht überfordern, dafür ist es aber sehr sauber gespielt, immer kurzweilig und lädt hier und da unweigerlich zum gepflegten Mitgrölen ein. Natürlich bewegen sich die Songs in einem recht schmalen Spektrum, dafür hat man sich für die B-Seite noch einige Highlights aufgehoben, um aufkommende Eintönigkeit nicht zuzulassen. Vor allem “Italian Steel“, eine sympathische Verbeugung vor den eigenen musikalischen Vorbildern der Heimat, und die richtig coole Coverversion von KILLER’s “Ready To Hell“ wissen zu begeistern und wecken gar selige Erinnerungen an die ganz alten Speedsongs von RUNNING WILD. Auch sonst scheinen BAPHOMET’S BLOOD ihren Job ernst zu nehmen. Eine hohe Musiziergeschwindigkeit, überzeugende Live-Auftritte hierzulande und die Ankündigung, ihr erstes, längst ausverkauftes Album und die Songs der Demo-Tapes demnächst neu herauszubringen zeugen von umtriebigen Musikern, die sich anscheinend nicht mit dem undankbaren Status eines Insider-Tipps zufrieden geben wollen. Da bleibt nur noch zu hoffen, dass dabei noch mehr Alben dieses Kalibers herausspringen. Bewertung 7,5/10 Sgt. Kuntz für www.metallized.de
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