| Metal Forum | Metal News | Metal Reviews | Metal Interviews | Konzertberichte | Berichte | Metal Chat | Kontakt | Impressum |
|
|||||||
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#1 |
|
Redaktion
|
Second Shadow – Line Up (Execution Style)
![]() Label: Murdered Records VÖ: 12.09.05 Genre: Death Metal Homepage: www.secondshadow.net Line – Up Jon Vassbø – Vocals Preben Mosfjell – Guitars Ramses Argento - Bass Stig Reinhardtsen - Drums Tracklist: 1. Torture 2. Line Up (Execution Style) 3. Murder V2.0 4. Third Floor Malevolence 5. Hands of Murder 6. Mind Devoured 7. Torture Video (Bonus) Spielzeit: 26:30min Wenn man den Albumtitel ließt und danach das Cover sieht weiss man eines ganz genau, passender hätte kein anderes Cover sein können, denn nebeneinander aufgereiht knien die vier Todgeweihten und warten auf ihre Hinrichtung. Bevor ich also die Scheibe in den Player legte, bereitete ich mich seelisch und moralisch darauf vor Zeuge einer der härtesten Salven Todesblei die ich je gehört habe zu werden. Immerhin hieß es in der Packungsbeilage ja schon, dass es sich hier um pure norwegische Aggressionen handelt. Zu Beginn der CD schien ich recht zu behalten, denn „Torture“ tobt mit einem Höllentempo voran, welches immer wieder mit groovigen Mid-Tempo Passagen wechselt. Mit "Line Up (Execution Style)" folgt der Titeltrack des Albums. Auch hier wechseln sich groovige Mid-Tempo Stücke mit Hochgeschwindigkeitsgeschossen ab, man hört an einigen Stellen sogar wie die vier Mannen von Second Shadow Spaß an der Exekution haben. Mit „Murder V2.0“ stellt sich dann aber schon die Routine eines erfahrenen Exekutors ein, denn mittlerweile berühren die Salven die abgefeuert werden den Hörer nicht mehr. Auch hier gibt es nur ein Muster, das sich ständig wiederholt. Selbiges gilt im Grunde für den kompletten Rest der Songs. Es ist immer wieder das Gleiche, was man zu hören bekommt und so wird die CD schon nach der Hälfte der Laufzeit langweilig. Bei jedem Song findet man die gleichen Stakkato-Riffs, das gleiche Einerlei beim Schlagzeug und auch die gleiche monotone Stimme, da kann einfach keine Freude aufkommen. Alles in allem bietet sich hier also sehr solider und technisch sauberer Death Metal ohne große Spielereien und leider auch ohne große Eigenständigkeit. Man bietet dem Hörer im Grunde nur, was in jedem Grundrepertoire einer Death Metal Band vorhanden ist. Nach dem Hören der CD wollte ich mir nun ansehen, ob die Jungs wenigstens visuell in etwa das umsetzen konnten, was sie mit dem Titel „Torture“ versprechen. Leider machte mir da die Zensur einen Strich durch die Rechnung, denn schon am Dateinamen ist zu erkennen, dass es hier nicht die originale Fassung zu sehen geben wird. Stattdessen gibt es ein zu dunkel geratenes Schwarz-Weiß Video zu sehen, bei dem sich die Jungs in einem Wohnzimmer die Nacken brechen. Schemenhaft ist auch eine kleine Schar von anderen Headbangern zu erkennen. Das Video passt dank der Zensur also auch nicht in das Bild, dass man durch den Namen bekommt. Einen Pluspunkt bekommt dieses Album aber trotzdem von mir, denn es ist in kompletter Eigenregie entstanden und auch über das eigene Label veröffentlicht worden. Somit fällt mein Urteil folgendermaßen aus: Bewertung: 6/10 Punkte Redakteur: ILO |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Abigail Williams - In The Shadow Of A Thousand Suns [Melodic Black Metal] | ILO | Metal Reviews | 1 | 04.02.2009 19:09 |
| Monstrosity - Monströses Death/Thrash Line-Up zur Weihnachtszeit | NK | Magazin News | 0 | 27.08.2008 09:24 |